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marcsnow
| | Veröffentlicht am Montag, 29. Dezember 2003 - 03:05 Uhr: |
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Hallo leute, bin neu hier und hab gleich mal ne frage(n), die so hoffentlich nich schon eine billion mal hier war. ich hab mir in cubase was gebastelt - alle samples mit 44.1/16bit. Ist die vorgehensweise schon verkehrt? man hört ja überall das die producer das material nochmal mit 24-bit aufnehmen und dann wieder auf 44.1/16bit runterbringen. aber wie sieht das ausgangsmaterial in der profi-liga eigentlich genau aus. wie würdet ihr da jetzt und überhaupt vorgehen. ich versteh z.b. nicht warum ich beim exportieren die auflösung von 24bit einstellen kann aber hinterher eigentlich nur 16 hab mit ner kompression von 24 ... "wirkliche" 24-bit lassen sich nur aufnehmen - oder? ... wenn jemand noch lust hat: welche tools sind zum mastern eigentlich ein muss - reichen da letztlich multiband maximizer und mastering eq (wieviele darf man eigentlich in reihe schalten - so das es noch sinn macht) ... ich hab halt das problem, dass ich schlussendlich zuviel kompression hab und mir der "schalldruck" irgendwie flöten geht (aber is ja wohl auch nen heftiges kapitel)? greets marc |
   
ccc
| | Veröffentlicht am Montag, 29. Dezember 2003 - 17:52 Uhr: |
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24bit lassen sich natürlich auch wiedergeben, sofern das Gerät auch dafür geeignet ist, z.B. DVD-Player, HD-Recording-Systeme oder auch schon die meisten Soundkarten. Eine Audio CD hat 44.1/16bit als Standard, was anderes würde ein CD-Player nicht verstehen. Grundsätzlich ist nichts verkehrt, wenn Du Deine Samles in 44.1/16 aufnimmst/erstellst. Wenn Du innerhalb Deines Projektes mit höheren Auflösungen arbeitest (z.B. 48kHz/24bit), dann kann sich aufgrund dieser höheren Sample Rate und Wortbreite eine verbesserte Bearbeitung ergeben. Wenn Du jetzt Effekte usw. verwendest, dann können diese Deine Audiofiles genauer/feiner bearbeiten, als mit einer geringeren Auflösung. Du kannst also Deinen Effekt mit mehr Information "füttern". In welcher Auflösung Du exportierst ist Sache des Endmaterials. Bei einer CD brauchst Du dann halt 44.1/16 wenn Dein Projekt eine andere Auflösung hat, solltest Du nicht vergessen zu dithern, wobei Du natürlich auch erst im Mastering-Programm dithern kannst, wenn Du meinst, dieses hat den besseren Dither. also nochmal: Cubase Projekt 48/24 (oder irgendeine andere höhere Auflösung als CD-Format) -> entweder Export mit gleicher Auflösung ohne Dither (und nachher im Mastering auf CD-Format mit Dither) oder 44.1/16 mit Dither. Cubase Projekt 44.1/16 -> Export ohne Dither in der gleichen Auflösung. Zum Mastern: 1.) wenn Du viel herumschrauben musst, dann kann der Mix schon nicht stimmen -> zurück ins Cubase-Projekt und weiterfeilen 2.) Es sollte schon vor dem Mastern schon gut sein, das Mastern optimiert nur den Track für das jeweilige Format, die Tracks zueinander und den Druck. 3.) EQ sparsam einsetzen, wenn Du Ihn exzessiv verwenden musst, dann ist der Cubase Mix schon falsch. 4.) es reicht eigentlich ein EQ, ein Kompressor/Limiter (Multiband wäre sicher von Vorteil, wenn man sich damit auskennt). 5.) Den Track niederknüppeln bringt nichts! |
   
marcsnow
| | Veröffentlicht am Montag, 29. Dezember 2003 - 21:15 Uhr: |
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hallo ccc ... danke für die hinweise ... mich beschleicht halt das gefühl das man echte 24-bit nicht exportieren kann ... ich kann zwar die auflösung auf 24bit setzen - die wavs lassen sich aber hinterher auch mit editoren öffnen, die das eigentlich gar nicht können wie z.b. quicktime pro ... wenn ich mit der sounkarten software in 24-bit aufnehme krieg ichs in quicktime nicht mehr auf ... das is mir im moment noch nen rätsel ich hab ne doku gesehn von dem mastering guru in new york, der britney spears und den ganzen bullshit mastert ... der hat gesagt er nimmt den stuff den er kriegt in 24-bit auf ... is halt die frage wieso, wenn man vorher den krams auch so exportieren kann - und das kann man anscheinend nicht - deswegen meine frage ob man wirkliche 24-bit nur aufnehmen kann es sollte vor dem mastern schon gut sein ... ok ... bei rock bestimmt nochmal was anderes als bei dance oder DnB ... ich bin aber fest davon überzeugt - nehmen wir mal prodigy breathe (falls bekannt) als beispiel - wenn der typ alle kompressoren und allen mist abschalten würde wäre der sound voll fürn ... wenn man sich nur mal die snares anhört - wie die mit kompression vollgeballert sind ... also mit einem kompressor/limiter für den gesamtsound kommt man da nicht weit ... aber vielleicht muss man sich mehr auf die spuren konzentrieren und bei den mastereffekten sparsamer sein hehe ... ich krieg das aber noch hin |
   
