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sybex
| | Veröffentlicht am Sonntag, 04. Januar 2004 - 02:22 Uhr: |
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Hallo, Ich frage mich wie heutzutage moderne Songs gemacht werden? Vorallem der Instrumentalteil eines Songs. Müssen Bands den Instrumetalteil aufnehemen und später wird der Gesang dazuaufgenommen? Oder wird der Instrumentalteil vollständig am PC erstellt? Wenn ja, wie? Mit welcher Software zum Beispiel? Ich meine die Songs, die in den harts auftauchen z.B. Blackeyedpeas ( Hoffe habs richtig geschrieben) mit Shut up oder eminem, Madonna,.. Gruß Sybex |
   
yves_charleen
| | Veröffentlicht am Sonntag, 04. Januar 2004 - 18:36 Uhr: |
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da gibt es keine allgemein gültige antwort. autechre machen ihre songs natürlich anders als david bowie und madonna wieder völlig anders als erblast also sorry das kann wirklich niemand pauschal sagen so oder so entstehen songs. |
   
lappy67
| | Veröffentlicht am Montag, 05. Januar 2004 - 09:49 Uhr: |
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Hallo. Also heutzutage wird wohl der überwiegende Teil ich denke so gut wie fast alle den PC benutzen um Ihre Cd´s zu erstellen ausser es sind irgend welche Folk gruppen die natur spielen. Aber was so im radio läuft wird heutzutage am PC gemacht mit Programmen die die instrumente der Band als sample auf festplatte haben.Das erspart viel zeit und ist leicht zu korregieren.Die musik wird dann per Midi eingespielt in Programmen wie z.B. Cubase SX die dann mit den verschiedenen Plug ins und Virtuellen synhtis aus den midis fertigs Tonspuren machen die jederzeit geändert werden udn erst ganz am ende die stimme und alle instrumente gemastert werden und dann auf CD gebrannt. Gibt für den Privatgebrauch schin sehr gute Programme wie z.B. das sehr einfach Band-in-a-Box oder von Yamaha das WGworks das bei einigen Keybaords schon auf CD dabei liegt.Das XGworks 3 kann 100 tracks aufnehmen.egal ob midi oder wave.Ist indivituell einstellbar abe rnoch recht einfach.Eine Software wie Cubase SX zu bedienen ist dann schon einiges aufwendiger und auch für den Privatmann zu teurer .Aber das band in a Box ist auch für einfache Leute die noch nicht mal gut groß musikalisch sein müssen recht einfach und führt schnell zum Ziel udn das für ca 100 Euro. Gruß Lappy |
   
marcel
| | Veröffentlicht am Montag, 05. Januar 2004 - 23:14 Uhr: |
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Na ja, vielleicht mal abgesehen von Techno, wird noch 'ne Menge Musik von Hand eingespielt. Wenn Du Dir z.B. Musik von Jeanette oder Shakira anhörst, findest Du einiges an Gitarren, Bässen etc. und die kommen nicht aus dem PC. Auch die gute alte Analogbandmaschine ist noch nicht tot, wenngleich der Anteil an Harddisksystemen zunimmt. Eingespielt wird das Ganze meist nacheinander. Es kann durchaus sein, daß Musiker auf der selben Platte spielen, die sich nie im Leben begegnen oder sogar auf verschiedenen Kontinenten leben. Viele moderne Produktionen, verwenden nahezu alle Elemente: Analog und digital-Aufnahme, Synthies, Naturinstrumente, Samples usw. Feste Regeln gibt's da kaum (außer der Verwendung von 'Autotune' für schlechte Sängerinnen, und dem Totkomprimieren beim Mastern) Marcel |
   
sybex
| | Veröffentlicht am Dienstag, 06. Januar 2004 - 01:48 Uhr: |
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Was ist " Autotune" ? Eine Software? |
   
sybex
| | Veröffentlicht am Dienstag, 06. Januar 2004 - 01:48 Uhr: |
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Was ist " Autotune" ? Eine Software? |
   
tintin
| | Veröffentlicht am Dienstag, 06. Januar 2004 - 06:06 Uhr: |
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Autotune von Antares ist eine Software für Cubase als VST- Plug-In (oder glaube auch ohne Cubase verwendbar?), mit der man Gesangsaufnahmen korrigieren kann, wenn Töne nicht genau getroffen wurden. Singt aber jemand arg daneben, ist die Bearbeitung aufwendiger. Man kann damit auch witzige Effekte erzielen ("Cher-Effekt") . Aber am besten klingt´s, wenn man von vornherein gut singen kann. Aus schlechten Sängern kann man damit auch keine guten machen, denn etwas künstlich klingt´s schon - aber immerhin geht es. Ich verwende Autotune nicht, da ich die Nachbearbeitung aufwendiger fand, als gleich neu einzusingen. |
   
