Abhörmonitor?? aktiv oder passiv?
| Autor |
Beitrag |
   
boha
| | Veröffentlicht am Sonntag, 15. Mai 2005 - 21:41 Uhr: |
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hallo.ich möchte mir eventuell abhörmonitore kaufen.ich weiss nur noch nicht genau ob ich die wirklich brauche.daher ein paar fragen: ich hab das problem,das sich die tracks die ich in fruity loops produziere,nur auf meiner anlage gut anhören.wenn ich sie im auto oder bei einem kumpel rein schmeisse,klingen sie teilweise sehr anders.kann man mit solchen monitorboxen da bessere ergebnisse erzielen?oder ist das alles eine sache des masterns? welche monitore sind besser, aktive oder passive? hab mal gehört das bei den aktiven die eingebauten verstärker nicht so toll sein sollen.sollte ich besser passive nehmen und diese an einen seperaten verstärker anschliessen? also ich hab zur zeit nur eine einzige box am pc dran.das ist nen ganz billiges ding von meiner alten compakt anlage.die zweite hat leider den geist aufgegeben.sind also nicht so tolle bedingungen bei mir.also wären solche monitore warscheinlich einiges besser?? sorry für die vielen fragen,bin halt totaler anfänger.wär nett wenn mir jemand ein paar tipps geben kann.eventuell auch ein paar empfehlungen machen kann,welche modelle gut sind (preis-leistung).sollten nicht mehr als 400 euro kosten (paar). so long. peace. |
   
ccc
| | Veröffentlicht am Dienstag, 17. Mai 2005 - 15:38 Uhr: |
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Egal, welche Boxen Du verwendest, Du must lernen, wie es auf diesen zu klingen hat, damit es wirklich überall gut ist. Es kann schon sein, daß Deine Boxen z.B. eine Überbetonung in den Höhen hat und Du deshalb weniger Höhen in Deinen Mix gibst, dann klingt es halt woanders anders. In vielen Studios gibt es immer noch die (gar nicht so) guten alten Yamaha NS-10. Die gelten als Referenzmonitore, sind aber alles andere als linear, eher mittenbetont eigentlich, aber viele verwenden diese und schwören darauf. Sozusagen wenn es auf den Dingern gut klingt, dann klingt es überall gut. Das soll jetzt aber keine Empfehlung zum Kauf solcher Boxen sein, das war nur ein Beispiel, ich würde diese Dinger nicht kaufen. Am Mastern darf es nicht liegen, dort sollten wirklich nur Nuancen verändert werden. Dieses "Mastern" ist eigentlich nur ein Zauberwort, dort soll und wird eigentlich nur das wenigste gemacht. Wenn der Mix nicht passt, repariere es nicht im Mastering. Ich halte es auch für unnötig, einen einzelnen Song zu Mastern, es geht dabei unter anderem eher um die Angleichung mehrerer Songs. Hör Dir mal eine professionelle CD bei Dir an, 100 mal, dann im Auto, dann beim Freund, unter der Dusche etc... ...Du wirst feststellen, daß auch so eine CD überall ein wenig anders klingt, wenn auch weniger unterschiedlich. Trotzdem solltest Du Dir diese "Signatur" des Sounds bei Deiner Anlage einprägen und diese für Deine Mixes verwenden. Ein Riesenfehler, der passieren kann ist, daß man die Tiefen nicht beurteilen kann, weil die Abhöre diese nicht bringen können. Du (oder wer auch immer) gibst immer mehr dazu, aber die Veränderung ist nur gering. In Wirklichkeit hast Du aber volle Kanne Bässe, die auf einer anderen Anlage mit grösserem Spektrum nach unten über Gebühr kommen! Ahnliche Probleme können auch an der Soundbearbeitung liegen. Kompressor oder nicht etc... ...vielleicht klingt es zu matschig irgendwo anders, zu wenig knackig etc. Da hilft der richtige Einsatz von EQ, ModulationsFX und Dynamics... ...aber alles in Allem ist weder an aktiven oder passiven neuen Monitorboxen nix auszusetzen!!! |
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