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tobias89
| | Veröffentlicht am Samstag, 11. September 2004 - 21:15 Uhr: |
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Hallo, ich möchte in Sibelius zwei Takte zusammenfügen. Ich poste einfach mal ein Bild: http://www.braun-abstatt.de/tmp_sibelius/sibelius01.jpg Ich möchte praktisch die markierten Pausen entfernen, dass aus den zwei Takten ein Takt wird. Wenn ich die Pausen einfach nur lösche, bleibt der Platz immer noch leer. Weiß jemand, wie man sowas macht? Danke schonmal, Tobias BTW, kann man hier eigentlich keine <img>-Tags einbauen? |
   
johannes
| | Veröffentlicht am Samstag, 11. September 2004 - 22:23 Uhr: |
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Hallo Tobias89! Also Bilder einfügen ist kein Problem - siehe links unter "Infos" -> "Formatieren"
zum Sibelius Problem: warum verschiebst du nich einfach die 4 Sechzehntel in den linken Takt und löscht dann den rechten Takt komplett? mfg Johannes |
   
tobias89
| | Veröffentlicht am Sonntag, 12. September 2004 - 02:46 Uhr: |
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Hallo Johannes, den linken Frame, wo Infos\Formatieren steht, hatte ich zuerst gar nicht ;-) Deshalb hab' ich's nicht gefunden. Ist aber interessant, dass man die Bilder hochladen kann, dann muss man sie nicht mehr selber hosten wie in den meisten anderen Foren. Zum Sibelius Problem: Stimmt, danke! Aber wie verschiebe ich eigentlich Noten? Ich habe nur die Demo von Sibelius 3, zum Testen, ob es viel besser ist als Capella. Deshalb kann ich nicht im Handbuch nachschauen. Gruß Tobias |
   
notentypen
| | Veröffentlicht am Sonntag, 12. September 2004 - 07:45 Uhr: |
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hi tobias! Verschieben von Noten in Sibelius geht nur über markieren und dann ALT-Klick an der entsprechenden Stelle. Dies kopiert die markierten Noten an die gewünschte Stelle. Allerdings musst du dann am Ende der Markierung ein paar Takte löschen. Der genialen Eingabemethodik von Capella musst du dann leider Abbitte leisten. Obwohl beide Methoden ihre absoluten Stärken und Schwächen haben. Man braucht schon einige Zeit, um sich an die andere Methodik zu gewöhnen. Schöne Grüße aus Köln Sven |
   
tobias89
| | Veröffentlicht am Sonntag, 12. September 2004 - 21:03 Uhr: |
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Aha, danke. Inzwischen habe ich's auch über Noten markieren, dann CTRL+X (Ausschneiden) und CTRL+V (Einfügen) hingekriegt. Du hast recht, die Eingabemethodik von Capella ist nicht schlecht, aber was mich daran stört, ist, dass wenn ich mittendrin eine Note lösche, immer alles verrutscht. Und ein paar andere Sachen nerven mich noch an Capella, wie z.B. - häufige Crashs unter NT-Systemen - Wenn ich was suche, finde ich's garantiert nicht, auch nicht in der Online-Hilfe, die bloß sagt, dass etwas geht, aber nicht, wo man es findet. - primitive Abspielmöglichkeiten (selbst in Version 2004 funktionieren die Wiederholungen nicht 100%-ig) - Der Bildschirm aktualisiert sich nicht selbst, sondern man muss immer auf das Auffrischen-Knöpfchen drücken. - Die Wiedergabe stockt beim Seitenwechsel selbst bei einfachen Stücken auf einem 1,8GHz-Prozessor!! Insgesamt bin ich halt mit Capella alles andere als zufrieden, seit der letzten DOS-Version hat es sich kaum weiterentwickelt und wird trotzdem immer instabiler. Deshalb probiere ich grad Sibelius aus, der Preis ist leider etwas hoch, aber naja. Gruß Tobias |
   
rhalstenbach
| | Veröffentlicht am Montag, 13. September 2004 - 02:13 Uhr: |
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>Insgesamt bin ich halt mit Capella alles andere als zufrieden, seit der letzten DOS-Version hat es sich kaum weiterentwickelt und wird trotzdem immer instabiler. Selten so gelacht - Capella hat sich seit DOS nicht weiterentwickelt?!?! Ich denke, Du hast es nur nicht mitbekommen, vielleicht solltest Du mal die neueste Version testen, anstatt so einen Blödsinn zu schreiben. |
   
tobias89
| | Veröffentlicht am Montag, 13. September 2004 - 19:42 Uhr: |
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Capella 2004 ist doch die neueste Version, oder? Die habe ich. Naja ich gebe zu, es hat sich vielleicht doch ein bisschen weiterentwickelt, aber nicht sooo arg. Vielleicht habe ich es nur noch nicht so richtig gemerkt, aus den folgenden zwei Gründen: 1. Wenn irgendwo ein neues Feature ist, findet man es eh nicht. (War aber auch schon bei den DOS-Versionen so.) 2. Unter WinNT komme ich gar nicht dazu, irgendwas Neues auszuprobieren, weil Capella sowieso vorher wieder crasht. Vielleicht kann ich mich auch bloß nicht mehr dran erinnern, ist schon so lange her, aber zumindest seit den Win16-Versionen habe ich nicht mehr sehr viel neues gesehen. (Außer vielleicht die Undo-Funktion, die war aber auch dringend nötig.) Du könntest mir ja sagen, welche Features ich seit DOS verpasst habe. ;-) |
   
