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potosi
Veröffentlicht am Montag, 06. Oktober 2003 - 01:22 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Hallo Spezialisten,
vielleicht kennt einer von euch das Programm. Es war eins der ersten HardDisk recording Programme von Creamware und wurde mit einer eigenen Soundkarte ausgeliefert, die gleichzeitig ein Kopierschutz ist. Die Karte bietet digitale und analoge Ein-Ausgänge und einiges mehr.
TripleDat selbst ist ein tolles Programm zum Post recording. Aufnahme, Soundbearbeitung mit vielen Filtern und Effekten und einen Arranger mit beliebigen Spuren.
Ich würde gerne mit dem Programm weiter arbeiten, da es alles kann was ich brauche.
Der Haken ist aber die Karte: Es ist eine 16 Bit ISA-Karte. Der ISA-Bus ist aber inzw. gestorben. Daher kann ich die Karte in einem neuen PC nicht mehr verwenden. Von Creamware gibt es leider keine Bereitschaft, das Programm auf 32Bit zu portieren.
Also brauche ich eine neue Software.
Ich habe dieses Forum (ua)kreuz und quer durchgelesen und bin nicht schlauer geworden.
Daher meine Frage: Welche Software könnte als Ersatz dienen?
Ich mache keine Musikproduktion sondern nur Sprachaufnahmen. Die will ich bearbeiten können, mit Musik unterlegen etc.
Also kein MIDI, keine Sampler usw.
Hat wer einen Rat?
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rhalstenbach
Veröffentlicht am Montag, 06. Oktober 2003 - 05:46 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

>Hat wer einen Rat?

Ersteiger Dir bei Ebay ein Motherboard mit ISA-Slot und fertig. Ist die beste und einfachste Lösung - und die billigste.
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rhalstenbach
Veröffentlicht am Montag, 06. Oktober 2003 - 05:52 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

P.S: Habe gerade mal bei Creamware nachgelesen ...

>Von Creamware gibt es leider keine Bereitschaft, das Programm auf 32Bit zu portieren.

**Bullshit**

Hier der Originaltext von CreamWare.de:
========================================

Integration in CreamWare DSP Systeme

Das tripleDAT Plug-In wird im direkten Verbund mit einem unserer DSP Systeme betrieben. Pulsar, SCOPE /SP, Luna II, PowerSampler und Elektra enthalten dafür spezielle tripleDAT-Module bzw. -Treiber. Damit können von tripleDAT Audiodaten auf 16 Spuren zum DSP System geroutet werden. Dort können sie nach Belieben weiter bearbeitet und über die Hardware-Outputs ausgegeben werden.

Besitzer vorheriger Versionen von tripleDAT - für die es das Plug-In zum besonders günstigen Upgrade-Preis gibt - sind daher nicht mehr auf die tripleBOARD Karte angewiesen. Da alle unsere DSP Boards PCI-Karten sind, können Sie nun tripleDAT auch mit PCs ohne ISA-Slot nutzen. So kommen Sie nicht nur in den Genuss der DSP Power zum Abmischen Ihres tripleDAT-Arrangements - außerdem stehen Ihnen die hochqualitativen I/Os der DSP Boards zur Verfügung. Den preiswertesten Einstieg in die Welt unserer DSP Produkte bietet Luna II. Wollen Sie mit noch mehr Möglichkeiten arbeiten, so ist Pulsar oder unser High-End System SCOPE /SP sicherlich genau das Richtige für Sie.

Durch die Nutzung von tripleDAT im Verbund mit unseren DSP-Systemen potenzieren sich die Möglichkeiten. Während die DSP Systeme tripleDAT um umfangreiche Mixing-Funktionen, Effekte, Synthese und Sampling erweitern fügt tripleDAT dem DSP System professionelle Recording-Funktionalität hinzu.

