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zartanar
| | Veröffentlicht am Samstag, 29. Oktober 2005 - 21:16 Uhr: |
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Hallo zusammen! Ich würde gerne einmal was es für einen Unterschied macht wenn man in Cubase oben in der Leiste 16 Bit 32 Bit oder 32 Bit truetape einstellt. In welchem Format arbeiten die Profis? Kann ich die Bitzahl noch während der Produktion umstellen, oder muss man das von Anfang an einstellen? Beim exportieren kann man ja auch noch einmal die Bitzahl einstellen. Wenn man nen Mix in 16 Bit hat, kann man den dann beim exportieren einfach in 32 Bit umwandeln? |
   
otznikatum
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. Oktober 2005 - 19:46 Uhr: |
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das nachträgliche umwandeln bringt nichts, wenn du bis dort hin mit "nur" 16bit gearbeitet hast - hättest du vorher schon mit nach (analogie strebenden) höheren bits gearbetet, hätten zb deine samples mehr digitale information (auch abhängig von der abtastrate/Hz), um von fx "detailgetreuer" berechnet werden zu können - ... - der nachteil ist allerdings sehr viel mehr platz & cpu-power - meine meinung angesichts der cpu-leistung und der festpattenkapazitätist ist, dass für die meisten von uns, die wohl im maximal semi-professionellen bereich arbeiten, 16bit völlig befriedigend sind. aber ... diesbezüglich gibt es sicherlich (und auch zu recht) andere meinungen/philosophien ;) ps. : solltest du mal von höhen in niedrigere bits umrechnen wollen, dann solltest du dir mal das thema "dithering" zu herzen nehmen ;) gruß, ... |
   
zartanar
| | Veröffentlicht am Montag, 31. Oktober 2005 - 21:22 Uhr: |
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Sind nicht alles Samples von vornhrein in 32 Bit Format? Hört man den unterschied zwischen eines 16 und eines 32 Bit Songs überhaupt? Wie soll ich den Song denn exportieren? In 16 Bit oder in 32 Bit? |
   
armin
| | Veröffentlicht am Dienstag, 01. November 2005 - 00:19 Uhr: |
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Es gibt keine 32 bit Samples. Es gab früher ausschliesslich 16 bit ( das ist bis heute übrigens der CD Standard ) und vor einigen Jahren ist man dann daz übergegangen immer mehr in 24 bit zu machen. Seit die Analog/Digital Wandler in der 24 bit Technik erschwinglich sind, ist das das Standard Format. Heute gibt es im gehobene Bereich nur noch 24 bit Karten. 32 bit treten nun auf bei der Berechnung innerhalb des PC, d.h. der PC rechnet innerhalb mit 32 bit, hat aber vorher die Samples mit 24 oder 16 bit eingelesen. Je höher die Bitbreite, desto weniger Rauschen ensteht bei der weiteren Verarbeitung. Letztlich müssen aber alle Daten wenn sie auf CD gebrannt werden wieder auf 16 bit "heruntergerechnet" werden. Hört man den Unterschied? Auf jeden Fall hört man den Unterschied zwischen einer 16 bit und einer 24 bit Audio Karte. Grüße, Armin |
   
zartanar
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 02. November 2005 - 04:32 Uhr: |
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Ok das war hilfreich. Ich stells jetzt in Cubase im Arrangefenster 32 True Tape ein. Das ist glaub ich das beste. Und beim speichern des Songs 16 Bit. Ich möchte nur gerne wissen welche Auflösung ich einstellen soll, wenn ich die Mididateien in Audiodateien umwandle. Über antworten würde ich mich freuen! |
   
ccc
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 03. November 2005 - 21:11 Uhr: |
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also Audiofiles intern in Cubase auf 32bit "hochrechnen" zu lassen ist sinnlos. Wie schin Armin gesagt hat haben die meisten Soundkarten eine Auflösung von bis zu 24bit. Audio/MIDI Sequencer Programme und auch Plugins (auch Instruments) haben intern eine Bearbeitungsauflösung von 32bit oder 48bit, manche Plugins arbeiten intern auf 64bit. Das hat folgendes zur Folge: nicht das Audiofile selbst, doch aber die Berechnung der Manipulation dessen (EQ, Dynamics, ModulationFX) kann in einer besseren Auflösung erfolgen. Wenn Du ein 16 oder 24bit Signal als 32 bit speicherst, dann ist es qualitativ gleich gut wie das 16 oder 24bit File, die Datei ist nur größer... der andere Grund der höheren internen Auflösung hat was mit S/N Ratio und Headroom zu tun. Also Beispiel nenne ich mal ProTools. Der (virtuelle) PT Mix Bus arbeitet intern mit 48bit (die LE Version mit 32bit glaub ich). Hier ein Auszug aus der Erklärung vom PDF. Der Artikel ist zwar schon älter (weil PT u. A. auch +12dB Gain over unity pro Channel hat), aber erklärt so manches - Cubase und andere Programme haben sicher auch solche Methoden -> http://info.mi.fh-offenburg.de/avstudio/_TUTORIALS_/Audiorecording-ProTools/Mixing%20In%20The%20Box.pdf "Die obersten acht Bit sind für die Aussteuerungsreserve (Headroom) reserviert. 128 kohärente Audio-Kanäle mit vollem Pegel würden sich bis zu Bit 46 aufsummieren. Das letzte Bit steht zur Verfügung, weil jeder Kanal-Fader über zusätzliche 6 dB Gain verfügt. Diese acht Bit ermöglichen annähernd 48 dB Headroom oberhalb der Nullstellung, bevor der Mix-Bus übersteuern würde. Ein 24-Bit-Audio-Kanal mit dem Kanalfader in Nullstellung belegt die Bits 16-39. Wenn der Master-Fader (sofern vorhanden) sich ebenfalls in Nullstellung befindet, repräsentieren diese 24 Bit auch das Haupt-Ausgangssignal, bevor evtl. Mix-Bus-Plug-In-Bearbeitung oder Dithering hinzugefügt werden. Diese 24 Bit stehen für nahezu 144 dB erzielbaren Dynamikumfang. Dieser und ein zweiter, ebenfalls voll ausgesteuerter Kanal mit kohärentem Signal (nehmen wir an, es handle sich um ein Paar Sinuswellen mit identischer Frequenz und Phasenlage) würden sich bis zu Bit 40 aufsummieren. Um ein Übersteuern des Mix-Bus zu verhindern, müsste der Anwender entweder die Kanal-Fader um 6 dB absenken, einen Master-Fader erzeugen oder einen Aux-Kanal mit einem auf -6 dB eingestellten Ausgangs-Fader als Subgruppe verwenden. In jedem dieser drei Beispiele bleibt die volle Auflösung jedes einzelnen Kanals erhalten und kein Bit geht verloren. Die unteren 16 Bit des Mix-Bus’ werden dazu verwendet, den Verlust von Audio-Daten zu verhindern, wenn ein oder mehrere Kanal-Fader unterhalb Unity Gain bzw. Null abgesenkt werden. Diese 16 zusätzlichen Bits bewahren selbst dann noch die volle 24-Bit-Auflösung des Signals auf dem Mix-Bus, wenn der Fader eines Kanals auf -96 dB abgesenkt wurde." |
   
ccc
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 03. November 2005 - 21:12 Uhr: |
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noch Fragen? ;-) |
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