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Welches Notenprogramm ist für mich da...


Musiksoftware Forum » Notensatz - Notation » Allgemeine Fragen » Welches Notenprogramm ist für mich das richtige?
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pescador
Veröffentlicht am Freitag, 08. Juli 2005 - 16:30 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Hallo,

welches Notensatzprogramm (für Win XP) erfüllt folgende Bedingungen:
1. Sprache: Deutsch
2. Eingabe der Noten auch über PC-Tastatur ( Bsp.: Taste C = Note C)
3. MIDI-Wiedergabe
4. Ex- und Import von MIDI-Files
5. Erkennung von Akkordsymbolen (dh. automatische Umsetzung in MIDI)
6. Ausgabe in mindestens ein Standart-Grafikformat (jpg, pgn, bmp)
7. Möglichkeit der Eingabe einer definierten Anzahl von Takten pro Zeile
8. Undo-Funktion


Folgendes wäre wünschenswert, aber nicht unbedingt Bedingung:
9. Freies Positionieren von Text, Akkordsymbolen, Da Capo Zeichen etc.
10. pdf-Export
11. Einfaches nachträgliches Verändern der Grundeinstellungen (z.B. Zeilenabstände, Hinzufügen weiterer Systeme)

Und bei all dem soll die Bedienung noch halbwegs einfach/intuitiv von statten gehen - so eine Bewertung ist natürlich immer subjektiv, trotzdem würde mich eure Meinung interessieren. Habe verschiedene Demos ausprobiert, aber das richtige noch nicht gefunden. Wer weiß Rat?

Grüße

Pescador
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sanni01
Veröffentlicht am Freitag, 08. Juli 2005 - 17:41 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Womit wir wieder beim alte Tehma wären ... Welche Notation?

Ich weiß nicht, welche Demos Du alle schon ausprobiert hast (ich nehme an, Capella war sicher dabei), aber normalerweise (Reiner wird mich bestätigen) sind alle Anforderungen mit Capella lösbar (mit Punkt 5. kann ich zwar nicht so recht was anfangen aber sei's drum).

Oftmals diskutiert und in der Praxis immer wieder bestätigt: Kein Notationsrogramm hat man in 2 Stunden intus, deshalb sollte man sich nach relativ kurzer Zeit auch noch kein abschließendes Urteil erlauben - dies gilt insbesondere auch für Capella.

Auf jedenfall eine Empfehlung wert ist Octava von Obtiv.

Finale und Sibelius sind zwar sehr gute Programme aber unverschämt teuer.
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pescador
Veröffentlicht am Freitag, 08. Juli 2005 - 18:11 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Hallo Sanni,

danke für die schnelle Antwort. Das "alte Thema" ist natürlich in einem Forum wie diesem nicht ganz zu vermeiden. Aber da jeder User ganz bestimmte Vorstellungen hat, habe ich meine möglichst präzise formuliert. Wie ich deinem Kommentar entnehme, ist mein Punkt 5 für dich völlig überflüssig, aber ich hätte das eben gerne;-)

Capella kenne ich von früher, habe auch noch eine alte LE-Version, die aber unter Win XP nicht mehr läuft. In der Tat war ich seinerzeit damit recht zufrieden.

Habe ganz gute Erfahrungen mit Mozart gemacht, allerdings gibt es Probleme mit Punkt 7: Wenn ich z.B. 4 Takte pro Zeile möchte, kann es sein, dass Mozart nach 3 Takten automatisch umbricht, weil es erkennt, dass die letzte Achtel nicht mehr reinpasst. Und dann fehlt halt ein Befehl, der alles minimal zusammenquetscht, damit es eben doch passt.

Octavia kenne ich noch nicht, danke für den Tipp.

Gruß

Uwe
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rhalstenbach
Veröffentlicht am Freitag, 08. Juli 2005 - 19:13 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Punkt 2 (Taste C = C) gibt es meines Wissens nach nur bei Capella - von daher wäre also nur Capella geeignet.

Der PDF-Export ist keine "Eigenschaft" des Notensatzprogramms, sondern wird mit externer Software via Druckertreiber gelöst - d.h. also kann man das mit jedem Notensatzprogramm, wenn man die PDF-Software besitzt.

Punkt 5 kann ich mir auch nichts richtiges drunter vorstellen, ansonsten beschreibst Du ziemlich exakt die Fähigkeiten von Capella.

Seltsamerweise scheint Dir der Preis egal zu sein, ich finde es schon wichtig, eine Software 148,- Euro kostet (Capella 2004) oder beispielsweise 755,- Euro (Sibelius). Sibelius wird als die "Profisoftware" bezeichnet und ist sicherlich etwas stabiler als Capella - aber mit Capella kann man selbstverständlich auch ganz ausgezeichnete Notensätze entwerfen in adäquater Zeit (Übung macht, wie immer, den Meister).

MfG
Rainer
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sanni01
Veröffentlicht am Freitag, 08. Juli 2005 - 21:38 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Hallo Uwe,

die Sache mit dem "alten Thema" sollte natürlich keine Kritik sein, dass Du Dich präzise ausgedrückt hast, spricht für Dich und zeigt, dass Du weißt, was eine Notation kann bzw. können sollte.

Punkt 5 ist mir nicht überflüssig, ich weiß nur nicht, was er bedeutet. Sollen die Akkord-Symbole selbständig eine Begleitung im Midi-Format generieren? Das wird nicht gehen, weil Begleitmuster (Styles) viel zu vielschichtig sind, um nur aus den Bezeichnungen Am, D7, C usw. eine anspruchsvolle Begleitung zu erzeugen.