ccc
| | Veröffentlicht am Dienstag, 30. Dezember 2003 - 15:44 Uhr: |
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ja, zuerst die Spuren einzeln bearbeiten, denn was für einen Sinn hätte es denn, den gesamten Mix niederzu drücken mit Comp/Limitern, wenn man nur die Snare oder ein anderes Instrument verändern möchte? Dazu sind ja diese einzelnen Spuren ja da! Also ich kann 24bit exportieren und aufnehmen in meinem ProTools, dann geht das mit Cubase, Logic etc mit Sicherheit auch, vorausgesetzt Deine Hardware spielt da mit! Kann es evtl sein, daß Du beim Exportieren nicht die richtigen Einstellungen vornimmst? Ich verwende Cubase nicht, aber Fehler macht man ja nun mal, denn normal ist Dein Phänomen nicht ganz... Zu dem Mastering Guru: was bekommt der für ein Material und in welcher Auflösung? Bekommt er ein analoges Band? Ich bezweifle, daß er ein 16bit File bekommt, daß er dann mit 24bit aufnimmt um es nachher wieder auf 16bit konvertiert... Abgesehen davon haben diese "Gurus" oft ganz lustige, irre Geräte... ;-))) Auch bei DnB etc. wird auf einzelnen Spuren darauf geachtet, daß der Mix gut klingt, bevor es ans Mastern geht, ganz sicher! Es wäre ja dämlicher zu sagen "we fix it in the master" als "we fix it in the mix" (<-Standardsatz von dämlichen Technikern/Produzenten)!!! Und Prodigy haben natürlich auch Ihre Comp/Limits in den einzelnen Spuren, um sie getrennt voneinander zu bearbeiten, damit der Mix auch sitzt. Probier mal folgendes: Stichwort Frequenztrennung! Du hast Sound A und Sound B, beide hast Du für sich selbst soundmäßig gut hingebracht, aber zusammen klingen sie so, als würden sie gegeneinander kämpfen, einander überlagern im negativen Sinne. Wenn Du nun "einfach" von Sound A jene Frequenzen absenkst oder auch cuttest, die Sound B stören (oder umgekehrt), dann kann Dir bei diesem Sound zwar solo was fehlen, aber zusammen klingen diese dann homogen. Gut, bei BD und Snare ist es weniger ein problem, aber bei Flächen oder Instrumentensounds zahlt sich das schon aus. Eben, beim EQ verwenden ist es immer besser, störende Frequenzen zu vermindern/rauzuziehen, als die Freq die Du möchtest anzuheben. |
   
marcsnow
| | Veröffentlicht am Dienstag, 30. Dezember 2003 - 21:18 Uhr: |
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ok ... ich werd mich mal mehr auf die einzelnen instrumente konzentrieren ... will das hier jetzt nicht ausarten lassen - aber ich dachte immer um 24-bit zu produzieren bräuchte man auch ne soundkarte die 24-bit kann ... projekteinstellungen von 48/24 kann ich doch aber auch mit meiner onboard karte (definitiv keine 24-bit) mit ner auflösung von 24-bit exportieren ... |
   
marcsnow
| | Veröffentlicht am Dienstag, 30. Dezember 2003 - 21:59 Uhr: |
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... sorry ich meinte projekteinstellungen von 44.1/24 |
   
ccc
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 31. Dezember 2003 - 13:09 Uhr: |
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ja, grundsätzlich kann man nur 24bit aufnehmen, wenn die Wandler auch 24bit bringen können. Aber Programme können ebenfalls 24bit "erzeugen", z.B. aus einem 16bit Signal vom Wandler, aber das verbessert den klang jetzt an sich überhaupt nicht. Wie bei Bildern. Wenn Du ein 72-Pixel/inch-Bild hast und es mit einem Bildbearbeitungsprogramm auf 300 P/i aufbläst, dann wird es auch nicht schöner sein, als das Original. Das Exportieren hat nichts mit der Soundkarte zu tun, das ist eine Arbeit der CPU, das wird nur berechnet. Du könntest Dein Projekt auch mit 192kHz/32 Bit Float Point exportieren ist alles eine Frage der Sinnhaftigkeit... |
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