Selbstverständlich bietet tripleDAT alle gängigen Synchronisationsmöglichkeiten. So können Sie Ihren Lieblings-Sequenzer zur MIDI-Aufzeichnung integrieren, um etwa die virtuellen Instrumente von Luna II, Pulsar & SCOPE /SP oder auch externe Geräte anzusteuern. Auf diese Weise entsteht ein Gesamtsystem, bei dem Sie auf nichts verzichten müssen und sämtliche Vorteile all Ihrer Komponenten voll ausschöpfen können!
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potosi
Veröffentlicht am Montag, 06. Oktober 2003 - 13:45 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Merkwürdig, merkwürdig..
nach mehreren mails mit creamware kam vor ca. 2 Monaten von creamware eine eindeutige Antwort: Die Firma denkt nicht daran, die Software auf 32Bit zu portieren, sie arbeitet nur an einer neuen Version des cutters. Seit damals habe ich die Seite nicht mehr besucht.
Diese plötzliche Änderung der Firmenphilosophie macht mich aber stutzig. Da tripleDAT ein 16 Bit Programm ist und darüber hinaus direkt auf die PC-Hardware zugreift, kann es nur mit Win9X verwendet werden. Der Einsatz von Win2000 bzw. XP verbietet sich dadurch. (2. Einschränkung neben dem ISA-Slot, für mich auch viel lästiger!!!!!) Die Frage ist jetzt: werden hier nur Treiber für die creamware Karten angeboten, die aber auch wieder nur unter Win9X arbeiten dürfen, oder ist auf einmal wirklich etwas neues aus dem Hut gezaubert worden?
Hast du das auch erfragen können, Freund rhalstenbach?

Danke jedenfalls für deinen Hinweis

Max
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rhalstenbach
Veröffentlicht am Montag, 06. Oktober 2003 - 19:54 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

>Die Frage ist jetzt: werden hier nur Treiber für die creamware Karten angeboten, die aber auch wieder nur unter Win9X arbeiten dürfen, oder ist auf einmal wirklich etwas neues aus dem Hut gezaubert worden?

Sag mal, liest Du eigentlich die Sachen WIRKLICH? Das steht doch alles drin: tripleDAT ist kein Standalone Produkt mehr, sondern ein Plugin in den (32-Bit) DSP-Systemen Luna II, Pulsar und SCOPE/SP. 16-Bit adieu - auf gut Deutsch.

>Hast du das auch erfragen können, Freund rhalstenbach?

Nicht "erfragen", nur Augen auf und lesen. Hat mich 3 Minuten gekostet das "heraus zu bekommen".

Ach, so, bevor die nächste Frage kommt: nein, Dein altes tripleDAT kannst Du nicht mehr verwenden. Ja, für Dich ist aber der Kauf eines neuen Systems billiger. Wieviel? Nachlesen ...
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potosi
Veröffentlicht am Dienstag, 07. Oktober 2003 - 01:01 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Werbetext von creamware: Luna II, PowerSampler und Elektra enthalten dafür spezielle tripleDAT-Module bzw. -Treiber.

"Sag mal, liest Du eigentlich die Sachen WIRKLICH? Das steht doch alles drin: tripleDAT ist kein Standalone Produkt mehr, sondern ein Plugin in den (32-Bit) DSP-Systemen Luna II, Pulsar und SCOPE/SP. 16-Bit adieu - auf gut Deutsch."

Soweit deine Interpretation, geschätzter rhalstenbach

Für mich bedeutete der Satz aber, dass für die Karten nur Emulatoren programmiert wurden.
Ein Besuch bei creamware hat das bestätigt:

=> Das tripleDAT Plug-In ist als Upgrade und als Vollversion direkt im Online Shop oder beim CreamWare Händler erhältlich. Unterstützte Betriebssysteme: Windows 95/98/ME.

Wo ist also hier die 32 Bit Unterstützung der Software? Wie mir creamware bereits vor 2 Monaten mailte, sind sie nicht bereit die Software zu portieren, sondern zwingen ihren Kunden eine bestimmte Hard-Softwareumgebung auf.
Ich will aber nicht mehr mit den altertümlichen 16 Bit Windowsversionen 9x/Me arbeiten, sondern mit Win2000. Dadurch verbietet sich der Einsatz von tripleDat.

Hiermit zurück zu meiner ursprünglichen Frage.
Welches Programm ist als Ersatz geeignet?
Möglichst mit dem gleichen Funktionsumfang und möglichst nicht mehr von creamware.

Max
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rhalstenbach
Veröffentlicht am Dienstag, 07. Oktober 2003 - 03:34 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

>Ich will aber nicht mehr mit den altertümlichen 16 Bit Windowsversionen 9x/Me arbeiten

Wie kommst Du eigentlich auf den Blödsinn, Windows 9x/ME seien 16Bit Windowsversionen? Das letzte 16-bit Windows war Windows 3.11 (1994).