rhalstenbach
| | Veröffentlicht am Dienstag, 14. September 2004 - 03:55 Uhr: |
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>2. Unter WinNT komme ich gar nicht dazu, irgendwas Neues auszuprobieren, weil Capella sowieso vorher wieder crasht. Dann hast Du ein sehr unsauberes WindowsNT - bei mir lief es fehlerfrei. Auch unter WindowsXP ist es noch nie gecrashed - natürlich gibt es hier und da mal einen kleinen Bug, aber nichts, was prohibitiv wäre. >Du könntest mir ja sagen, welche Features ich seit DOS verpasst habe. ;-) Der Unterschied ist ca. so groß wie zwischen DOS und WindowsXP. Da liegen Universen zwischen, es gibt so massenhaft neue Features, dass ich ganz sicher NICHT hier eine Liste davon aufstelle. Aber, wie heißt es so schön: a fool with a tool remains a fool. |
   
tobias89
| | Veröffentlicht am Samstag, 18. September 2004 - 01:33 Uhr: |
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Mein XP ist noch ziemlich frisch, erst vor einem Monat neu installiert. Du könntest mir ja wenigstens die allerwichtigsten neuen Features aufzählen, aber wenn du riskieren willst, dass ich ein fool bleibe ... |
   
rhalstenbach
| | Veröffentlicht am Samstag, 18. September 2004 - 03:25 Uhr: |
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> Mein XP ist noch ziemlich frisch, erst vor einem Monat neu installiert. Huch - oben hieß es noch "WinNT". Was denn nun? >Du könntest mir ja wenigstens die allerwichtigsten neuen Features aufzählen, aber wenn du riskieren willst, dass ich ein fool bleibe ... Ok - einverstanden. Zähl Du einfach alle Features auf, die die DOS Version hatte und anschließend ergänze ich die Liste um die Features, die inzwischen dazu gekommen sind. |
   
tobias89
| | Veröffentlicht am Montag, 20. September 2004 - 00:27 Uhr: |
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Also mit "NT" meine ich "Nicht-9x". NT: NT3, 4, 2000, XP 9x: 95, 98, Me - Partituren bis zu 24 Stimmen, in jeder Stimme auch Akkorde möglich - alle üblichen Notenschlüssel, beliebige Taktarten, alle Tonarten von 7 Be's bis 7 Kreuzen, Triolen - einfachste Bedienung, Blockoperationen auch zwischen Dokumenten - transponieren, Noten verschieben - Stimmenauszüge - Einspielen von Melodien direkt über die Tastatur - Darstellung in PostScript-Qualität - Automatischer Systemumbruch mit Balkensetzung nach den Gepflogenheiten des Notenstichs - Noten auf dem Bildschirm und im Druck in beliebiger Größe von winzig bis riesig - Musikausgabe wahlweise über den PC-Lautsprecher, Sound-Blaster-Karte oder MIDI - integriertes Zeichenprogramm für ausgefallene Verzierungen und Texte in praktisch beliebiger Schriftgröße, alle Objekte frei positionierbar (mit der Maus) So, das war jetzt aus dem Handbuch von "allegro" (musste ja wegen lizenzrechtlichen Problemen in "Capella" umbenannt werden, aber das Handbuch war schon gedruckt). Muss ich noch die Diskette suchen und installieren, oder reicht das? |
   
rhalstenbach
| | Veröffentlicht am Montag, 20. September 2004 - 01:17 Uhr: |
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>Muss ich noch die Diskette suchen und installieren, oder reicht das? Ob Du die Disketten suchen mußt kann ich nicht beurteilen - aber "reichen" tut das nicht. Ich frage mich, wenn diese armseligen paar "Features" alles ist, was Capella dereinst konnte, noch nicht einmal Liedtext, Dynamikzeichen oder Haltebögen, um nur ein paar Dinge zu nennen, waren dabei - wie kann man da auf den wirklich idiotischen "Tripp" kommen, Capella hätte seitdem nichts dazugelernt??? Es gab also auch kein Mustersystem (früher Partituransicht genannt), keine Tempoangaben, keine Stichnoten, keine Balkenautomatik, keine unregelmäßigen Teilungen (Triolen etc.), keine Voltenklammern, keine Fermaten - um nur mal ein paar mehr Dinge zu nennen (nur etwa 10% davon), was es bereits mit Capella 2.2 gab? Und dann fällt Dir mit Capella 2004 NICHT EINE EINZIGE Verbesserung auf? Wie nennt sich die zugrundeliegende Krankheit? Blindheit? Wahrnehmungsstörung? |
   
tobias89
| | Veröffentlicht am Dienstag, 21. September 2004 - 23:45 Uhr: |
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Also ich habe Capella 1.0 für DOS jetzt installiert. Ich habe dir oben natürlich nicht JEDES Feature aufgezählt, davon gab es auch in Capella 1.0 schon viel zu viele. Was ich am schmerzlichsten vermisse, ist die Undo-Funktion, aber sonst ... Ich habe jetzt mal die Features, die du oben für Capella 2.2 nennst, in Capella 1.0 gecheckt: - Liedtext: ja - Dynamikzeichen: ja - Haltebögen: ja - Mustersystem/Partituransicht: habe ich nicht gefunden, nur eine Seitenansicht - Tempoangaben: ja - Stichnoten: Was sind Stichnoten? Müsste ich das wissen? - Balkenautomatik: ja - Triolen: ja - Voltenklammern: ja - Fermaten: ja Wenn du fragst, ob mir nicht EINE EINZIGE Verbesserung auffällt? Ich habe ja nie behauptet, es hätte sich GAR NICHTS geändert, mir fallen sogar mehrere Verbesserungen auf, aber ich finde, es sind verhältnismäßig wenige. Ich hätte halt mehr erwartet. |
   
rhalstenbach
| | Veröffentlicht am Mittwoch, 22. September 2004 - 04:03 Uhr: |
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Da wir so wahrscheinlich nicht ans Ziel kommen und ich auch keine Lust habe, das gesamte Handbuch hier einzutippen, frage ich mal einfach praktisch; was fehlt denn Deiner Meinung nach oder ist zumindest unzureichend gelöst? Aus irgendeinem Grund bist Du ja auf der Suche nach einem besseren Programm, und offensichtlich kennst Du nicht alle Möglichkeiten von capella 2004. Wenn Du sagen könntest, was Du suchst, wenn Du ein "besseres" Programm suchst, dann kann ich Dir vielleicht sagen, ob das nicht vielleicht doch schon Bestandteil von Capella ist. |
   
