Scan software/kaufhilfe
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mubupfebel
| | Veröffentlicht am Sonntag, 04. Dezember 2005 - 23:25 Uhr: |
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kann ich denn eine bei sibelius erzeugte partitur fuer streicher und chor (mit Text) mit capella oeffnen und alles wieder so vorfinden, wie es war. v.a. den text? (eine generelle info zum thema kompatibilitaet zwischen sibelius,finale und capella waere supi) Letztenendes fuehrt diese frage auch zur altbekennten: was soll ich kaufen? dabei leg ich jetzt mal besonders viel wert auf scan-programme bei notationsprogrammen. capella bietet ja ein eigenes an, finale und sibelius haben die eingebaut, wenngleich reduziert. aber wenn ich jetzt mal von den vollversionen ausgehe. welches bietet die beste erkennung? vorzueglich wuerde es sich um chor-partituren mit Klavierauszug handeln. also spielt die texterkennung auch ne rolle. habt dank! |
   
rhalstenbach
| | Veröffentlicht am Montag, 05. Dezember 2005 - 00:55 Uhr: |
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>kann ich denn eine bei sibelius erzeugte partitur fuer streicher und chor (mit Text) mit capella oeffnen und alles wieder so vorfinden, wie es war. v.a. den text? Nein, nicht im allergeringsten. >(eine generelle info zum thema kompatibilitaet zwischen sibelius,finale und capella waere supi) Generell gibt es keine Kompatibilität, alle Hersteller brauen ihr eigenes Süppchen. In Sachen Scanprogramme: Capella Scan ist nicht schlecht (die anderen kenne ich nicht), aber es reicht bei weitem nicht aus, um ohne Nachbearbeitung einfach Noten zu erfassen. Das ganze ist allenfalls eine Hilfe, aber keine vollständige Lösung - und ich denke, das gilt für alle Scanprogramme. |
   
nadja
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 07. Dezember 2005 - 21:04 Uhr: |
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In den Zusammenhang passt auch mein Anliegen. Da es bei mir auch um Chor-Partituren geht, brauche ich eigentlich nur ganz konkrete Leistungen. Kann mir jemand eine Software empfehlen, die folgenden Kriterien entspricht: - Noten einscannbar mit sehr guter Erkennung - Ganz wichtig: das Programm muß die einzelnen Stimmen (auch wenn sie innerhalb einer Zeile notiert sind) erkennen und getrennt abspielen können - sowohl die gescannten Noten als auch die Stimmenauszüge sollten als Midi-File abspeicherbar sein, die gescannte Partitur zusätzlich auch als PDF-File Wenn mir da jemand weiterhelfen könnte, wäre ich ganz wahnsinnig dankbar!!!! |
   
hofes
| | Veröffentlicht am Samstag, 10. Dezember 2005 - 00:29 Uhr: |
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Meine (natürlich subjektive) Meinung zum Einscannen: Als Sibelius-Benutzer würde ich eindeutig Capella + Capella Scan empfehlen: Ich finde, die Erkennungsrate ist am besten und die (natürlich notwendige) Nachbearbeitung ist am komfortabelsten und intuitivsten. Sibelius hat die Erkennung nicht "eingebaut", man arbeitet mit "Photoscore", das in der Professional-Version auch extra kostet. Es ist von der Bedienung stark an Sibelius angelehnt, die Erkennung ist mE schlechter als bei Capella. Spätestens beim Einscannen transponierender Partituren bin ich dann gescheitert... Capella kann auch mehrere Stimmen in einer Zeile verwalten, ich weiß aber nicht, ob auch getrennt abspielen...? Midi-Exportieren kann wohl fast jedes Programm, PDF erzeugt man am besten mit einem PDF-Tool, das als (virtueller) Drucker angesprochen wird (z.B. FreePDF). Am besten, du untersuchst mal die Capella-Demo auf deine Bedürfnisse... |
   
nadja
| | Veröffentlicht am Samstag, 10. Dezember 2005 - 04:28 Uhr: |
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Danke für deine Empfehlung! Ich hab' mir sowohl die Demoversionen von Sibelius als auch von Capella angeschaut, aber gemeinerweise funktionieren da entscheidende Teile nicht. In der Demoversion ist die Option "markierte Stimmen vorspielen" nicht anwählbar, und beim Speichern speichert mir Capella-Scan nur den Anfang jeder Zeile ab (und dann kann ich nicht wirklich austesten, wie gut die Erkennung und dann die Stimmtrennung in Capella selbst funktionieren würde). Aber was ich so in "grün" erkennen kann, sieht nicht so schlecht aus. Capella selbst erkennt kein PDF (jedenfalls in der Demoversion)und bei meinen ausgetesteten Midi-Files kommt doch ziemlicher Unsinn 'raus. Und schon gar nicht die Möglichkeit, noch irgend einen Stimmenauszug zu machen. Und .cap-dateien zum Austesten habe ich nicht... Ich brauche doch keinen "überragenden Funktionsumfang" für dass, was ich machen will, und Capella + Capella-Scan sind auch nicht gerade billig. Vielleicht sollte ich lieber Klavier-spielen lernen...oder ich muß in den sauren Apfel beißen und die Noten per Hand eintippen (und das gleich in getrennte Stimmen). Ich bin echt ein bischen am Verzweifeln, meine Bedürfnisse sind doch sicher nicht so individuell, dass es dafür keine vorgefertigte Lösung gibt, oder? |
   
mubupfebel
| | Veröffentlicht am Samstag, 10. Dezember 2005 - 05:46 Uhr: |
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dank euch allen fuer eure meinungen. ich hab mir jetzt auch die demos geladen und in den letzten 3-4 tagen mal damit gearbeitet. ich finde cap-scan leider ziemlich unuebersichtlich, da ja alles in das gescannte bild miteingetragen wird. somit kann man irgendwann nicht mehr sehen, was eigentlich sache ist. ausserdem hatten meine gescannten bilder immer schwarze punkte ueberall, was dazu fuehrte, dass nach dem erkennen der seite ueberall verteilt irgendwelche punktierungen rumlagen oder wirklich abgefahrenen sonstige zeichen. bei sibelius/photoscore ist das alles viel uebersichtlicher angelegt, da scan und erkannte partitur in zwei permanent synchronisierten fensterausschnitten dargestellt werden. ausserdem hatte ich da bisher nie irgendwelche punktierungen irgendwo rumliegen... beim eingangschor der bach'schen matthaeus-passion aus ner relativ kleinen studienpartitur (doppeltes orchester mit doppeltem chor - also wirklich viele systeme) sind dann beide mehr oder weniger gescheitert. zumindest musste man einiges machen. von der bedienung her fand ich jetzt in der kurzen zeit sibelius einfachen, obwohl ich frueher schon einiges mit capella machte. bitte lasst mich wissen, wenn ich irgendwelchen stuss erzaehle oder ich was uebersehen hab. denn grad tendiere ich zu der sibelius/photoscore - (professional-ausgabe. lite taugt mal gar nix)variante. |
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