Die 16-Bit-ISA-Karte ist die Busbreite und hat nichts mit dem Memorymodell zu tun - das ist nur zufällig die gleiche Zahl.. Wieso Creamware das Plugin "nur" für 9x/ME empfiehlt, hat wahrscheinlich mit dem anderen Treibermodell von NT gegenüber 9x/ME zu tun (obwohl sie es nicht begründen). Manche Hersteller sind aber auch einfach nur "schissig" und haben den Krempel einfach nicht auf 2K oder XP getestet - vielleicht läuft es ja? Unter 2K laufen ja teilweise sogar uralte Druckertreiber.

Ich würde es einfach ausprobieren (im Internet bestellen und unter Berufung auf das Fernabsatzgesetz nach spätestens 14 Tagen zurückgeben wenn es nicht läuft).

MfG
Rainer
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potosi
Veröffentlicht am Dienstag, 07. Oktober 2003 - 05:25 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Sehr geehrter Herr rhalstenbach, ich beginne langsam an ihrer Kompetenz zu zweifeln.

Über die diversen Windowsversionen gibt es im Internet 1000ende Seiten zur Information.
Wenn sie sich mehr als 3 Minuten zur Recherche Zeit nehmen, werden sie sicher erfahren können, dass Win9x einen DOS-Kernel besitzt. Dadurch gibt es die interne 16 Bit Beschränkung. Nicht zufällig hat Win9X einen sogenannten DOS-Modus.
Das erste echte 32Bit Windows war WinNT. Der Nachfolger Win2000 ist vom Aufbau des Kernels identisch. (Siehe beim Start die Meldung: auf NT Technologie basierend).
WinNT und Win2000 sind aber im Gegensatz zu den Vorgängerversionen sogenannte Sicherheitsbetriebssysteme. Ich will hier nicht in die Breite gehen, denn es gibt wie gesagt 1000ende Seiten.
Einen ganz wesentlichen Unterschied will ich aber hervorheben, denn er ist der Grund, warum tripleDat mit Win2000 nicht funktionieren kann!
WinNT und Win2000 erlauben es keinem Programm, direkt auf den Bus zuzugreifen. Zwischen den Anwenderprogrammen und der Hardware liegt der sogenannte "HAL" (Hardware Abstraction Layer), der das verhindert.
Das war 1996 ein Quantensprung bei Microsoft, denn die meisten Abstürze der vormaligen Betriebssysteme wurden durch schlecht programmierte Treiber verursacht, die direkt auf die Hardware zugriffen und Kurzschlüsse verursachten.

Nun: siehe oben =>Da tripleDAT ein 16 Bit Programm ist und darüber hinaus direkt auf die PC-Hardware zugreift, kann es nur mit Win9X verwendet werden.

Soweit alles klar und den Unterschied verstanden, Herr rhalstenbach?

Um einer weiteren Reaktion rhalstenbachs vorzubeugen: Diese Tatsache wurde von creamweare in einem mail bestätigt.

Ich finde es mühsam über solche Details zu diskutieren. Sie sollten zum Allgemeinwissen eines jeden PC-Benutzers gehören. Zumindest sollten (auch selbsternannte) Spezialisten die Details kennen.
Ich habe mir mein posting in diesem Forum genau überlegt. Bevor ich hier schrieb, habe ich alle Möglichkeiten in Betracht gezogen. Ich habe creamware kontaktiert, ich habe mit Händlern gesprochen. Ich wusste, ich brauche ein neues, harware- und betriebsystemunabhängiges Programm.
Ich verstehe einfach nicht, warum ich hier als Querulant behandelt werde.

Als ich meine Frage zu einer Alternative stellte war ich noch der Meinung kompetente Experten vorzufinden. Ich will mich nicht nur auf die Empfehlungen der Händler verlassen.