tobias89
| | Veröffentlicht am Donnerstag, 23. September 2004 - 03:38 Uhr: |
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Du hast Recht, so kommen wir nicht weiter. Nein, ich kenne nicht alle Möglichkeiten von Capella 2004. Aber die, die ich gesucht habe, habe ich nicht gefunden. Eigentlich fehlen mir nicht irgendwelche Features, sondern mich stören die Fehler. Ich habe das ja schon oben irgendwo aufgezählt: - (Zumindest bei mir) lief bisher keine Capella-Version (auch nicht die 16bit-Versionen) wirklich stabil auf NT-basierten Systemen. - Ich finde die Oberfläche unübersichtlich (wenn ich was suche, finde ich's nicht). Dazu ist die Online-Hilfe noch ziemlich unbrauchbar (ist aber auch bei vielen anderen Programmen so). - Ich verstehe ja, dass Capella kein Abspielprogramm, sondern ein Notensatz-Programm ist, aber deshalb könnte man doch vielleicht Dynamikzeichen bei der Wiedergabe beachten (Sibelius kann's ja auch). Manchmal hält Capella auch aus irgendeinem Grund (Bug?) eine Note bis zum Ende des Stückes und darüber hinaus. - Der Auffrischen-Button ist praktisch noch ein Überbleibsel aus der DOS-Zeit, als die Rechner wirklich noch zu lahm waren, ich muss ihn aber immer noch dauernd benutzen, wohingegen Sibelius alles in Sekundenbruchteilen aktualisiert. - Die Eingabemethodik von Capella ist eigentlich nicht schlecht, aber wenn ich irgendwo mitten in einem Satz Noten rauslöschen/ändern will, muss ich immer vorher schon überlegen, welche Tasten ich drücken muss, weil wenn ich eine Note rauslösche, alles nur noch ein Durcheinander ist. Vielleicht weiß ich ja bloß nicht, wie ich alles oben genannte in Capella machen kann, aber wenn das Programm nicht so unübersichtlich wäre, hätte ich's wahrscheinlich schon gefunden. Mal ein Beispiel mit anderer Software: Obwohl Corel PhotoPaint viel billiger wäre als Adobe Photoshop, benutze ich trotzdem Photoshop. Nicht, weil Photoshop so viel mehr kann, sondern, weil es stabil und schnell ist. |
   
rhalstenbach
| | Veröffentlicht am Freitag, 24. September 2004 - 04:58 Uhr: |
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>(Zumindest bei mir) lief bisher keine Capella-Version (auch nicht die 16bit-Versionen) wirklich stabil auf NT-basierten Systemen. Vielleicht schreibt auch mal ein anderer Capella Anwender hier etwas dazu - ich habe keinerlei Probleme mit der Stabilität von Capella 2004 unter WindowsXP. >- Ich finde die Oberfläche unübersichtlich (wenn ich was suche, finde ich's nicht). Dazu ist die Online-Hilfe noch ziemlich unbrauchbar (ist aber auch bei vielen anderen Programmen so Das erste ist extrem Geschmackssache (was heißt "wenn ichs suche finde ichs nicht"??), ich finde Capella außergewöhnlich gut strukturiert und gerade die Eingabemöglichkeiten sind unerreicht von anderen Programmen. Ohnehin sind Notensatzprogramme nie einfach zu bedienen, d.h. man braucht immer eine gewisse Einarbeitungszeit. >Ich verstehe ja, dass Capella kein Abspielprogramm, sondern ein Notensatz-Programm ist, aber deshalb könnte man doch vielleicht Dynamikzeichen bei der Wiedergabe beachten (Sibelius kann's ja auch) Seit dem vorletzten Upgrade beachtet Capelle Dynamikangaben beim Vorspielen. >Manchmal hält Capella auch aus irgendeinem Grund (Bug?) eine Note bis zum Ende des Stückes und darüber hinaus. Dieser sehr alte Bug ist eine Folge des früher fehlenden Features, Haltebögen um Systemgrenzen herum zu "malen". Wenn man mit Capella2004 Noten neu erfasst ist dieses Problem verschwunden. Tritt auch nicht mit allen Soundkarten auf, ist aber trotzdem ein Bug (aus meiner Sicht nicht prohibitiv). >Der Auffrischen-Button ist praktisch noch ein Überbleibsel aus der DOS-Zeit, als die Rechner wirklich noch zu lahm waren, ich muss ihn aber immer noch dauernd benutzen, wohingegen Sibelius alles in Sekundenbruchteilen aktualisiert. Es gibt schon seit Capella 2002 die Möglichkeit, Capella so einzustellen, daß es selbst automatisch das auffrischen tut. >Die Eingabemethodik von Capella ist eigentlich nicht schlecht, aber wenn ich irgendwo mitten in einem Satz Noten rauslöschen/ändern will, muss ich immer vorher schon überlegen, welche Tasten ich drücken muss, weil wenn ich eine Note rauslösche, alles nur noch ein Durcheinander ist. Die Eingabemethodik ist überragend (wie bereits gesagt) - die Anmerkung zum löschen verstehe ich leider nicht. Was ist "durcheinander" und wieso und gegen wen?!? Wenn ich die Punkte so durchlese, sehr ich nur bestätigt, was ich vermutet habe: Du hast Null Zeit investiert, Capella 2004 besser kennenzulernen. Fast alles, was zu fehlen scheint, fehlt in Wirklichkeit nicht, sondern Du hast es übersehen. Die Instabilität unter WindowsXP ist mir unbekannt, dazu solltest Du vielleicht ein paar reproduzierbare Beispiele liefern. Inwiefern die Online-Hilfe "unbrauchbar" ist, kann ich auch nicht nachvollziehen, ich finde sie völlig in Ordnung. Die angebliche "Unübersichtlichkeit" kann ich auch nicht nachempfinden, auf den ersten Blick sehen für mich alle Notensatzprogramme unübersichtlich aus, und wenn ich damit arbeiten möchte, muss ich mich damit intensiv beschäftigen. Immerhin scheint Dir auch Sibelius massive Probleme zu bereiten, denn eigentlich hast Du mit einer Frage über ein triviales (Sibelius)-Problem diesen Thread eingeläutet. |
   
