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eisenberg
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 21. August 2002 - 19:47 Uhr: |
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Hallo, bin gerade dabei, meine Musik zu Demozwecken zu mastern (Cubase VST, nur VST-Instrumente, Musikstil irgendwas zwischen Tekkno, Minimal House und Dub). Was ich überhaupt nicht kann, ist komprimieren. Habe einiges dazu gelesen (Handbuch, Wizoo Guides...), darin aber meist nur Komprimierung für einzelne Audiospuren (Seiten-Bass, Vokal u.ä.), nicht aber für den Mastermix. Wenn ich meinen Mastermix in z.B. Wavelab anschaue, hat er noch sehr viele schlanke hohe Pegelspitzen, hier ist also Raum für Komprimierung. Zudem klingt der Mix etwas weich, könnte druckvoller und knackiger sein. Ich schraube nun schon eine Weile mit den Kompressoren rum, komme aber nicht weiter. Was nehmt ihr für Werte (Ratio, Threshold, Attack, Release) um einen Mixdown noch etwas mehr Kompaktheit und Druck zu geben, ohne die Musik zu verbiegen? Ich weiß: jede Musik ist anders, aber ich habe bei diesen Parametern so gar keine Vorstellung von den Werten und hätte gerne Beispiele, um mich grob orientieren zu können. Nach einer Weile des Rumprobierens höre ich gerade überhaupt nicht mehr, was gut und was schlecht ist... Gruß eisenberg |
   
roger
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 21. August 2002 - 21:50 Uhr: |
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hast du schon mal die tutorials von boomshop.net gelesen? (multibandkompression). vielleicht hilft dir das weiter... gruss roger http://boomshop.net/tutorials/html/p_multibandkomp.html www.boomshop.net |
   
eisenberg
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 22. August 2002 - 05:19 Uhr: |
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Danke roger, gute Seite! Das Problem ist nur: diese ganze Mastering Geschichte wird so schnell superkomplex, dass ich bald in die Kniee gehe... Wahrscheinlich ist die einzige Methode, jemanden, der es kann, beim Abmischen eigener Tracks über die Schulter zu schauen? Es geht wohl auch um Arbeitsökonomie, die ich noch nicht beherrsche: nach 20 Minuten Abmischen weiß ich nicht mehr, wo oben und unten ist. Mir fehlen also sozusagen die Wegmarken. Mein Ziel ist, meine Musik soweit abmischen zu können, dass ich jemand finden kann, der mir zeigt, was man daraus machen kann. Na ja, muß man wohl Geduld haben... Gruß eisenberg |
   
uwe
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 22. August 2002 - 07:28 Uhr: |
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Ja, Geduld und Übung sind leider unverzichtbar. WAS genau ist denn das Problem? WAS klingt blöd, WAS möchtest DU erreichen, WAS ist der Unterschied zwischen Deinem Mix und einem Vergleichsmix? Geht's denn um Mastering oder den Mix? uwe |
   
eisenberg
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 22. August 2002 - 21:55 Uhr: |
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Hallo Uwe, wie gesagt, der Gesamteindruck ist zu weich, könnte knackiger sein, druckvoller. Es liegt aber nicht an den Instrumenten, einzeln sind die o.k., ich will auch gar nicht mehr an denen herumschrauben. Aus der Literatur kenne ich Abbildungen von Wave-Dateien mit schlanken hohen Pegelspitzen, wo dann steht: hier können und sollten Sie komprimieren, so sieht es auch bei mir aus. Aber was nimmt man da so für Werte, es ist schwer für mich zu hören, ich brauche ein paar Richtwerte. Heute finde ich eine gute Einstellung und morgen höre ich es pumpen u.s.w. Am liebsten wär es mir, wenn mir jemand sagte: nimm Ratio x, Threshold y, Attack Z u.s.w., damit machst Du nichts falsch. Wenn es nur zwei Parameter wären, könnte ich mich ja anschleichen, bei vieren (oder mehr) strecke ich die Waffen. -Gruß eisenberg |
   
stev
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 22. August 2002 - 22:19 Uhr: |
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"Wenn es nur zwei Parameter wären, könnte ich mich ja anschleichen" dann nimm einen multiband kompressor,stell attack und release von jedem band auf 0 und spiel dich mit ratio und threshhold ein wenig. Tip: Master mit "frischen" Ohren, also nicht nach einer 5 Stunden Session am Abend...da hoert man einfach Dinge nicht mehr (ich zumindest) Gruesse, Stefan |
   
dumbie
| | Veröffentlicht am Samstag, 24. August 2002 - 23:46 Uhr: |
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Hallo Eisenberg, stecke z.Z. auch mitten im Mastering. Das Komprimieren klappt ganz gut (...aber leider gilt es ja auch noch diverse andere Klippen zum Umschiffen ). Jedenfalls hat mir folgende Seite sehr geholfen. http://www.ossnet.uni-oldenburg.de/~fiedlerm/tipskompressor.html Viel Erfolg !! |
   
xxkaffeekocherx
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 05. September 2002 - 00:23 Uhr: |
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Viele lange Pegelspitzen... hört sich an als würden sich bestimmte Frequenzen addieren und dann sieht es so aus wie ein Zackenbarsch, der seine Stacheln nach oben stellt. *g* Und wenn Du sie einfach abschneidest, schwimmt er nicht mehr..! ;-) |
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