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Welches Mikro???


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jason
Veröffentlicht am Montag, 09. September 2002 - 04:41 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Hallo zusammen, ich kann mich nicht entscheiden zwischen dem Mikrofon RHODES und FAME. Es soll hauptsächlich für den Gesang sein, möglichst warm klingen und das Signal wirklich mit Top-Quality an der Spitze auffangen. Wer hat sonst noch eine Alternative zur Auswahl???

Es soll ein Studio-Mikrofon sein, das auf alle Fälle!!!
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uwe
Veröffentlicht am Montag, 09. September 2002 - 18:46 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Neumann 47/49 :)

ich würde sagen -> selber anhören und dann entscheiden. Wenn Du ein Mikrofon für mehrere hundert EUR kaufst, sollte der Händler Dich auch Probe hören lassen. Wenn nicht, dann such Dir nen anderen Händler. Wenn Du keinen Händler in der Nähe hast, dann warte mit dem Kauf, bis Du in einen größeren Ort kommst. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich das Mikrofon anzuhören. Mikrofone klingen extrem unterschiedlich, auch bzw. besonders die sehr guten. Du würdest doch auch kein Instrument kaufen, ohne es vorer zu hören, oder?

uwe
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marcel
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 02:30 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Die genannten Mics kenn ich nicht mal vom Namen, aber das beste Gesangsmikro, das mir bisher untergekommen ist, ist das AKG C414 TL II.

Marcel
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jason
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 06:46 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Anhören tue ich mir diese Mikros eh, schliesslich will ich nicht die Katze im Sack kaufen, dennoch... ich selber kenne mich bisher nur mit LIVE-Mikros sehr gut aus, ich habe nicht einmal einen blassen Schimmer davon auf was ich beim Kauf hören muss. Klar höre ich auf die analoge Wärme die nur schon ein Mikro selbst ein wenig haben soll, daher ein Röhrenmik das ist klar.

Und weiter weiss ich nicht mehr.

Doch Marcel FAME ist eines der Mikros mit welchen schon Thomas Anders für die IT-Girls aufgenommen hat und von der Vocal-Aufnahme bin ich also sehr beeindruckt und RHODES macht einiges von sich hören, weil die angeblich wirklich super Miks haben im unteren Preis-Bereich. AKG, da höre ich natürlich viel gutes von, wäre auch eine Idee welches ich mir auf die Liste setzen könnte.

Besten Dank für die Tipps!!!
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uwe
Veröffentlicht am Mittwoch, 11. September 2002 - 11:54 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Jason,

ob ein Mikro mit Transistor oder Röhre arbeitet, halte ich für nebensächlich. Von beiden Varianten gibt es sowohl sehr gut als auch sehr bescheiden klingende Exemplare. Wenn Du Dir 20 Modelle blind anhörst, wirst Du Dich wundern, wieviele Röhrenmikros Dir nicht gefallen :)

Thomas Anders hat mit Sicherheit nicht selbst aufgenommen, sondern sein TonIng. Was Herr Anders aber für Werbe-/Endorsement-Deals hat und dementsprechend in den Interviews erzählt, steht auf einem anderen Blatt. Jemand in seiner Liga hat alle Möglichkeiten, und ich persönlich glaube nicht, dass da mit einem Mikro dieser Klasse aufgenommen wird. Meist entscheidet man sich da ohnehin bei jeder Stimme für das jeweils optimale Mikro, oft auch von Song zu Song, und manchmal ist für die spezielle Anwendung eine gewisse Eigenheit sogar von Vorteil. Diese Variabilität haben wir nicht, insofern gibt es für uns weniger Möglichkeiten, Mikrofone zu verwenden, die bestimmte Eigenheiten oder Schwächen haben.

Wenn Du mit (Studio-)Mikrofonen überhaupt keine Erfahrung hast, ist die Sache natürlich etwas schwierig, weil eine Aufnahme ja immer im Mix funktionieren muss und nicht solo (zumindest in den meisten Fällen). Wenn Du das Mikro allerdings nicht nur für Gesang, sondern auch alles andere benutzen willst, dann sollte es schon sehr neutral sein. An Stichworten für die Güte eines Mikros fallen mir spontan ein:

Auflösung - wie gut sind Feinheiten im Sound zu erkennen (und zwar nicht durch angestrengtes "Lupen"-hören, sondern ganz offensichtlich)?
Hörst Du jeden kleinen Spucke-Klick bei Gesang/Sprache? Den Nagel des Akustik-Gitarristen beim Zupfen?

Frequenzgang - gibts Unregelmäßigkeiten? klingt die Stimme Deines Kumpels so, wie Du sie auch in Natur hörst? Mulm und Dröhn? Zischel? Gerade Röhrenmikrofone haben oft einen deutlichen Eigensound, das kann für bestimmte Anwendungen genau das Richtige sein, für andere absolut verkehrt. Hüte Dich vor Mikros, die besonders "beeindruckend" klingen - manchmal ist der Frequengang Loudness-mäßig verbogen, man findet das beim ersten Hören toll, im Mix sieht sowas aber ganz anders aus.

Dynamik/Rauschabstand - extrem wichtig! Wieviel Schalldruck überträgt das Mikro ohne zu verzerren?
Ist es zu wenig, kannste das Mikro nicht für Drums, Bläser, Bass-Amps etc. benutzen. Wie hoch ist das Eigenrauschen? Bei Röhrenmikrofonen grundsätzlich höher als bei Kondensator-Modellen.

Robuste Bauweise & Service - was passiert, wenn es eben doch mal runterfällt? Bei dubiosen ausländischen Herstellern kann es da schwierig sein, eine echte Serviceleistung zu erleben :) Die renommierten Hersteller haben da einen Ruf zu verlieren und sind in der Regel bestrebt, einem wirklich zu helfen. Vielleicht vorher beim Vertrieb informieren, WER bei einem Ausfall die Reparatur vornimmt - der Vertrieb oder die Fabrik in China?

Richtcharakterisktik(en), Vordämpfung, Hochpassfilter - mehrere, schaltbar?

Ach - und eine kleine Nebensache noch:
Wie klingt denn das Mikro so? :)

uwe
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luedre
Veröffentlicht am Mittwoch, 23. Oktober 2002 - 14:32 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

microauswahl ist immer eine geschmackliche sache. vorausgesetzt die mics sind in ordnung. wenn du ein warmes mic haben willst, dann brauchst du ein großmembran-microfon (zb. AKG C414B). nicht gerade billig aber top für studioaufnahmen.