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Franky
| | Veröffentlicht am Montag, 21. Januar 2002 - 04:42 Uhr: |
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Hallo ich produziere gerade Titel von meiner Band mit Cubase und Wavelab. Der Pegel ist im Vergleich zu gekauften CD`S sehr niedrig.Lauter machen geht nicht, weil es sonst übersteuert. Wer kann mir Tipps geben wie ich das hinkriege? |
   
Oxo
| | Veröffentlicht am Montag, 21. Januar 2002 - 05:10 Uhr: |
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ich kann dir cd's mastern wenn du lust dazu hast. habe schon für ein paar gruppen aus deutschland cd's gemastert. die richtigen einstellugnen sind leider musik-spezifisch und deswegen sind allgemeine tipps nicht sehr hilfreich. wenn du lust hast, melde dich bei mir unter chizra@gmx.de mfg, :oxo |
   
Luckyloop
| | Veröffentlicht am Montag, 21. Januar 2002 - 07:18 Uhr: |
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Kompression heißt das Zauberwort! im Master hau das Plug-In Dynamics rein (ist standardmäßig dabei) und aktiviere den Kompressor und den Limiter, nun spiele dich ein wenig mit den Einstellungen (vor allem beim Kompressor) PS: natürlich kannst du das Plug-In auch auf einzelne Spuren legen |
   
marcel
| | Veröffentlicht am Dienstag, 22. Januar 2002 - 02:00 Uhr: |
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Kompression allein hilft nur in Grenzen. Ich würde mal einen Spektralanalyzer rüberlaufen lassen. Oft sing Peaks in den tiefen Bässen, die kaum hörbar sind, aber die maximale Lautstärke begrenzen. Frequenzabhängige Kompression kann hier etwas bringen. Und/Oder einen Loudnessmaximizer. Aber alles was Du machst wird den Sound und die Dynamik stark beeinflussen, also sorgfältig hören und die Einstellungen nicht übertreiben. Ich persönlich bevorzuge eine leise Aufnahme, die dynamisch ist und detailiert klingt gegenüber einer die einfach nur laut ist. Einen Lautstärkeregler findet man schließlich an (fast) jedem Verstärker. Marcel |
   
Armin
| | Veröffentlicht am Dienstag, 22. Januar 2002 - 03:19 Uhr: |
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Hallo, die heutige Hörgewohnheit setzt praktisch eine starke Kompression voraus. Fast immer wird "lauter" auch als "besser" beurteilt. Das fängt allerdings schon bei der Aufnahme an. Oft werden Instrumente oder Stimmen schon vor der Digitalisierung das erste mal komprimiert, dann nochmal bei Mischen, beim mastern vielleicht nochmal. Und dann kommt irgendwann eine CD raus, die laut klingt. Allerdings gibt es auch professionelle Kompressoren die 20'000 Euro kosten. Der Witz beim Kompressor ist der, daß er zunächst einmal die Pegel begrenzt. Abhängig von den Eistellwerten (im wesentlichen sind das Attack und Release) schlägt der Kompressor zu und reduziert Peaks, er verrringert also die Lautstärke. Vor allem aber reduziert er den unterschied zwischen laut und leise. Und damit erhält man die Möglichkeit nun des Gesamtmix wieder lauter zu machen, bzw. im Kompressor den "make up gain" zu verwenden um die lautstärke anzuheben. Die eingentliche Kompression, die man einstellen kann entscheidet nun, wie stark ein pegelunterschied zusammengequetscht wird, also 8:1 heißt, vorher 8dB danach 1 dB (das ist schon ziemlich viel ...) Abhängig vom Instrument und gewünschtem Effekt kannst Du mit dem Kompressor nun alles mögliche anstellen. Allerdings kannst Du auch Deinen Song damit verunstalten, Rauschen anheben und Pump-Effekte erzeugen. D.h. genau hinhören und mit etwas weniger zufrieden sein ist wahrscheinlich besser als den ganzen Song zu "kippen". Du kannst aber mal generell davon ausgehen, daß eine professionell gemachte CD zu Hause am PC nur sehr schwer zu erreichen sein wird ... muß auch nicht sein ... Grüße, Armin |
   
Franky
| | Veröffentlicht am Dienstag, 22. Januar 2002 - 23:18 Uhr: |
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Danke für eure Tipps. Ich habe schon mit Komnpressor und Limiter gearbeitet. Mein Hauptproblem ist, das dei Aufnahen schnell übersteuern, wenn ich Reverb drauflege. Dann muß ich den Pegel wieder runternehmen und die Aufnahme wird leiser.Wie kann ich das ändern??? |
   
Armin
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 23. Januar 2002 - 02:43 Uhr: |
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Das ist mir zu wenig. Übersteuern durch Hall? Was genau macht Du denn da? Hall auf einer Spur oder auf dem Endmix? Es ist einfach so: wenn in Deinem Endmix ein track über 0dB geht, da übersteuerst Du und das ist digital leider unverzeihlich. Mit dem Hall änderst Du an der stelle nur wenig, da der Hall u.U. die Gesamtlautstärke etwas ändert aber die Dynamik weitgehend gleich läßt. beschreib' mal etwas genauer. Viele Grüße, Armin |
   
Franky
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 23. Januar 2002 - 02:55 Uhr: |
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Wenn ich auf eine Spur, die laut ist einen Hall lege, übersteuert diese schnell. Der Pegel ist bei 0db also an der Grenze. Da kann ich höchstens den Pegel vorher runternehemen. Ich markiere Die Spur und füge den Hall mit "Apply" ein. Weiterhin finde ich den Hall in cubase zu blechern. Er klingt nicht warm genug. Gibt es speziell für Gesang ne besonders Gute Einstellung? dA ich das Handbuch nicht habe, sind mir viele Parameter (englisch) fremd. |
   
Armin
| | Veröffentlicht am Dienstag, 29. Januar 2002 - 03:30 Uhr: |
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Hallo, (wie schon mehrfach erwähnt in diesem Forum ...) leider kenne ich Cubase nicht, aber: mir sieht das so aus, aös würdest Du den Hall nicht als Bus - Effekt sondern als insert anwenden. Normalerweise läuft das so: mit einem Effect-Send-Regler zweigst Du einen Teil des trockenen Signals aus dem Track ab und sendest ihn auf einen Bus (einen anderen Track) der als Insert ein Hall trägt. Damit regelst Du den Hall Anteil durch den Anteil des Send. Damit übersteuert dann auch nix beim Anwenden von Hall. Ob der Hall in Cubase blechern ist kann ich nicht sagen, aber wenn Du ihn so anwendest, wie ich vermute, dann muß er klingen... Falls es anders ist, melde dich (sonst auch ...) Grüße, Armin |
   
Donart
| | Veröffentlicht am Dienstag, 29. Januar 2002 - 22:09 Uhr: |
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hi .. 1. regle alle pegel von mic , mixer , interface , cubase auf 0db oder etwas darunter... 2. 0db darf im rechener nicht überschritten werden wenn dein musiker sein lautestes..."?".. wiedergibt... 3. nimm immer nur das wirklich trockene signal auf.. 4. klingt es dann zu leise .. kannst du es im audio editor normalisieren.. 5. dynamik & effekte anwenden ----> und fertig gruss dOn |
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