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alv
Veröffentlicht am Donnerstag, 06. Januar 2005 - 10:47 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Hi

Erstmal vorweg mein Equipment zum Musikdigitalisiern:

Plattenspieler (analog) -> Receiver (Entzerrer-Vorverstärker) (analog) -> MiniDisk-Rekorder (S/P-Dif optisch) (digital) -> Soundkarte.

Mein MD-Rekorder hat schon wieder seinen Geist aufgegeben, deshalb intressieren mich jetzt andere externe "Soundkarten/Digitizer", mit denen ich Musik in möglicht guter Qualität digitalisieren und digital zum PC übertragen kann. Ob hier S/P-Dif, Firewire oder USB verwendet wird, ist mir relativ egal.

Wo und wie kann ich danach am besten Suchen, um mir überhaupt erstmal einen Überblick zu verschaffen?

bd. Alv
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ebill
Veröffentlicht am Samstag, 08. Januar 2005 - 05:58 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Hast Du keine Soundkarte mit Line-In bzw. keine Einbaumöglichkeit diesbezüglich? Eine gute interne Soundkarte, z. B. eine Terratec 24/96, ist allemal besser. Receiver mit Phonoeingang klingt auch nicht gerade nach High End.

Es gibt z. B. von Terratec diesen Phono PreAmp USB. Nach meiner Kenntnis wird die Entzerrung software-mäßig durch ein RIAA-Plug-In realisiert. ... ich persönlich halte davon aber nicht viel.

Bei Thomann gibt es einen guten Überblick über verfügbare Soundkarten, es sind auch diverse extere Geräte mit USB dabei.

Firewire kenne ich nur von sehr teuren Profigeräten, ebenso S/PDIF.

... Musik in möglicht guter Qualität digitalisieren ...

Das ist letztendlich auch eine Frage des Geldbeutels ... Du kannst auch mit einer 800,-€ Lynx-Soundkarte 24/192 digitalisieren und als DVD-Audio brennen - die Kette davor (Plattenspielerlaufwerk/Tonarm/Abtaster/Entzerrervorverstärker) sollten dann aber erste Sahne sein.

Wenn es sich nicht um einen Laptop handelt, gibt es keinen (zwingenden) Grund "digital" in den PC reinzugehen.


eBill
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alv
Veröffentlicht am Samstag, 08. Januar 2005 - 15:47 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Hi
(wie zitiert man denn in diesem Forum?)

>Hast Du keine Soundkarte mit Line-In bzw. keine Einbaumöglichkeit diesbezüglich? Eine gute interne Soundkarte,

Die vorhandenen Soundkarten sind qualitativ nicht gut genug, die PCI-Slots sind knapp, der Abstand zwischen Stereoanlage und PC ist zu groß....
Außerdem traue ich bezahlbaren Soundkarten bei der "versauten" Stromversorgung in den PCs nicht so recht, was Störeinstreuungen über die Stromversorgung angeht.

>z. B. eine Terratec 24/96, ist allemal besser. Receiver mit Phonoeingang klingt auch nicht gerade nach High End.

Es geht nicht um High-End oder HiFi-Voodoo. Bei normalen ca. 25 Jahre alten Schallplatten kann man froh sein, wenn man alle Störgeräusche entfernen kann, ohne die Musik hörbar zu beeinträchtigen.

Der Receiver wird hierbei ja nur als Entzerrer-Vorverstärker benutzt.

>Bei Thomann gibt es einen guten Überblick über verfügbare Soundkarten, es sind auch diverse extere Geräte mit USB dabei.

Sieht intressant aus, muß ich mir mal genauer ansehen..

>Firewire kenne ich nur von sehr teuren Profigeräten, ebenso S/PDIF.

Mag sein, da muß ich mich erst schlau machen, aber andererseits haben die meisten PCs und Billig-Soundkarten das bereits mit drin.

>Wenn es sich nicht um einen Laptop handelt, gibt es keinen (zwingenden) Grund "digital" in den PC reinzugehen.

Gründe gibt es einige:
Der PC steht ja selten neben der Stereoanlage, was eine lange analoge Audio-Leitung bedeutet, mit entsprechenden Störeinstrahlungen.
Den Plattenspieler jedesmal für eine Digitalisierung aus der Stereoanlage ausbauen und direkt an den PC anschließen und dannach wieder in die Steroanlage einbauen, ist zu aufwändig.

