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oberschlingel
| | Veröffentlicht am Samstag, 20. Juli 2002 - 21:04 Uhr: |
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Hallo. Kann mir jemand von euch sagen, warum man mittlerweile auf 32 oder sogar 64 Bit-Basis arbeitet, obwohl CDs eh nur 16 Bit haben? Wird die Qualität dann trotzdem besser? Oder macht man das nur fürs Archivieren? Kann ich in Cubase 32 Bit und 16 Bit-Files mischen? Oder macht man sowieso nur den Mixdown in 32 Bit? Kann man ein 32 Bit-File einfach als Audio-CD brennen oder muß man es umwandeln? Viele viele Fragen, ich bedanke mich schon jetzt für eure Antworten, Grüße, Tom |
   
dumbie
| | Veröffentlicht am Sonntag, 21. Juli 2002 - 02:39 Uhr: |
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Eine Antwort kann ich dir leider auch geben, aber genau die selbe Frage ( die erste ) hab`ich mir auch schon gestellt !!! |
   
oberschlingel
| | Veröffentlicht am Sonntag, 21. Juli 2002 - 06:16 Uhr: |
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Hallo dunbie, dann beatworte mir doch die anderen Fragen... das hilft auch schon weiter. Danke, Tom |
   
uwe
| | Veröffentlicht am Montag, 22. Juli 2002 - 04:58 Uhr: |
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Hi Ein analoges Signal wird, wenn es gewandelt wird, in tausende kleine Dynamikstufen unterteilt, bei 16Bit sind es 65536 kleine Treppenstufen, bei 32Bit schon 4294967296 (Der Vorteil ist wohl offenkundig ;). Nun gibt es natürlich bei dieser Umwandlung Rundungsfehler, und bei jeder erneuten Wandlung wieder. Wenn ein Signal digital bearbeitet oder mit Effekten versehen wird, dann kann dies ebenfalls nur innerhalb dieser Treppenstufen geschehen, und einige Dinge wie z.B. Hall haben im echten Leben eben viel feinere Abstufungen. Ich bin kein Programmierer, aber die grundsätzliche Erkenntnis ist die, dass ein Effekt oder sonstige Bearbeitung eben besser klingt, wenn die Berechnung in 32Bit erfolgt und am Ende das Ergebnis-Signal wieder auf 16Bit umgerechnet wird, als wenn die Berechnung komplett nur in 16Bit erfolgt - die Berechnung eines Effekts besteht eben nicht aus einem, sondern vielen Schritten, in denen sich Ungenauigkeiten durch das Bitraster summieren. Andererseits -> es gibt moderne 32Bit-Effekte, die klingen, und gute 16Bit-Geräte von 1990. Und nu? Auf jeden Fall verbraucht ein 32Bit-Signal doppelt soviel Speicher und Rechenleistung wie ein 16Bit-Signal. uwe |
   
oberschlingel
| | Veröffentlicht am Montag, 22. Juli 2002 - 18:17 Uhr: |
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Und nochmal recht herzlichen Dank Uwe! Ich finde es phantastisch, daß ich endlich Antworten auf meine Fragen bekomme.... |
   
jason
| | Veröffentlicht am Sonntag, 18. August 2002 - 17:09 Uhr: |
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Eine ergänzende Antwort hierzu ist, wenn auch reichlich spät, dass 24 Bit 144 dB Dynamik umfasst, bzw. 1 Bit hat 6 dB Dynamikumfang, man kann also sagen bei Gesangsaufnahmen oder Instrument-Abnahmen, dass das Risiko, dass Signal zu übersteuern, wesentlich kleiner ist als bei der 16-Bit-Aufnahme, es lohnt sich ohnehin jederzeit 24 Bit, intern sogar mit 32 Bit zu fahren, jedoch noch nicht überall, mit 96 kHz aufzunehmen. Mit 8 Bit kannst Du Dir eine Grafik vorstellen, welche nur grob dargestellt ist, bei 32 Bit wird sie so ziemlich genau dargestellt, die Dynamik bei der Musik ist automatisch besser, Höhen, Tiefe und Mitten kommen besser zur Geltung - natürlich hat dies auch noch mit der richtigen Abmischung zu tun! Klar musst Du das Format schlussendlich umwandeln, doch die Qualität hört man, zum Umwandeln von der 32 in die 16 Bit-Datei gibt es spezielle PlugIns, gerade CUBASE bietet da saubere Bearbeitungs-PlugIns an! |
   
ccc
| | Veröffentlicht am Montag, 19. August 2002 - 20:25 Uhr: |
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Nicht zu vergessen, die Effekte, die Deine Audiodateien bearbeiten können mit höheren Bitraten auch viel genauer bearbeiten. In professionellen Studios gelten schon 96kHz/24bit als Standart. 192kHz/24bit ist auch schon nicht nur möglich, sondern wird die Zukunft. Bsp. DVD hat 96kHz/24bit Auflösung. Da ist es doch logisch, daß man schon in dieser Auflösung oder höher mit der Produktion beginnt, als es nachher "hochzurechnen". Denn hochrechnen macht es nicht wirklich besser. Es macht es nur DVD kompatibel. |
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