Gibt es hier wirklich nur Herrn rhalstenbach mit seinem "Memorymodell" (was immer das sein mag) oder lesen vielleicht auch andere mit, die meine Frage beantworten können.
Ein bisschen Hoffnung habe ich immer noch.

thx

Max
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ghorn
Veröffentlicht am Dienstag, 07. Oktober 2003 - 05:59 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Doch, doch, hier lesen noch andere mit, ich zum Beispiel. (ohne Memorymodell)
Ich sehe dich durchaus nicht als Querulanten an, aber bei deiner speziellen Frage nach der Alternative kann ich dir leider auch nicht helfen, denn ich kriege den Mund nicht zu nach dem eindrucksvollen Vortrag zum HAL.
Wieder etwas dazugelernt.
;-)
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rhalstenbach
Veröffentlicht am Dienstag, 07. Oktober 2003 - 22:02 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

> Sehr geehrter Herr rhalstenbach, ich beginne langsam an ihrer Kompetenz zu zweifeln.

Das ist doch aber gar nicht notwendig.

>Wenn sie sich mehr als 3 Minuten zur Recherche Zeit nehmen, werden sie sicher erfahren können, dass Win9x einen DOS-Kernel besitzt. Dadurch gibt es die interne 16 Bit Beschränkung. Nicht zufällig hat Win9X einen sogenannten DOS-Modus.

Ich brauche mir nicht 3 Minuten Zeit zu nehmen, sondern einfach nur nachzudenken, was ich die letzten 10 Jahre gemacht habe: Programme schreiben für 32-Bit Windows Architektur. Vorher 10 Jahre für Unix. Ja, Windows 9x hat eine DOS-Kernel. Aber es ist trotzdem keine reine 16Bit Architektur, denn sonst könnte es nur 640KB Speicher adressieren. Wie man es schafft, trotzdem mehr zu adressieren (das ist das sog. "Memorymodell") erkläre ich hier nicht - das wäre zu ausführlich.

Richtig ist auch, daß die 32-Architektur von NT (und auch UNIX und andere "echte" 32Bit System) anders realisiert sind als 32-Bit Programme unter Windows 9x - man nennt das auch das "lineare" Speichermodell. Aber das zu erklären wäre wohl zu schwierig und würden Sie auch nicht verstehen, Herr Potosi.

>WinNT und Win2000 sind aber im Gegensatz zu den Vorgängerversionen sogenannte Sicherheitsbetriebssysteme. Ich will hier nicht in die Breite gehen, denn es gibt wie gesagt 1000ende Seiten.

Sie brauchen nicht in die Breite zu gehen, aber der sog. "Protected Mode" ist eine Fähigkeit des Prozessors und nicht des Betriebssystems - sehr wohl kann ein Betriebssystem den Protected Mode bedienen oder eben nicht. Dafür gibt es eigens einen speziellen Interrupt. Ich halte ungeachtet Ihrer enormen Kompentenz Windows in allen bekannten Varianten für unsicher - sicher ist BSD Unix beispielsweise - aber das führt nun wirklich zu weit.

Ja, Windows 2K kennt einen Abstraction Layer um direkte Durchgriffe auf Speicherressourcen und Hardware zu vermeiden - Durchgriffe, die ohnehin nur im "nicht Protected Mode" funktionieren. Nur: ohnehin sind 32-Bit Adressen virtuelle Adressen, im Gegensatz zu 16-Bit Adressen. Die Gefahr, die also von "16-Bit" Programmen wie tripleDAT auszugehen scheint, ist eben dieser vermeintliche Zugriff auf geschützte Adressen (und Ports).

Aber, wie Sie sicherlich auch wissen, hat Windows NT seit eh und je einen Portibilitätsmodus, die sog. "NTVDM" - das ist die NT Virtual Dos Emulator - und das ist eine Schnittstelle, die alte 16-Bit Programme ausführt in einer "virtuellen" 16-Bit Welt. Wie Sie Ihrerseits vielleicht auf 1000en Internetseiten nachlesen sollten. Dort greift die alte Anwendung auf vermeintlichen Real-Speicher zu - und doch ist dem nicht so. D.h. die alte Anwendung kann unter NT gefahren werden, OBWOHL sie vermeintlich eine Systemverletzung ausführen würde. Wenn Sie mal eine "alte" Anwendung installieren und starten, gehen Sie mal in den Taskmanager unter "Prozesse" und schauen mal nach - dort werden Sie ganz sicher einen Prozess "ntvdm.exe" finde. Schießen Sie den ab - und Ihre Anwendung ist am Ende ...