Desweiteren habe ich bei vielen Standard-Soundkarten eingebaute "Klangverfälscher" wie Begrenzer festgestellt, die in der Beschreibung nirgends erwähnt werden und sich auch nicht anschalten lassen.

bd. Alv
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ebill
Veröffentlicht am Samstag, 08. Januar 2005 - 19:56 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

OK, jetzt ist klarer, was Du eigentlich willst.

S/PDIF-Kabel kannst Du auch nicht beliebig lang verwenden. Ab 5m wird es schon kritisch. Digital heißt nicht "beliebig lang, ist ja eh nur digital". Es treten Reflexionen im Kabel auf und die Flanken werden immer mehr verschliffen. Ein Kabel ist nun mal eine Kapazität mit entsprechenden Auswirkungen. Es können unerwünschte Jittereffekte auftreten (problematischer mit zunehmender Kabellänge). Auch bei Digital muß das Kabel sehr hochwertig sein. Die Audiostrippe mit Cinch-Steckern ist eher ungeeignet bzw. versagt bei großen Kabellängen völlig.

Ein guter Vorverstärker (mit Phonoeingang) mit sehr niedrigem Ausgangswiderstand (unter 10 Ohm) kann durchaus 10m Analog ohne spürbare Qualitätseinbußen treiben - hochwertiges Kabel natürlich vorausgesetzt.

Bei den heutigen besseren Soundkarten à la EWX 24/96 & Co. brauchst Du wegen Störeinstrahlung, Brumm usw. keine Angst zu haben. Brumm kann z. B. eher dadurch auftreten, weil Du die Geräte so weit auseinander aufstellen willst. Brummschleifen können Dich zwingen, Kabel kurz zu halten und alle Geräte an einer Netzverteilerdose anzuschließen.

Frequenzgang und Signal-/Rauschabstand dieser Recordingkarten ereichen wirklich exzellente Werte - auf jeden Fall für LP-Überspielung mehr als ausreichend. Alle Maßnahmen für eine höhere Überspielqualität würde ich zuerst an der Quelle beginnen lassen: Plattenspielerlaufwerk, Tonarm, Abtaster, und Phonovorverstärker!

Bei normalen ca. 25 Jahre alten Schallplatten kann man froh sein, wenn man alle Störgeräusche entfernen kann, ohne die Musik hörbar zu beeinträchtigen.

Je nach Zustand/Behandlung und Preßqualität kann das so sein ... Ich besitze Platten, die fast 50 Jahre alt sind (Stereo!), die in exzellenter Qualität sind, z. B. alte DECCAs der SXL 2000 Serie aus Ende der 50er Jahre.

Desweiteren habe ich bei vielen Standard-Soundkarten eingebaute "Klangverfälscher" wie Begrenzer festgestellt ...

Natürlich geht jeder Eingang einer Soundkarte (auch der teuersten Recordingkarten) irgendwann in die Begrenzung - bei digital mit entsprechend gravierenden Auswirkungen. Deshalb ja auch die Empfehlung, ein sehr gutes Aufnaheprogramm mit einer sehr guten Aussteuerungsanzeige zu verwenden ... WaveLab ist diesbezüglich hervorragend.

Daß PC und Plattennspiler dicht beieinander stehen sollten/müssen ist schon dadurch gegeben, daß ich genau (möglichst hoch) auspegeln, aber auf keinen Fall übersteuern will. Deshalb sind mehrere Probeaufnahmen (an lauten Stellen) erforderlich. Diese Prozedur ist etwas unbequem, wenn PC und Plattenspieler weit entfernt stehen.

Wenn Du mit "Zitieren" Kursivschrift meinst ... einfach mit HTML-Befehlen: (i)Zitat(/i) ... Ersetzen der runden Klammern durch spitze ergibt Kursivschrift.


eBill
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alv
Veröffentlicht am Sonntag, 09. Januar 2005 - 00:00 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

OK, jetzt ist klarer, was Du eigentlich willst.