sanni01
| | Veröffentlicht am Freitag, 24. September 2004 - 11:23 Uhr: |
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In einem Punkt muß ich dieser Diskussion recht geben: Um mit einem Notationsprogramm schnell und intuitiv arbeiten zu können, bedarf es einer nicht zu knappen Einarbeitungszeit. Man kann es nicht mit Textverarbeitungsprogrammen vergleichen, wo man ein Wort nach dem anderen in die Tastatur hämmert und die Formatierungs-Buttons schon irgendwo findet. Fast jedes Notationsprogramm ist komplett anders aufgebaut aber von seiner Gesamtstruktur logisch durchdacht. Das gilt sowohl für Sibelius als auch für Capella oder jedes andere Programm. Je länger man mit einem Programm gearbeitet hat, umso schneller kommt man selbst an sein Ziel aber umso schwerer fällt dann auch der Umstieg auf ein anderes, weil man meint, das Funktionsprinzip des einen Programms auf das andere übertragen zu können. Dem ist nicht so. Mein perönlicher Einstieg in die Welt der Notation begann bei Music-Time, einer Light-Version von Encore. Nachdem mir die Möglichkeiten bei Music-Time (damals auch noch 16-bit) nicht mehr genügt haben, mußte ich mich auch anderweitig orientieren. Ich habe beharrlich die Demos aller namenhafter Programme getestet und jedesmal genau die selbe Partitur mit jedem Programm erstellt. Das Ende vom Lied war, daß ich doch wieder bei Encore (jetzt die Vollversion) hängen geblieben bin, wiel mir die Programmstruktur am vertrautesten war und ich damit am schnellsten arbeiten konnte, auch wenn es das Programm nur noch in englisch gab und ich so eine gewisse Umarbeitungsphase in Kauf nehmen mußte. Wenn Tobias die Zeit für diese Phase aufbringt, wird er bestimmt die Vorteile des neuen Capellas zu schätzen wissen, mal ganz abgesehen davon, daß er seine alten Partituren weiter verwenden kann. @ Rainer: Ich hatte damals in meiner Testphase Capella abgewählt, weil ich ein (für mich) nicht lösbares Problem mit einem (einzigen) Takt am Ende einer Zeile hatte. Muß dann erst noch mal genau nachschauen, worum es da ging. Ich glaube, die letzte Note des Taktes an einem Zeilenende wurde über diesen Taktstrich hinaus nach rechts notiert (obwohl die Anzahl der Noten im Takt korrekt war) und ließ sich nicht wieder in den Takt hinein bugsieren ; ) Kann ich Dir notfalls mal bei Gelegenheit diese Partitur schicken (zwecks Analyse was da los ist)? Gruß Sandro |
   
rhalstenbach
| | Veröffentlicht am Freitag, 24. September 2004 - 17:31 Uhr: |
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> Kann ich Dir notfalls mal bei Gelegenheit diese Partitur schicken (zwecks Analyse was da los ist)? Hi Sandro, ja gerne, es gibt ja nur zwei Möglichkeiten: a) Du hast etwas falsch gemacht oder kennst eine gewisse Einstellung nicht für ein spezifisches Problem oder b) es ist ein Fehler in Capella und sollte dann (auch mit Beispiel) an WHC eingesandt werden. Ich behaupt beleibe nicht, Capella sei fehferfrei - aber zwischen "nicht fehlerfrei" und "ständig Abstürze" ist ein himmelweiter Unterschied. Abstürze habe ich eigentlich nie - Fehler gibt es genügend (die meisten aber nicht prohibitiv, d.h. entweder nur ein "Schönheitsfehler" oder es gibt eine Umgehung). Grüße Rainer P.S.: Wenn Du die Demo schickst, schreib noch dazu, welche exakte Capella-Version Du benutzt hast und die Betriebssystemumgebung. Manchmal lassen sich Fehler nur mit identischer Umgebung nachvollziehen |
   
