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Fonix
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 17. April 2002 - 22:03 Uhr: |
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Meine Frage: Mir ist bekannt, daß ich die Instrumente nach links oder rechts versetzen kann durch PAN aber nun möchte ich auch eine räumliche Verschiebung nach hinten und nach vorne erreichen! Über die Funktion des Halls ist es möglich und zwar indem man die Größe des Raums für jedes Instrument neu festlegt ( hab ich zumindest gehört) und dadurch die Spuren je größer der Raum ist, weiter nach hinten versetzt werden können! Nun..bei mir hört sich das nicht so ganz so räumlich an, mach ich irgend was falsch oder berücksichtige ich was nicht? Kann man nur durch diese Form des Raumeinstellens diese Form von Panorama erzeugen? (Plug-in vielleicht?) Danke vielmals für deine Beantwortung schöne Grüße aus Österreich Fonix -------------- AMD 750MHZ 256RAM Hoontech 2496 |
   
Luckyloop
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 18. April 2002 - 17:50 Uhr: |
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kommt ja darauf an was für Werkzeuge du verwendest: billige Sachen werden natürlich ein schlechteres Ergebnis bringen als hochwertigere Tools. Beim Hall zB werden hohe und tiefe Frequenzen unterschiedlich schnell gekillt, dazu kommen Delay etc. um bestimmte Raumcharakteren (vom Proberaum bis hin zum Satdionkonzert) zu simulieren. Allerdings positioniert ein Hall eigentlich nicht nach vorne und hinten. Ein weiteres Prinzip verwirklicht durch Dolby Surround, wo eine weitere Positionierung stattfinden kann. Zuletzt hängt es natürlich auch von deinem Abhörsystem an. Bei einem schlechten wirst du die Räumlichkeit vielleicht nicht so spüren wie bei einem anderem. |
   
Ccc
| | Veröffentlicht am Freitag, 19. April 2002 - 15:34 Uhr: |
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die Raumtiefe wird primär vom Pre-Delay Parameter eines Halls erreicht. Das Pre-Delay wird auch manchmal "Early Reflections" genannt. Das sind die ersten von einem Raum zurück reflektierten (zeitlich verzögerten) Echos, die dem Ohr/uns die Raumgrösse darstellen. Der eigentliche Hall ist dann die Summe/Vermischung der nachfolgenden Echos, die durch Reflexionen zum Ohr wiederkehren, aber einen längeren Weg zurücklegen als das direkte Signal oder die Early Reflexions. Man braucht nicht unbedingt eine riiiesige Hallfahne, damit man das Gefühl hat, das das Instrument "weiter hinten" steht. Ausserdem wird der Sound dann auch sehr "schwammig". Das Lautstärkeverhältnis zwischen Originalsound und Reverb ist auch wichtig. Je näher Du am Instrument stehst, desto lauter ist natürlich auch das direkte Signal gegenüber dem Hall. Ist das Instrument weiter weg, ist der Lautstärkeunterschied zw. Direkt/Dry und Hall/Wet natürlich gering(er) |
   
Luedre
| | Veröffentlicht am Samstag, 20. April 2002 - 00:04 Uhr: |
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MAGIX bietet mit seinem programm SAMPLITUDE einen echten 5.1 kanal surround sound mischer. damit kannst du echt mischen. es gibt samplitude in 3 varianten: master, studio und producer. die preise sind studio=399,99 und producer=749,99 euro |
   
Ccc
| | Veröffentlicht am Samstag, 20. April 2002 - 16:33 Uhr: |
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aber er möchte doch nur Raumtiefe in einer Stereoproduktion erzeugen. Das ist doch ein ganz normales Vorgehen in Musikproduktionen nicht nur (Stereo)Breite zu erzeugen, sondern auch Tiefe durch Verzögerung, Delays, Reverbs, usw.... |
   
Armin
| | Veröffentlicht am Samstag, 20. April 2002 - 21:32 Uhr: |
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Hallo, generell gilt: links und rechts durch Panning, Front und Back durch Effekte. Also: je trockener ein Sound, desto weiter vorne steht er im Mix u.u.. Es kann aber auch notwendig werden, mit dem EQ zu arbeiten, damti ein Sound sich erstmal überhaupt durchsetzen kann. Sonst kannst Du ihn u. U. gar nicht plazieren. Und dann kommt dazu noch eine Menge an Gefühl ... wenns gut klingt, dann stimmts auch ... Viel Spaß beim Probieren! |
   
Armin
| | Veröffentlicht am Samstag, 20. April 2002 - 21:33 Uhr: |
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was ich noch vergessen habe ... Surround hat damit erstmal gar nix zu tun ... Grüße, Armin |
   
Luedre
| | Veröffentlicht am Samstag, 20. April 2002 - 22:20 Uhr: |
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eine kleine korrektur an @CCC: pre delay ist der direktschall BIS zum eintreffen der ersten refexionen und bestimmt zu einem grossen teil die vom ohr wahrgenommene raumgrösse. early reflections ist die 2. phase, in der die refexionen am ohr eintreffen. hier kann das ohr noch die einfallsrichtung unterscheiden. auch diese grösse dient zur abschätzung der raumgrösse und beschaffenheit. nach einer bestimmten zeit nehmen dann die reflexionen exponentiell zu und man spricht dann vom nachhall (den man wie CCC richtig festgestellt hat nicht unbedingt braucht). Aber PRE DELAY ist nicht gleich EARLY REFLECTIONS! |
   
ccc
| | Veröffentlicht am Sonntag, 21. April 2002 - 21:08 Uhr: |
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jaja, falsch erklärt, sorry... pre delay ist die Zeit bis zum Eintreffen der ERs. |
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