Eigentlich will ich sogar 2 Geräte:
Ein A/D-Konverter und ein D/A-Konverter mit Kopfhörervertärker.
Letzterer, weil die Onboard-Soundkarte zuviel Störgeräusche produziert. Derzeit verwende ich hier meinen tragbaren MD-Rekorder.
Ich war schon nahe dran, aus meinem defekten MD-Rekorder sowas zu bauen, leider konnte ich die dazu nötigen S/P-Dif-Konverter-ICs bislang nicht auftreiben.

S/PDIF-Kabel kannst Du auch nicht beliebig lang verwenden. Ab 5m wird es schon kritisch. Digital heißt nicht "beliebig lang, ist ja eh nur digital". Es treten Reflexionen im Kabel auf und die Flanken werden immer mehr verschliffen.

Bei optischer S/P-Dif-Verbindung hat man solche Probleme nicht

höhere Überspielqualität würde ich zuerst an der Quelle beginnen lassen: Plattenspielerlaufwerk, Tonarm, Abtaster, und Phonovorverstärker!

Das vorhandene Equipment wollte ich eigentlich weiterbenutzen... B-)

Bei normalen ca. 25 Jahre alten Schallplatten kann man froh sein, wenn man alle Störgeräusche entfernen kann, ohne die Musik hörbar zu beeinträchtigen.

Je nach Zustand/Behandlung und Preßqualität kann das so sein ... Ich besitze Platten, die fast 50 Jahre alt sind (Stereo!), die in exzellenter Qualität sind, z. B. alte DECCAs der SXL 2000

Durchaus möglich, daß es solche Schallplatten gibt, aber die Platten der "normalen" Musikszene insbesondere Anfang der 80er waren aus wirklich grausamen Vinyl...

Desweiteren habe ich bei vielen Standard-Soundkarten eingebaute "Klangverfälscher" wie Begrenzer festgestellt ...

Natürlich geht jeder Eingang einer Soundkarte (auch der teuersten Recordingkarten) irgendwann in die Begrenzung - bei digital mit entsprechend gravierenden Auswirkungen. Deshalb ja auch die Empfehlung, ein sehr gutes Aufnaheprogramm mit einer sehr guten Aussteuerungsanzeige zu verwenden ... WaveLab ist diesbezüglich hervorragend.

Nun, was nützt die beste Aussteuerungsanzeige, wenn man gar nicht weiß, ab wann die Begrenzung einsetzt? Da ist mir das richtige "harte" Clipping lieber, da sieht man sofort, wenns übersteuert.


Wenn Du mit "Zitieren" Kursivschrift meinst ... einfach mit HTML-

Damit meine ich, den Text der vorherigen Nachricht übernehmen und markieren.
In manchen Foren werden ">" davorgesetzt, in anderen wird der zitierte Text in anderer Farbe oder eingerückt dargestellt.

Aber kursiv geht auch...

bd. Alv
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ebill
Veröffentlicht am Sonntag, 09. Januar 2005 - 02:22 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Elektrische Digitalverbindungen gelten qualitätsmäßig besser als optische Digitalverbindungen. Ich hatte mal einen guten Link, wo das erklärt wurde, finde ihn jetzt nicht.

Optische Kabel können auch nicht beliebig lang sein, habe aber keine Erfahrungen diesbezüglich. Ein vorhandenes 5m optisches Kabel habe ich noch nie probiert (war Sonderangebot).

Wenn Du ein Profi-Aufnahmeprogramm verwendest, z. B. WaveLab 4/5 oder Adobe Audition 1.5 (Nachfolger von CoolEdit Pro), kannst Du die Clipping-Stellen feststellen und automatisch markieren lassen (und von Marker zu Marker springen), vorausgesetzt es gibt Clipping-Stellen.

Wegen Kopfhörer: "bessere" Soundkarten (z. B. die EWX 24/96) können am Line-Out-Ausgang gut hochohmige KH treiben - bei mir ein Beyerdynamic DT 880 und ein AKG K 240 Monitor.

Es gibt aufnahme- und presstechnisch ausgezeichnete Platten auch aus den 80er Jahren. Mir fallen z. B. ein: Sting, Madonna, Suzanne Vega, Jennifer Warnes (The Hunter!!), Huey Lewis & The News (war der 80er?). Oder John Campbell - One Believer -> eine Wahnsinnsplatte ... erdiger Blues mit Tiefbass, Räumlichkeit, Dynamik!

Mein Schwerpunkt ist aber mehr Klassik.


eBill