tobias89
| | Veröffentlicht am Montag, 27. September 2004 - 01:18 Uhr: |
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Dass man für ein Notensatzprogramm eine Einarbeitungszeit braucht, will ich ja nicht bestreiten, aber ich arbeite schon seit den DOS-Versionen damit, das müsste doch reichen!? Nur mal ein Beispiel zum Thema Übersichtlichkeit: Ich möchte die Abspiel-Geschwindigkeit ändern. Wie das geht, habe ich inzwischen wieder vergessen. Nachdem ich alle Menüs und Untermenüs durchsucht habe, finde ich sie unter "Format\Systeme\Allgemein". Wer würde diese Einstellung dort suchen? Ich nicht. Bei Sibelius wird ein Schieberegler angezeigt, wenn ich auf Play drücke. Wie bei capella-scan und capriccio, warum nicht bei capella? Das vorletzte Update habe ich zugegebenerweise noch nicht gemacht. Jetzt sagst du vielleicht, ist doch klar, dass das Programm instabil ist, wenn man nicht updatet. Aber capella 2000, 2002 und die nicht geupdatete Version von 2004 waren alle unter NTx-Systemen instabil, soll das plötzlich mit dem letzten Update besser werden? Man kann schon AutoAuffrischen einstellen, aber nur in Sekunden. Bei Sibelius konnte ich bis jetzt beobachten, dass alles SOFORT akualisiert wurde, ohne das man überhaupt was davon gemerkt hat. Wenn das bei capella nicht geht, stimmt wohl was Grundlegendes im Programm-Kern nicht, das die Speed derart negativ beeinflusst. Und das meine ich mit "kaum weiterentwickelt", im Prinzip ist es immer noch der gleiche alte DOS-Kern. Es stimmt schon, Noten einzugeben ist mit capella praktisch so einfach, wie es in Word ist, Text einzugeben. Aber das Editieren ist mit Sibelius einfacher, weil bei Sibelius trotz Löschens einzelner Noten die Struktur erhalten bleibt wie ein Gitter, in capella aber entsteht das, was ich als "Durcheinander" bezeichne. Das Problem mit den Crashes ist ja gerade, dass sie nicht wirklich reproduzierbar sind. Ich sehe zumindest keine Regelmäßigkeiten oder Änhlichkeiten, es stürzt einfach irgendwann ab, immer bei ganz unterschiedlichen Sachen. Z.B. wenn ich was markiere, crasht capella manchmal. Wenn ich dann capella wieder starte und die gleiche Stelle nochmal markiere, geht's. Nicht sehr reproduzierbar, oder? Und capella ist (mit capella-scan) das einzige Programm, dass dauernd abstürzt, es liegt also wohl nicht am System. Ich wüsste nicht, dass ich irgendwelches Billigzeug im System verbaut hätte. Das eine System ist ein AthlonXP-2500+ mit ASUS-MB, Infineon-Ram (512MB) und Soundblaster (WinXP-Pro). Das andere ein Athlon-1,4Ghz mit Epox-MB, Infineon-Ram (384MB) und Soundblaster (WinXP-Pro). Das dritte System ist ein AMD-K6-2-500MHz mit ASUS-MB, 256MB-Ram (k.A. was für einer) und Soundblaster (Win2000). Mit allen drei Systemen hat capella die gleichen (naja, sind ja immer andere) Probleme. Klar, dass mir Sibelius am Anfang Probleme bereitet, bei der Demo ist ja auch kein Handbuch/Einführung dabei. Wenn mit Sibelius alles sofort klappen würde, würde ich es ja auch sofort kaufen, ohne irgendwas hier zu fragen. Bis jetzt kommt mir Sibelius zwar besser vor als capella, aber noch lange nicht perfekt. Ich muss noch Finale ausprobieren, gibt es sonst noch "große" Notensatzprogramme? Klar ist zwischen " nicht fehlerfrei" und "ständig Abstürze" ein riesiger Unterschied, aber es sind ja nicht bloß irgendwelche Fehler, sondern das ganze Programm crasht (entweder mit irgend einer Adress-Verletzungs-Meldung, oder ohne Fehlermeldung). Und das ist mir bei den Win16-Versionen unter Win16 nicht passiert, da waren's bloß die Fehler (und lange nicht so viele). Aber unter NTx laufen auch die Win16-Versionen nicht stabil. |
   
