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Classic Yo-Yo

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Classic Yo-yo
Mit Ausnahme einer bisher unveröffentlichten Interpretation und zwei neuen Aufnahmen ist dies eine Sammlung von Auszügen aus früheren CDs von Yo-Yo Ma. Vielleicht soll dies den Appetit der Zuhörer auf die jeweilige gesamte CD anregen. Auf dieser Platte sind Spielweise und Interpretation wichtiger als die Auswahl der einzelnen Werke. Das hier zusammengestellte Programm besteht aus kurzen Stücken und einzelnen Sätzen aus längeren Werken. Sie sollen Yo-Yo Mas unglaubliche Vielseitigkeit demonstrieren, seine spektakuläre technische und musikalische Begabung, aber auch seine verblüffende Fähigkeit, in alles, was er spielt, den gleichen Einsatz und die gleiche emotionale Konzentration zu investieren.

In der Zusammenstellung des Programms ist keine Logik zu erkennen, allenfalls dass es mit einem Cello-Solo beginnt und endet. Bach, den Yo-Yo Ma mit moderner Stimmung präsentiert, wenn er allein spielt, und tiefer gestimmt, wenn er mit dem Amsterdam Baroque Orchestra gemeinsam musiziert, mag den Titel der CD rechtfertigen. Aber Bach scheint hier schon fast ein wenig fehl am Platz. Ihn neben OConnor und Piazzolla zu stellen ist stillos, selbst wenn die Tangos wundervoll klingen.

Die Transkription von Dvoráks schönem Slawischen Tanz (e-moll) klingt trotz der Beteiligung des Violinisten Itzhak Perl und dessen prächtiger Klangfarbe nach Filmmusik: alles Show und billige Effekte. Die Spielweise ist der Kern der Sache, und diese ist verblüffend. Nicht nur die von Yo-Yo Ma, sondern auch die seiner Kollegen, von den Sängern Bobby McFerrin und Alison Krauss bis hin zu dem Pianisten Emanuel Ax, Yo-Yo Mas Duopartner seit 25 Jahren, mit dem er das Finale der Zweiten Cello-Sonate von Johannes Brahms spielt; und dieses Stück werden Sie nachher vor sich hin summen. --Edith Eisler

Sony Classical (Sony Music)


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