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Violinista
| | Veröffentlicht am Samstag, 16. Februar 2002 - 19:28 Uhr: |
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Hallo Leute, meine Schwester studiert Musik und möchte am Computer gerne: -selbst Komponieren; -Noten drucken-Notation -singen; Da ich von Musik keine Ahnung habe und sie bis dato vom Computer keine, könnt Ihr uns vielleicht helfen. Hardware seitig brauchen wir wahrscheinlich: - Soundkarte vorhanden ist eine Creative PCI 128 - Klaviertastatur - Kopfhörer schnurlos? - Microphon - Software Kenne ich zwei: Steinberg Cubasic und Emagic Audio Logic Hardwareseitig vorhanden ist. P450 mit 128 MB RAM Vielen Dank für eure Hilfe |
   
Rhalstenbach
| | Veröffentlicht am Samstag, 16. Februar 2002 - 20:23 Uhr: |
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Ein Kopfhörer (wieso schnurlos??) oder einfach gute PC-Boxen oder an die Stereoanlage anschließen tut es natürlich. Wieso will sie ein Micro? Soll der Gesang aufgezeichnet werden? Sonst braucht man keines, singen geht auch ohne Micro. Software: gute Frage. Emagic Logic Audio ist sicherlich gut, aber auch teuer. Ebenso Steinberg Cubasis, wobei letzteres ein komplettes Musikstudio darstellt, wo man auch mit gesampelten Waves eigene Stücke zusammenschustern kann. Das wird sicherlich nicht das sein, was Deine Schwester tun möchte (wenn ich es richtig verstanden habe). Es gibt (außer den o.g.) viele gute Notationsprogramme, alle habe spezifische Stärken und Schwächen: 1) Sibelius (http://www.sibelius.com) ist gut und teuer, kann eigentlich so ziemlich alles, was man zum Notendruck braucht und spielt auch sehr gut vor (berücksichtigt Dynamik und Tempo Angaben). 2) Finale (http://www.klemm-musik.de), gilt als ebenfalls sehr komplett, gibt es in verschiedenen Ausbaustufen und entsprechend verschiedenen Preisen. 3) Score Perfect (http://www.columbussoft.de) ist preiswert und gut. 4) Capella 2002 (http://www.whc.de) dürfte das preiswerteste der hier genannten Produkte sein. Ich benutze es selbst, gutes Notendruckbild, mittelmäßige Vorspielfunktion. Sicherlich habe ich jetzt viele Produkte nicht genannt, aber prinzipiell sollte man sich die Demoversionen der o.g. Programme mal anschauen und selbst urteilen. Achtung: ALLE Notensatzprogramme sind NICHT leicht zu begreifen, das ist eine komplexe Software und man benötigt erhebliche Einarbeitungszeiten - deswegen nicht gleich ein Programm als schlecht verdammen, wenn man Einstiegsprobleme hat. Die Hardware ist hinreichend, nur falls wirklich mit Harddiskrecording gearbeitet werden soll (was aber nicht so kling), könnte ein besserer Rechner sicherlich nicht schaden. Grüße Rainer |
   
Violinista
| | Veröffentlicht am Samstag, 16. Februar 2002 - 20:44 Uhr: |
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Hallo Rainer, danke für deine Info´s wie sieht es mit der Hardware aus? Also die, die ich noch brauche wie Klaviertastatur etc. Bezüglich Hersteller usw. Danke |
   
Armin
| | Veröffentlicht am Samstag, 16. Februar 2002 - 22:44 Uhr: |
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Hallo, die Frage lautet zunächst. was genau will Sie denn machen und wieviel Geld darf es kosten? -selbst Komponieren: das geht auf Papier ;-) aber Du meinst wahrscheinlich komponieren und auch arrangieren und dann auch "hörbare" Musik daraus generieren, oder? Für diesen Fall würde ich zunächst mal einen kleinen GM (General Midi) Expander empfehlen. Da kann man was Gebrauches für ca. 200-300 Euro kriegen, was schon recht ordentlich ist. Da sind dann alle möglichen Sounds drauf, auch Schlagzeug, so daß man einen kompletten Song darauf arrangieren kann. Dazu braucht man dann einen Sequencer - also ein Programm, welches die daten aufzeichnet. Ich empfehle Emagic Logic, man kann mit Micrologic anfangen und dann wenn man möchte auf die größeren versionen hoch"graden". -Noten drucken-Notation Ist bereits in der Emagic Software in ausreichendem Maße enthalten. Es gibt natürlich Spezialprogramme auf diesem Gebiet, aber die richten sich eher an Leute die professionel gedruckte noten produzieren. Die Logic Serie hat bereits einen recht ordentlichen Funktionsumfang diesbezüglich. -singen; Tja, singen: ich verstehe hier: sie will singen und das Gesungene zusammen mit dem Komponierten im Rechner bearbeiten und nen Song abmischen? Dazu ist erst mal ein halbwegs vernünftiges Micro wichtig (ab ca. 150-200 Euro). Außerdem muß dieses Mikro jetzt vorverstärkt werden. Dazu gibt es kleine Mic-Vorverstärker oder Mischpulte. Die anschließende Bearbeitung des materials erfolgt dann im Rechner (also z.B. Hall oder EQ oder Compressor oder was auch immer) Tja, wenn das jetzt nicht die Antwort auf die Frage war, dann trotzdem Deiner Schwester viel Spaß beim Studium ;-) Grüße, Armin |
   