rhalstenbach
| | Veröffentlicht am Montag, 27. September 2004 - 02:31 Uhr: |
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>Dass man für ein Notensatzprogramm eine Einarbeitungszeit braucht, will ich ja nicht bestreiten, aber ich arbeite schon seit den DOS-Versionen damit, das müsste doch reichen!? Wahrscheinlich - bei mir reicht es auch: warum es bei Dir nicht reicht, weiß ich nicht. Sicher ist doch aber, dass das an Dir liegt, nicht am Programm. Ich kann extrem gut mit Capella umgehen, weil ich viele Noten damit geschrieben habe und nicht immer wieder alles vergesse. >Nur mal ein Beispiel zum Thema Übersichtlichkeit: Ich möchte die Abspiel-Geschwindigkeit ändern. Wie das geht, habe ich inzwischen wieder vergessen. Nachdem ich alle Menüs und Untermenüs durchsucht habe, finde ich sie unter "Format\Systeme\Allgemein". Wer würde diese Einstellung dort suchen? Ich nicht. Ich schon - weil es dort seit Capella2000 ist, seitdem man die Geschwindigkeit (wenigstens) von System zu System variieren kann. Wenn man das einmal weiß, dann würde ich es auch dort suchen - und finden. Und das wie gesagt seit über 4 Jahren. >Bei Sibelius wird ein Schieberegler angezeigt, wenn ich auf Play drücke. Wie bei capella-scan und capriccio, warum nicht bei capella? Weil die Programme zwar aus dem gleichen Haus sind, aber unterschiedlich programmiert sind. Zudem benutzen nur wenige Capriccio, und Capella Scan kann noch lange nicht so lange vorspielen wie Capella. >Das vorletzte Update habe ich zugegebenerweise noch nicht gemacht. Jetzt sagst du vielleicht, ist doch klar, dass das Programm instabil ist, wenn man nicht updatet. Aber capella 2000, 2002 und die nicht geupdatete Version von 2004 waren alle unter NTx-Systemen instabil, soll das plötzlich mit dem letzten Update besser werden? Nein, und nochmal nein. Es spricht alles dafür, daß Du ein Windows und/oder Hardware Problem hast. Ich benutze seit Jahren Capella NUR unter Windows NT (erst NT 4.0, dann 2000, dann XP) und das seit Capella 2.2b, wo explizit auch noch geschrieben wurde "auf eigene Gefahr - nicht getestet". Und NIE (nicht ein einziges Mal - und ich habe tausende Notenseiten geschrieben) ist Capella mit einem Speicherauszug abgestürzt. NIE - wohlgemerkt. Capella Scan dagegen öfter - was ich jeweils mit reproduzierbarem Beispiel an WHC gesandt habe. >Man kann schon AutoAuffrischen einstellen, aber nur in Sekunden. Nein, auch falsch. In Zehntel- oder sogar Zwanzigstel-Sekunden (ich sitze gerade nicht an meinem Windows-Rechner - dann könnte ich es jetzt genau sagen). Das läuft bei richtiger Einstellung auf SOFORTIGE Aktualisierung hinaus. >Bei Sibelius konnte ich bis jetzt beobachten, dass alles SOFORT akualisiert wurde, ohne das man überhaupt was davon gemerkt hat. Wenn das bei capella nicht geht, stimmt wohl was Grundlegendes im Programm-Kern nicht, das die Speed derart negativ beeinflusst. Das einzige was nicht stimmt ist Deine auffällig begriffsstutzig Art, mit dem Programm umzugehen. >Und das meine ich mit "kaum weiterentwickelt", im Prinzip ist es immer noch der gleiche alte DOS-Kern. Auch falsch, es ist mit C++ in der 32-bit-Version programmiert und besitzt seit Capella2000 NICHT mehr den DOS-Kern. >Es stimmt schon, Noten einzugeben ist mit capella praktisch so einfach, wie es in Word ist, Text einzugeben. Aber das Editieren ist mit Sibelius einfacher, weil bei Sibelius trotz Löschens einzelner Noten die Struktur erhalten bleibt wie ein Gitter, in capella aber entsteht das, was ich als "Durcheinander" bezeichne. Was Du damit meinst habe ich immer noch nicht verstanden - wenn ich Noten lösche, dann lösche ich die Noten (wie Buchstaben in Word) und der Rest rückt auf - so, wie ich es erwarte und so, wie es auch passiert. Das "Durcheinander" (was auch immer Du meinst) kenne ich nicht. >Das Problem mit den Crashes ist ja gerade, dass sie nicht wirklich reproduzierbar sind. Ich sehe zumindest keine Regelmäßigkeiten oder Änhlichkeiten, es stürzt einfach irgendwann ab, immer bei ganz unterschiedlichen Sachen. Das weist immer mehr auf Hardwareprobleme hin. Softwareprobleme lassen sich meistens an bestimmten Dingen festmachen. Und unter WindowsXP ist mir ehrlich gesagt noch NIE AUCH NUR EIN EINZIGES PROGRAMM abgestürzt. Obwohl ich Windows nicht mag und auch Microsoft nicht muss ich kleinlaut zugeben, dass es sehr stabli geworden ist. >Z.B. wenn ich was markiere, crasht capella manchmal. Wenn ich dann capella wieder starte und die gleiche Stelle nochmal markiere, geht's. Nicht sehr reproduzierbar, oder? Es gab mal einen Bug, wenn man ein System markierte (wobei ich, mit Verlaub, nicht glaube, dass Du weißt, wie man ein System markiert), und der Cursor in der ersten Zeile vor der ersten Note stand, dass dann Capella abstürzte - allerdings nicht mit Speicherauszug, also kein Windows-Crash, sondern ein Abbruch des Programms. Ist aber lange nicht mehr aufgetreten und auch der einzige "Absturz", den ich in Erinnerung habe. Passierte aber unabhängig vom Windows und war ein Capella-Fehler. >Und capella ist (mit capella-scan) das einzige Programm, dass dauernd abstürzt, es liegt also wohl nicht am System. Ich wüsste nicht, dass ich irgendwelches Billigzeug im System verbaut hätte. Das eine System ist ein AthlonXP-2500+ mit ASUS-MB, Infineon-Ram (512MB) und Soundblaster (WinXP-Pro). Das andere ein Athlon-1,4Ghz mit Epox-MB, Infineon-Ram (384MB) und Soundblaster (WinXP-Pro). Das dritte System ist ein AMD-K6-2-500MHz mit ASUS-MB, 256MB-Ram (k.A. was für einer) und Soundblaster (Win2000). Mit allen drei Systemen hat capella die gleichen (naja, sind ja immer andere) Probleme. Wie gesagt, ich habe sicherlich mehr als tausen Seiten Noten geschrieben, und wenn ich lese, wie unsicher Du im Einsatz mit Capella bist, dann habe ich Capella auch ganz sicher mehr "ausgereizt" - aber Abstürze wären für mich sicher auch ein KO-Kriterium gewesen. Es gibt hier noch viele andere Capella-Anwender - es gibt bei capella.info.ms sogar ein eigenes Forum: aber NIE hat jemand über andauernde Abstürze geklagt. Seit Jahren nicht, jetzt nicht. Und solange Du nicht einmal ein reproduzierbares Beispiel zustande bringst, klingt es nicht besonders glaubwürdig. >Klar, dass mir Sibelius am Anfang Probleme bereitet, bei der Demo ist ja auch kein Handbuch/Einführung dabei. Wenn mit Sibelius alles sofort klappen würde, würde ich es ja auch sofort kaufen, ohne irgendwas hier zu fragen. Bis jetzt kommt mir Sibelius zwar besser vor als capella, aber noch lange nicht perfekt. Ich muss noch Finale ausprobieren, gibt es sonst noch "große" Notensatzprogramme? Nicht dass Du mich falsch verstehst: Du darfst gerne Sibelius benutzen, darfst Sibelius auch "besser" finden. Das ist mir persönlich vollständig egal. Nur, Deine ausnehmend seltsame Argumentation (u.a. die Behauptung, es hätte sich "nichts getan) läßt mir nur den Schluss zu, dass Du einfach keine Ahnung vom Umgang mit Capella hast. Letzteres ist mir auch egal - aber Du mußt dann eben akzeptieren, daß Deine Meinung in keinster Weise repräsentativ ist und Du allenfalls nicht weißt, wie man Capella bedient. >Klar ist zwischen " nicht fehlerfrei" und "ständig Abstürze" ein riesiger Unterschied, aber es sind ja nicht bloß irgendwelche Fehler, sondern das ganze Programm crasht (entweder mit irgend einer Adress-Verletzungs-Meldung, oder ohne Fehlermeldung). Und das ist mir bei den Win16-Versionen unter Win16 nicht passiert, da waren's bloß die Fehler (und lange nicht so viele). Aber unter NTx laufen auch die Win16-Versionen nicht stabil. Ein letztes Mal: Capella ist seit der Version 2000 eine "echte" 32-Bit Anwendung, mit Microsoft Windows Visual C++ programmiert. Ganz neu, von vorne. So stand es seinerzeit in der Beschreibung und so schrieb es der Programmierer (Prof. Hartmut Ring). Und in der neuesten Version mit der API zu Python und der Möglichkeit für Programmierer, eigene Scripts zu implementieren, hat Capella sogar ein Werkzeug zur Verfügung gestellt, was an Mächtigkeit selbst von Sibelius und Finale nicht erreicht wird. Nur, wie das mit mächtigen Dingen ist: sie sind nicht einfach zu bedienen. |
   
