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Beitrag |
   
strinakata
| | Veröffentlicht am Samstag, 18. Januar 2003 - 05:40 Uhr: |
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Habe ein Haufen MIDIS. Besteht eine Möglichkeit diese MIDIS in Styles für mein Keyboard (Yamaha PSR-350)umzuwandeln? |
   
rhalstenbach
| | Veröffentlicht am Samstag, 18. Januar 2003 - 18:01 Uhr: |
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Was ist denn ein "Style", was macht man damit? |
   
sanni01
| | Veröffentlicht am Montag, 20. Januar 2003 - 00:44 Uhr: |
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Hallo, als "Style" bezeichnet man fertig arrangierte, sich ständig wiederholende Begleitrhythmen auf handelsüblichen Keyboards. Diese werden je nach Keyboard-Typ in unterschiedliche Musikrichtungen bzw. Tänze unterteilt (z.B. Marsch, Fox, Walzer, Jazz, Pop, Rock, R&B usw.). Sie werden aber zum Teil auch titelbezogen angeboten. Genau wie Midifiles haben Styles je nach Keyboard-Hersteller bzw. -Typ eine sehr unterschiedliche Qualität. Styles werden im linken Bereich der Keyboard-Tastatur gesteuert. Meist reicht das Niederdrücken einer Taste oder eines Akkordes (z.B. C oder C-E-G), um ein C-Dur-Begleitmuster eines Rhythmus' zu erzeugen. Dieser wird dann so lange wiederholt, bis eine andere Taste bzw. Akkord oder "Stop" gedrückt wird. Mit der echten Hand wird die Melodie dazu gespielt. Hintergrund dieser Geschichte ist es, als Live-Musiker (Alleinunterhalter) sich auch besser live dem Publikum zu präsentieren. Man wählt sich selbst den entsprechenden Rhythmus (Style) für einen Titel aus und entscheidet spontan, in welcher Tonart, bzw. wieviele Strophen oder Wiederholungen, Durwechsel usw. man einbaut (oder ob man einen zweiten, dritten ... Titel mit dem gleichen Rhythmus als Medley einfach hinten dranhängt), ohne an die konkreten Vorgaben eines fertigen Midifiles gebunden zu sein. Zur besseren Abrundung besitzen Styles meist mehrere Intros, Endings, Fill-Ins, Fill-Outs, Breaks usw. Trotz dieser Optionen und des auch optischen Live-Feelings erreicht ein mit Styles gespielter Titel kaum die musikalische Perfektion, wie sie durch das Programmieren eines Midifiles möglich ist und dem CD-verwöhnte Ohr des Publikums gerecht werden muß. Daher gerät in der Praxis diese Art der Darbietung immer mehr ins Hintertreffen. Da zumeist die fest eingebauten Styles eines Keyboards für die eigenen Bedürfnisse nicht ausreichen, kann man sie genau wie Midifiles bei entsprechenden Anbietern kaufen und via Diskette auf dem Keyboard speichern. Dabei ist es ein großer Nachteil, daß hier jeder Keyboard-Hersteller (und manchmal sogar noch jedes einzelne Keyboard eines Herstellers) ein anderes Format verwendet. Daher sind Styles untereinander absolut inkompatibel obgleich das Keyboard den GM-Standard beherrscht. Dies hat die Firma EMC als Marktlücke erkannt und bietet die nicht gerade billige Software Style-Works an. Damit kann man Styles bequem am PC bearbeiten, von Fremdanbietern ins eigene Format konvertieren und auch Styles aus Midifiles generieren. Warum EMC hier offensichtlich das Monopol besitzt, weiß wohl niemand so genau?! Gruß Sandro |
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