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zartanar
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. November 2003 - 05:45 Uhr: |
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Hallo zusammen! Ich würde gerne genau wissen wie man mit Cubase VST 32 eine guten Master hinbekommt! Zumindest würde ich gerne wissen welche Standardeinstellungen man vollziehen muss, d.h. die Höhen und so begrenzen. Wie macht man das? |
   
ccc
| | Veröffentlicht am Sonntag, 30. November 2003 - 15:28 Uhr: |
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Es gibt keine Standardeinstellung, weder beim Mastern, noch beim Mischen, Filtern usw... ...je nach gutdünken, mit dem Entsprechenden Musikverständnis geht´s praktisch von alleine. Wenn der Mix gut ist, und ich meine GUT, dann ist das mastern nur noch der Feinschliff. Weniger ist mehr. Ein bischen den compressor/Limiter spüren lassen, Eq spärlich einsetzen, keine Höhen begrenzen (wofür?) |
   
nouse
| | Veröffentlicht am Dienstag, 02. Dezember 2003 - 00:46 Uhr: |
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Gesang: 1- 2, 2- 4 kHz anheben (Sprachverständlichkeit aber durch Mikrofonvorhanhebung meist schon ein wenig vorhanden), 100 – 200 Hz für mehr Volumen, Fülle der Stimme (Nähe), evtl. 10 – 12 kHz anheben (holt die Stimme näher ran), unter 80 Hz absenken Gitarre: 2- 3 kHz absenken (in dem Bereich ist meist genügend da, mit der Absenkung wird der Stimme Platz gemacht), 300 Hz anheben (mehr Bauch), unter 100 Hz cutte ich meiner momentanden Probierphase auch alles ab, selbst bei der härtesten Gitarre merkt man es im Mix kaum und senkt zugleich noch den Rumpelpegel! Akustikgitarre: 10 - 15 kHz anheben, um die 850 meist absenken, für mehr Fülle 80 - 100 Hz anheben (kommt in Solos gut) um die 250 Hz wiederum absenken. Piano: 6 kHz vorsichtig anheben, evtl. Bässe um die 160 Hz absenken, genaueres hab ich noch nicht probieren können, Klavier im Proberaum ist nicht gestimmt (eeek) und unser Keyboarder ist mitm EQ leicht im Zaum zu halten Pads: Die Tips die ich da gefunden hab sind viel zu speziell, das erklärt besser einer von den vielen Synthusern hier im Forum, glaub da kann man nichts verallgemeinern?!? Bass: Tiefbässe (unter 80 Hz) evtl. zurücknehmen, untere Mitten verstärken, um die 300Hz anheben, bei 1 - 2 kHz anheben, für einen knurrigen Sound sogar kräftig (1,5kHz), Höhen zurücknehmen für einen knackigen Bass 4 - 5 kHz anheben (bei einem SlapBass z.B. kräftig anheben, bei einem Slapbass Mitten absenken und Bässe zwischen 80 und 100 Hz anheben) Fretlessbässe kann man um die 500Hz ansenken. Drums: Bassdrum: 2- 4 kHz anheben (Attack), 60 – 80 Hz für Druck (bei HipHop siehe Beiträge weiter oben höher, 100, 110 Hz), um die 300 Hz kräftig absenken. Je näher das Mikro am Schlagfell steht, um so größer ist der Kick in der Aufnahme. Den fettesten Bassanteil greift in Höhe des Resonanzfelles ab. Zwei Mikros: "eins vorm Schlagfell, das andere "im" Resofell. Dann könnt Ihr in der Mischung sehr geil zwischen Kick und Bauch regeln. Dadurch treten natürlich Auslöschungen auf, die aber so um 800 Hz liegen, also wirklich egal sind bei 'ner Bassdrum." Snare: zwischen 8 – 12 kHz anheben, pappsche Frequenzen um die 400 hz absenken, klirrendes metallisches um de 800Hz ooch, aber vorsichtig, der Wumms bei der Snare liegt meist um de 200 Hz, glaub in dem Artikel über Drumrecording von Birdseedmusic, hier auf der Seite stehen da noch ein paar genauere Tips drin, wie man mit diesemr Frequenzbereich den Klang beeinflußen kann... Toms: zwischen 2 – 8 kHz anheben (Attack) da hilft nur suchen... Bauch 100-300 Hz, Kick höher als bei der Bassdrum festlegen Becken: Tiefen Mitten + Bässe absenken, wie gesagt, ich mach das ab 500Hz abwärts auf weg, oberhalb von 10 kHz anheben, über 8kHz wird seidig, kurz drunter so um die 6-7 wirds meist aggressiv, also absenken Irgendwo stand, daß die Amis in ihren Produktionen teilweise ganz weit oben, ab 15, 16 kHz aufwärts noch stark anheben um damit einen noch brillianteren Klang zu erreichen... HiHat: Bass abcutten, ab besten ziemlich hoch, mindestens 500 Hz, da meistens genug anderes Geraffel von der Hihat woanders mit durchkommt. Also den eigentlichen HiHatkanal für den crispen Sound nehmen. Exciter!!! Probieren, klingt echt lecker, auch bei Overheads mal probieren, aber nicht übertreiben, sonst spielen die Ohren verrückt! ansonsten: versuch mal schmalbandig zwischen 100 und 130(40) herz einzugreifen und abzusenken. Dann ist das "wummern" raus. der bass drückt noch und es klingt alles viel luftiger. und meist ist in dem bereich so viel energie das es a) kein problem ist dort etwas abzusenken und b) die subjektive Lautstärke durch den Eingriff erhöht werden kann. |
   
zartanar
| | Veröffentlicht am Dienstag, 02. Dezember 2003 - 17:14 Uhr: |
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Dankeschöm für die hilfreichen Tipps! |
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