marcel
| | Veröffentlicht am Dienstag, 06. Januar 2004 - 14:23 Uhr: |
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Ursprünglich war Autotune ein Effektgerät, später gab's auch das Plug in. Zu hören bei Jasmin Wagner(Leb deinen Traum), Nadja (We will be stars), Shania Twain (alles) und 1000 anderen. Kann einem auf Dauer ziemlich auf den Geist gehen. Marcel |
   
tintin
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 07. Januar 2004 - 08:58 Uhr: |
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Ja Marcel, da hast du recht - mich nervt der eingestzte Effekt auch. Einmal ist´s noch schön, aber nicht bei sooo vielen Produktionen. Mas machst Du so für Musik? Ich mache fast ausschl. mit meinem 1,25 GHz mac mit Cubase und Ensoniq-Sampler + Waldorf XT-Synth + Span. Gesang groovige Sachen. Gruß, tintin! |
   
marcel
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 07. Januar 2004 - 10:16 Uhr: |
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@tintin Ich mach alles mögliche. Hab ein paar CDs mit einer Independent Band gemacht, die Musik zwischen Crossover, Wave, Grunge und Punk spielt. Ich arbeite z.Zt. and einer Folkrock-CD und mach Aufnahmen mit meinem Akustikgitarren-Duo. Ansonsten schreibe ich Musik von Pop über Kammermusik bis hin zu komplett experimentellen Geschichten. Aufnehmen tu ich mit Vegas/Soundforge, Sequenzer ist Sion Quickscore, Notation Sion Copyist auf 'nem 1,4GHz PC. Gelegentlich verwende ich auch noch einen Roland VS1680 Harddisk Rekorder. Da ich den Sequenzer bisher nur zum Komponieren benutze, hab ich nur ein billiges Yamaha TG100, werde mir aber demnächst wohl ein Motif Rack zulegen. Könnte auch ein Roland XV5050 werden, aber mir gefällt die Produktpolitik von Roland nicht, daher ist das Yamaha wahrscheinlicher. Gruß Marcel |
   
wavesurfer
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 07. Januar 2004 - 14:00 Uhr: |
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Autotune ist nicht nur für CUBASE, sondern für alle Host-Sequencer mit VST-Schnittstelle oder DirectX! |
   
ccc
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 08. Januar 2004 - 16:06 Uhr: |
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und RTAS -> ProTools... |
   
sanni01
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 08. Januar 2004 - 20:50 Uhr: |
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@ Marcel, wie meinst Du das denn, mit der Produktpolitik von Roland? Gruß Sandro |
   
marcel
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 08. Januar 2004 - 23:28 Uhr: |
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@sandro Das bezieht sich in erster Linie auf meine Erfahrungen mit dem Roland VS1680, ich habe aber von anderen ähnliches gehört. Im wesentlichen geht es um die Weiterentwicklung der Software. So hat das VS1680 u.a. das Manko, das keine Exports in Wave-Dateien möglich sind. Andere Rolandmodelle der Serie, die nur kurz danach erschienen, habe dieses Feature. Trotz zahlloser Anfragen von 1680-Anwendern weltweit, war es Roland zu mühsam, ein simples Update des Betriebssystems mit dieser Möglichkeit anzubieten. Ein Problem mit dem Jogwheel bei älteren Geräten wurde auch nie gelöst, bis ein Anwender in einem unabhängigen Forum eine Lösung präsentierte. Bei dem neueren VS2480 gab es ein Problem mit Verzerrungen in der Eingangsstufe, das Roland erst ignoriert, dann dementiert hat, und als sie schließlich zugaben, daß das Problem existiert, waren sie der Meinung, daß sie lieber dem Anwender ein umständlichen Workaround zumuten, als die Ursache des Problems zu beheben. Man fühlt sich halt nach dem Kauf, etwas alleingelassen. Aus dieser Problematik ist übrigens das größte und beste VS-Forum entstanden, in dem Musiker, denen Roland bei Problemen nicht helfen wollte/konnte sich gegenseitig unterstützen ( vsplanet.com ). Dazu kommt noch, daß das Handbuch des VS1680 der schlechteste Witz der Computergeschichte ist. Nicht einmal die Hilfe in Microsoftprogrammen ist so unstrukturiert und informationsfrei. Ich fühle mich bei anderen Firmen als Kunde deutlich besser betreut, und werde daher auch eher dort meine Neukäufe tätigen als bei Roland, auch wenn die Rolandgeräte selbst nach wie vor sehr gut sind. Marcel |
   
sanni01
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 08. Januar 2004 - 23:51 Uhr: |
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'...auch wenn die Rolandgeräte selbst nach wie vor sehr gut sind...' Eben, aber trotzdem gut zu wissen. Danke. Gruß Sandro |
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