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Sibelius 4: Notieren von Trillerauflö...


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erich_hafner
Veröffentlicht am Dienstag, 15. August 2006 - 03:55 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Ich darf mich als Forumsneuling mit einer speziellen Frage an die Experten wenden:

Obwohl ich schon seit mehreren Jahren mit Sibelius arbeite (seit kurzem mit Sibelius 4), ist jetzt zum ersten Mal die Notwendigkeit entstanden, eine Auflösung eines Trillers mit Nachschlagnoten zu setzen. Diese außerhalb des rhythmischen Taktkorsetts stehenden Noten lassen sich nur mit der Appogiatur-Funktion darstellen. Dabei entsteht aber das Problem, dass diese kleinen Noten zur nachfolgenden "normalen" Note orientiert werden.

Um nun im Notenbild einen korrekten Nachschlag/Trillerauflösung (orientiert zur Trillerhauptnote) darstellen zu können, habe ich - speziell, wenn darauf direkt der Taktstrich folgt - noch keine überzeugende Lösung gefunden. Die Nachschlagnoten lassen sich zwar nach der Hauptnote setzen, wenn ich den Taktstrich "händisch" versetze. Aber das wirkt sich negativ auf die Orientierung von Bindebögen aus. Außerdem halten die Nachschlagnoten dann dem Befehl "Notenabstände zurücksetzen" nicht stand.

Im Handbuch wird nur auf das Kapitel Vorschläge verwiesen, wo ich aber keine Hilfe zu meinem Problem gefunden habe.

So hoffe ich, hier vielleicht einen guten Hinweis zu erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Erich Hafner
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andreas_wins
Veröffentlicht am Mittwoch, 16. August 2006 - 00:52 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Hallo Erich,

ich bin hier auch neu, deswegen habe ich erst ein mal abgewartet, was die „alten Hasen“ dazu schreiben.
Es wird wohl hier keine Lösung dem Befehl „Notenabstände zurücksetzen“ „standhalten“ können. Daher war deine Überlegung schon mal richtig. Trotzdem hier eine weitere... Die gilt aber nur, wenn Du keine Stichnoten in deiner Partitur hast
Und zwar erstellt man den Nachschlag als „feste“ Noten der, sagen wir mal, 3. Stimme zugeordnet am ende dieses Taktes (also da, wo der Triller endet). Z.B. zwei Sechzehntel. Die restlichen Pausen dieser (in diesem Fall 3.) Stimme werden gelöscht. Danach verwandelt man diese (2 Sechzehntel) Noten in Stichnoten (Keypad/2. Ebene/Stichnoten ein). Jetzt muss man nur die Größe der Stichnoten in Stilvorlagen/Notensatzregeln/Noten und Tremoli anpassen. Der Rest ist Feinarbeit.
Übrigens kann man die Wiedergabe sowohl der Stich- bzw. Nachschlagnoten als auch der Trillernote durch Manipulieren der Parameter wie Live-Notendauer und Live-Startposition im Eigenschaften-Fenster/Wiedergabe anpassen (oder man spielt das ohne Triller aber mit Nachschlag ein und ändert anschließend die Stimmenzugehörigkeit und Notenlänge).

Viel Spaß beim Ausprobieren
Andreas
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erich_hafner
Veröffentlicht am Donnerstag, 17. August 2006 - 02:16 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Hallo Andreas!

Das ist ein interessanter Ansatz. Zwar etwas kompliziert, aber für die Notenausrichtung stabiler. Problematisch dürfte dann nur ein allfälliger Bindebogen von der Trillernote zu den Nachschlagnoten sein. Als magnetischer Bindebogen wird das nicht funktionieren. Aber das tut es bei meiner Lösung ja auch nicht.

Danke für den Tipp.

Mit freundlichen Grüßen

Erich Hafner