sanni01
| | Veröffentlicht am Montag, 27. September 2004 - 11:53 Uhr: |
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Wenn ich auch noch mal kurz meinen Senf dazugeben darf ; ) ... Ich kann schon verstehen, daß man gegen ein Programm, welches scheinbar ständig Ärger produziert (ein Totalabsturz mitten in der Arbeit ist zugegeben schon sehr ärgerlich!), eine gewisse Abneigung entwickelt. Da schwindet natürlich auch die Lust, das Gute im Detail zu suchen, wenn die Konkurrenzprodukte offensichtlich den eigenen Erwartungen von Anfang an entsprechen. Für Capella spricht natürlich, daß es sich im deutschsprachigen Raum fast schon zum "Quasi-Standard" entwickelt hat. Ich kenne viele Musiker oder auch Musik-Studenten, die ihre Partituren nur mit Capella schreiben, damit sie sich diese untereinander austauschen können. Und auch im I-Net gibt es Bibliotheken mit tausenden downloadbaren *.cap-Dateien. Wäre das Programm wirklich schlecht oder zurückgeblieben oder wie auch immer, hätte sich diese Entwicklung nicht vollzogen. Bei Sibelius - und hier kommt der alles entscheidende Unterschied zu Capella - würde mich jedoch der Preis ein für alle male abschrecken. Sibelius mag ein gutes Programm sein. Diesen Preis rechtfertigt es jedoch eindeutig nicht (meine ganz persönliche Meinung)! Daß Tobias Sibelius "sofort kaufen würde", kann ich fast nicht nachvollziehen, da wäre mir das Geld echt zu schade, es sei denn, ich würde selbst mit den von mir erstellten Partituren Geld verdienen. Aber bei wem ist das schon der Fall. Scheinbar ist genau das die Zielgruppe des Sibelius-Vertriebs. Ähnlich sieht es mit Finale aus. Bei Finale scheinen außerdem dem Programm noch mehr Bedienungsprobleme zugrunde zu liegen als bei Capella, wenn man dem Tenor der Finale-User hier im Forum Glauben schenken kann. Encore (mein persönliches Lieblings-Programm) gibt es derzeit nur in englisch. Hier hätte Tobias jedoch nicht das Problem, daß die Noten nach dem Löschen im Takt aufrücken und das von ihm beschriebene "Durcheinander" produzieren. Die Noten lassen sich anfassen und an die Stelle rücken, wo man sie hin haben möchte. Dort bleiben sie dann auch stehen, wenn man nichts mehr im Takt verändert. Eine preiswerte Alternative, die man sich unbedingt anschauen sollte ist Octava von Obtiv. Octava glänzt mit hervorragenden Eingabemöglichkeiten, welche m.E die von Capella noch übertreffen. Dem Demo bei www.obtiv.de liegen Tutorials bei, welche diese Vorzüge eindrucksvoll und gut verständlich erläutern. Erstellte Partituren kann man in der Demoversion abspeichern (jedoch nicht ausdrucken) und am nächsten Tag weiterbearbeiten. So hat man alle Zeit der Welt, das Programm zu testen, welches sich in der Bedienung jedoch ebenfalls wieder sowohl von Capella als auch von Siebelius oder Encore unterscheidet. Also Einarbeitungszeit einplanen! |
   