Marcel
| | Veröffentlicht am Sonntag, 17. Februar 2002 - 01:05 Uhr: |
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Was die Tastatur angeht wirds leicht teuer. Man braucht ein sog. Masterkeyboard. Gibt es ab ca. 100 Euro. Aber als Musikstudentin spielt sie zwangläufig Klavier und ein Pianist will von einer Tastatur auch ein gewisses Spielgefühl. Hier geht's ins Geld, denn Masterkeyboards mit gewichteter Tastatur (evtl.Hammermechanik) fangen erst bei ca. 500 Euro an. Schau mal bei www.thomann.de was unter dem Begriff 'Masterkeyboard' alles ausgeworfen wird. Außerdem vielleicht noch bei www.doepfer.de einen Blick reinwerfen. Die Sounds einer Soundkarte sind i.A. SEHR besch.. , lieber ein externes Soundmodul, oder wenn Klaviersound reicht, statt des Masterkeyboards ein E-Piano ,hier wird dann aber leicht ein Monatsgehalt fällig (je nach Ausführung und Einkommen netto oder Brutto) Marcel |
   
Violinista
| | Veröffentlicht am Sonntag, 17. Februar 2002 - 23:37 Uhr: |
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Hallo Marcel, ok. Soweit habe ich das kapiert. Wie ist das mit dem Anschluss der Tastatur? Ich habe bei den meisten gelesen ´MIDI jetzt haben aber die ASIO Karten die ich bei Steinberg gesehen haben oft kein MIDI?? Verwechsele ich da irgenwas?? Wozu brauch ich die MIDI schnittstelle sonst noch? Als Audiokarten habe ich sonst mal die TerraTec EWS 88 MT TerraTec Audiosystem EWS64 L oder Hoontech ST AUDIo DSP24 V+ rausgesucht. Mal vom Preis unabhängig möchte ich einfach eine zusammenstellung die funktioniert ohne größere Probleme (habe z.b. gelesen diese Karte funktioniert nicht mit VIA CHipsatz) Da stellen sich bei mir schon die nackenhaare. DAnke Gruß |
   
Marcel
| | Veröffentlicht am Montag, 18. Februar 2002 - 10:37 Uhr: |
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Die Steinberg Karten kenn ich nicht. Normalerweise hat jede Soundkarte einen MIDI-Port kombiniert mit dem Gameport. Man braucht lediglich ein Adapterkabel von der Sub-D-Buchse des Gameport auf zwei 5-polige MIDI-Buchsen (in/out). Noch mal kurz zusammengefasst, was Du brauchst. -Soundkarte plus Adapterkabel. -Soundmodul (Yamaha,Korg,Roland etc.) -Sequenzer/Notationssoftware (Cubase,Logic,Finale,Sibelius etc.) -Masterkeyboard (Doepfer,Fatar,Roland etc.) Als einfaches Beispiel mein Setup: -PC AMD 1,4 GHz, 256MB RAM (für nur MIDI tut's auch ein 386er) -Soundkarte Terratec DMX (jede andere tut's auch, Terratec gibt OFT Treiberprobleme) -Soundmodul Yamaha TG100 (alt und schlecht aber immer noch besser als die Wavetable auf den meisten Soundkarten, zumindest kann man die Instrumente unterscheiden.) -Sequenzersoftware Sion Quickscore (wird jetzt als Voyetra Music Write vertrieben. Als Sequenzer sehr gut zu bedienen und mit vollständiger Ausstattung, die Notation ist nicht so flexibel.) Keyboard hab ich nicht, ich gebe die Noten direkt im Programm ein. Ist alles recht billig, ich benutze es allerdings auch nur als Kompositionswerkzeug und nicht für CD-Aufnahmen. Marcel |
   
Haka
| | Veröffentlicht am Dienstag, 19. Februar 2002 - 03:04 Uhr: |
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Ich halte die oben genannte zusammenstellung für nich so günstig. willst du ein Soundmodul für die Klangerzeugung anschließen, würde ich einen einfachen Midiport plus Soundmodul anschaffen. Günstierger ist aber wahrscheinlich die Anschaffung einer Soundblaster Live (oder Audigy). Hier kannst du Sondfonts (SF2) einladen und dadurch insgesamt brauchbare Klänge abrufen. Für den Midi-Port brauchst du aber auch hier ein Adapterkabel. viele Grüße Heinrich |
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