Abschließend noch eine kleine Korrektur: nicht Oktavia (wie das Auto), sondern tatsächlich Oktava -> zu finden unter www.obtiv.de

Gruß Sandro
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pescador
Veröffentlicht am Freitag, 08. Juli 2005 - 23:48 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Hallo Rainer, hallo Sandro

punkt 2: exakt das war auch mein eindruck, dass es nur mit capella geht. da habe ich dieses feature kennen- und schätzengelernt. habe verschiedene freewares angetestet und festgestellt, dass es keine kann... außer finale notepad, fällt mir gerade ein, das kostenlose programm! aber das hat keinen midi-export.

punkt 5: das ist ein feature von MOZART, das ich im moment teste. man gibt seine akkorde ein, indem man sie aus einer liste auswählt (also beispielsweise C7b5), und mozart generiert daraus eine midispur, die diese akkorde dann wiedergibt. ist praktisch, wenn man komplett ohne instrumente komponieren will. @sandro: ist natürlich, wie du richtig sagst, keine anspruchsvolle begleitung, sondern eher rudimentär, aber dennoch hilfreich.

mozart hat auch den unschlagbaren vorteil, dass es eine sehr rührige usergroup gibt, die bei problemen sehr schnell und kenntnisreich hilft - auch der software-autor selbst beteiligt sich rege.

was leider nicht geht, sind punkt 2 und 7, außerdem ist die software in englisch. falls es wen interessiert:

http://www.mozart.co.uk/

pdf: @rainer: stimmt, es geht über externe treiber, aber ich dachte, vielleicht wäre es günstiger, wenn es aus der noten-software heraus realisiert wird, damit die entsprechenden notenfonts richtig eingebunden werden. befürchte umsetzungsschwierigkeiten per externem druckertreiber. aber wie gesagt, dass ist auch kein zwingendes feature für mich.

zum preis: ist mir natürlich nicht egal, aber ich wollte halt erst mal preisunabhängig die features vergleichen. mir ist natürlich klar, dass ein freeware-programm nicht dasselbe leistet wie eines für ein paar hundert euro. aber ich wollte erst sehen, was in frage kommt und dann in mich gehen, was es mir wert wäre.

dank eurer hilfe tendiere ich jetzt wieder zu capella. es gibt bei data becker eine edition namens studio+scan für 30 euro, das finde ich super günstig. werde versuchen herauszufinden, was da alles abgespeckt ist.

grüße

uwe
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sanni01
Veröffentlicht am Samstag, 09. Juli 2005 - 04:35 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Hallo Uwe,

ich kann Dich nur bestätigen - Capella ist eine gute Wahl.

Hatte vor ca. 3-4 Jahren die Möglichkeit, Octava ausgiebig zu testen: Kann mich eigentlich erinnern, dass Punkt 2 (C=C) sehr gut funktionierte, außerdem gab es noch verschiedene andere sehr komfortable Eingabemöglichkeiten - hat mich damals eigentlich wirklich begeistert - entschieden habe ich mich dennoch für Encore.

Punkt 5 ist mir persönlich völlig neu - kenne ich eigentlich derart von keiner Notation, aber man lernt ja nie aus ...

In diesem Sinne, allen ein schönes WE.

Gruß Sandro
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johannes
Veröffentlicht am Samstag, 09. Juli 2005 - 18:08 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Hallo Uwe!
MIDI-Connections-SCORE würde glaube ich, Punkt 5 deiner Anforderungen erfüllen - MIDI-ConnectionsScore ist auch ein Sequenzer und glz. Arranger ("Begleitgenerator", ähnlich wie Band-In-A-Box).
mfg
Johannes
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pescador
Veröffentlicht am Sonntag, 10. Juli 2005 - 03:05 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Hallo Johannes,

leider ist das Programm nicht genau das, was ich suche, da laut Beschreibung die Noten per Maus eingegeben werden müssen. Ich lege aber Wert auf die Tastatur-Option. Trotzdem vielen Dank!


Grüße

Uwe
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christo
Veröffentlicht am Sonntag, 21. August 2005 - 16:41 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Hi Pescador,

Mit Octava kann man Noten per Tastatur eingeben. ( C = C usw. )

Es ist in deutsch und soweit ich weiß, das einzige Programm, das automatisch Akkorde aus Mididateien und Partituren berechen kann.

saludos

christo
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johannes
Veröffentlicht am Sonntag, 21. August 2005 - 21:46 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

@christo
"das einzige Programm, das automatisch Akkorde aus Mididateien und Partituren berechnen kann"
naja, dass kann z.B. auch MidiConnections Light und MidiConnectionsScore, Sibelius, MidiNotate Composer und sicher noch einige weitere Programme...
mfg
Johannes
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christo
Veröffentlicht am Dienstag, 10. Januar 2006 - 21:58 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Wunderbar,

aber Octava analysiert auch die Akkordfolge, also den Harmonieverlauf, zeigt Modulationen an.

Egal, es war sowiso gewünscht, dass die oben genannten Funktionen alle in einem Programm zu finden sind.

Also ist in diesem Fall doch Octava richtig...!

Sandro
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christo
Veröffentlicht am Dienstag, 10. Januar 2006 - 22:02 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Sandro, warum hast Du dich eigentlich für Encore entschieden?

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