D.h., die 16-Bit-Barriere ist gar keine - die eigentliche Barriere besteht HIER möglicherweise darin, daß tripleDAT (früher) direkt auf die ISA-Karte zugriff, um den digitalen Datenstream zu capturen. So wie ich Creamware verstehe, tut genau dieses das Plugin NICHT mehr (sondern das jeweilige Hauptprogramm) - und könnte es auch nicht, weil die Karte ja nicht mehr im Motherboard steckt (und es ohnehin keine Treiber gäbe; denn die alte Treiberarchitektur kann NT nur schlecht bis gar nicht virtuell simulieren). So wie die Seite von CreamWare aufgemacht ist, legen sie den Eindruck nahe, daß von tripleDAT lediglich die Editierfunktionen übernommen wurden - nicht aber die Capture-Funktionen. Ein nicht unwichtiges Detail - wie ich finde.

Natürlich SOLLTEN die Entwickler von Creamware genau wissen, warum ggf. das Plugin unter NT nicht läuft. Die vroangegangene Erklärung, so schlau sie aussieht, ist indes falsch. Aus meinen vielen Jahren als Entwickler und Projektleiter weiß ich zuverlässig, daß auch Softwarehäuser oft nicht über ihre eigenen Produkte Bescheid wissen - was meist aus Personalwechsel bzw. Mangel etc. herrührt.

Wie Sie also sehen, es gibt solche Spezialisten und solche.

>Als ich meine Frage zu einer Alternative stellte war ich noch der Meinung kompetente Experten vorzufinden

Ich glaube (ernsthaft) nicht, daß es viele Menschen gibt, die NOCH MEHR Kenntnis von Computern haben als ich - gebe ich zu, klingt großkotzig, aber ich habe mit dem Mist ja nicht angefangen. Ich kann nur wieder meine beiden Empfehlungen wiederholen:

1) Entweder ein altes Mainboard (ISA-Slot inkl.) organisieren und mit dem bösen Windows98 arbeiten - ich wüßte nichts, was dagegen spricht (außer persönlichem Unwohlempfinden). Aber einen 3GHz Rechner mit 1GB Memory und 200GB Plattenplatz und Granatengrafikkarte braucht eigentlich noch nicht einmal die NASA - schon gar nicht ein normaler Privatanwender, der eigentlich nur seine Musik digital verarbeiten möchte.

2) Einfach das neue Plugin auf neuer Architektur ausprobieren und bei Nichtgefallen zurückgeben - wozu gibt es denn das Fernabsatzgesetz?

Dass man einen "Leidensgenossen" findet, der erstens tripleDAT gut genug kennt (also selbst besitzt, was bedeutet, daß er mal viel Geld für ausgegeben hat), und zweitens inzwischen das Zeug weggeworfen hat um mit anderen Dingen zu arbeiten - das halte ich für unwahrscheinlich. Andererseits erinnere ich mich daran, daß es eben die absolute Stärke von tripleDAT war, via SPDIF-Eingang digitale Daten einzulesen: etwas, was heute jede zweite Soundkarte kann. Die sonstigen Fähigkeiten (digitale Nachbearbeitung) sollten mit diversen anderen Programmen genauso gut zu erledigen sein - allein, man muß was neues lernen. Und letzteres scheint die Hürde zu sein, denn Software gibt es ohne Ende - nur wenn man fragt, welche "die beste" ist, dann wird man von jedem eine andere Antwort bekommen.

Was für eine Antwort hätten Sie also gerne?

MfG
Rainer
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potosi
Veröffentlicht am Mittwoch, 08. Oktober 2003 - 00:23 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Ich glaube (ernsthaft) nicht, daß es viele Menschen gibt, die NOCH MEHR Kenntnis von Computern haben als ich

...seufz. ich gebs auf.
Hier stinkts so gewaltig, dass ich die Seite nie wieder besuchen werde.
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rhalstenbach
Veröffentlicht am Mittwoch, 08. Oktober 2003 - 03:29 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

>Hier stinkts so gewaltig, dass ich die Seite nie wieder besuchen werde.

Ooooohhhhh - dabei haben wir alle SO VIEL gelernt von Dir. Ääh - von IHNEN.