tobias89
| | Veröffentlicht am Dienstag, 28. September 2004 - 01:52 Uhr: |
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> Weil die Programme zwar aus dem gleichen Haus sind, aber unterschiedlich programmiert sind. Zudem benutzen nur wenige Capriccio, und Capella Scan kann noch lange nicht so lange vorspielen wie Capella. Deshalb spricht aber trotzdem nichts dagegen, die Programme in der Struktur gleich zu gestalten, dann würde sich vielleicht ein capella Benutzer, der ein MIDI-Tool sucht, eher capriccio kaufen, weil er nicht so viel Neues lernen muss. > Nein, und nochmal nein. Es spricht alles dafür, daß Du ein Windows und/oder Hardware Problem hast. Ich benutze seit Jahren Capella NUR unter Windows NT (erst NT 4.0, dann 2000, dann XP) und das seit Capella 2.2b, wo explizit auch noch geschrieben wurde "auf eigene Gefahr - nicht getestet". Und NIE (nicht ein einziges Mal - und ich habe tausende Notenseiten geschrieben) ist Capella mit einem Speicherauszug abgestürzt. NIE - wohlgemerkt. Capella Scan dagegen öfter - was ich jeweils mit reproduzierbarem Beispiel an WHC gesandt habe. > Nein, auch falsch. In Zehntel- oder sogar Zwanzigstel-Sekunden (ich sitze gerade nicht an meinem Windows-Rechner - dann könnte ich es jetzt genau sagen). Das läuft bei richtiger Einstellung auf SOFORTIGE Aktualisierung hinaus. OK, das wusste ich nicht. Ich kann mir zwar schlecht vorstellen, dass alle meine PCs Windows-/Hardwareprobleme haben sollen, und vor allem kann ich mir nicht erklären, warum die nur bei capella und capella-scan auftreten. Ich werde jetzt in den nächsten Wochen mal capella intensiv benutzen, weil ich gerade wieder was habe, was ich mit einem Notensatzprogramm machen muss. Dabei kann ich ja mal suchen, ob ich reproduzierbare Beispiele finde. > Wie gesagt, ich habe sicherlich mehr als tausen Seiten Noten geschrieben, und wenn ich lese, wie unsicher Du im Einsatz mit Capella bist, dann habe ich Capella auch ganz sicher mehr "ausgereizt" - aber Abstürze wären für mich sicher auch ein KO-Kriterium gewesen. Es gibt hier noch viele andere Capella-Anwender - es gibt bei capella.info.ms sogar ein eigenes Forum: aber NIE hat jemand über andauernde Abstürze geklagt. Seit Jahren nicht, jetzt nicht. Und solange Du nicht einmal ein reproduzierbares Beispiel zustande bringst, klingt es nicht besonders glaubwürdig. Hmpf, sei froh, dass du diese Abstürze nicht hast, ich habe sie aber, und deshalb konnte ich auch noch keine 1000 Notenseiten schreiben und bin im Programm nicht so sicher wie du. Ach ja, ich war grad in dem Forum, dass du da oben genannt hast. Weißt du was ich da gesehen habe? Da hat einer mit capella das Problem, dass es ständig bei immer unterschiedlichen Sachen mit Speicherauszügen abstürzt. Und ein anderer sagt, dass er diese Probleme auch hat, jedoch kein System hinter den Abstürzen erkennt. Ein Dritter schreibt, dass er das an WHC gemailt hat, und die haben gesagt, er solle keinen OnBoard-Sound verwenden, sondern 'ne richtige Soundkarte. Das hat dem Ersten aber nicht geholfen, und er hat bis jetzt keine Lösung für sein Problem. Genau wie ich. Und ich habe den AC97 im BIOS disabled, und meine SB-Live2 ist zwar nicht die teuerste Soundkarte, aber immerhin. Laut WHC sollte das das Problem ja beheben. Oder hat capella Probleme mit SB-Karten? Hier ist der Link: http://www.gratis-forum.de/forum/index.html?enr=335403&show1=1&fnr=44207&&modus=1&&PHPSESSID= (Bloß falls du auf so eine Idee kommen solltest, das bin nicht ich, der da in dem Forum geschrieben hat) > Nicht dass Du mich falsch verstehst: Du darfst gerne Sibelius benutzen, darfst Sibelius auch "besser" finden. Das ist mir persönlich vollständig egal. Nur, Deine ausnehmend seltsame Argumentation (u.a. die Behauptung, es hätte sich "nichts getan) läßt mir nur den Schluss zu, dass Du einfach keine Ahnung vom Umgang mit Capella hast. Nein nein, eigentlich will ich ja bloß, dass capella das macht, was ich will, d.h. nicht dauernd crasht. Ich behaupte nicht, es hätte sich NICHTS getan, nur scheint es mir, als hätte sich bei der Stabilität/Anpassung an NTx nicht viel getan. Woher soll ich denn eine Ahnung haben, wenn es dauernd abstürzt, bevor ich richtig angefangen habe?? Das letzte, was stabil lief, war capella 2.2 unter WfW3.11. Und bloß wegen capella will ich das auch nicht wieder installieren. > Ein letztes Mal: Capella ist seit der Version 2000 eine "echte" 32-Bit Anwendung, mit Microsoft Windows Visual C++ programmiert. Ganz neu, von vorne. So stand es seinerzeit in der Beschreibung und so schrieb es der Programmierer (Prof. Hartmut Ring). Natürlich ist es eine echte 32bit Anwendung, aber zwischen 32bit-Anwendungen für Win9x und WinNTx ist ein Unterschied. Bei Win9x kann man sein Programm irgendwo in den Speicher schreiben lassen und seine Pointer irgendwo hin zeigen lassen, das ist Windows egal. Das merkt ja noch nicht mal, wenn man den Kernel-Code im RAM überschreibt. Aber bei WinNTx geht das eben nicht, weil Windows Speicherzugriffe auf den Systemspeicher abfängt. Ich will ja dem Hartmut nicht unterstellen, er hätte capella schlampig programmiert, aber für mich sieht es jedenfalls so aus. > Und in der neuesten Version mit der API zu Python und der Möglichkeit für Programmierer, eigene Scripts zu implementieren, hat Capella sogar ein Werkzeug zur Verfügung gestellt, was an Mächtigkeit selbst von Sibelius und Finale nicht erreicht wird. Da hast du allerdings Recht, die sogenannten "Plugins" (eher Makros) bei Sibelius kommen mir im Vergleich zu einer Scriptsprache wie Python mickrig vor. Deshalb erwarte ich auch, dass capella in Zukunft viel mehr Features haben wird, als Sibelius oder Finale. Aber grundlegende Dinge wie die Stabilität des Programm-Kerns kann man mit der Scriptsprache ja auch nicht verbessern. A propos Programm-Kern, ich glaube nicht, dass der Hartmut den komplett neu geschrieben hat für die 32bit-Version. Er hat sicher grundlegende Dinge einfach übernommen/portiert, Word wurde ja auch nicht komplett neu programmiert für Win32. @sanni01: > Für Capella spricht natürlich, daß es sich im deutschsprachigen Raum fast schon zum "Quasi-Standard" entwickelt hat. Ich kenne viele Musiker oder auch Musik-Studenten, die ihre Partituren nur mit Capella schreiben, damit sie sich diese untereinander austauschen können. Und auch im I-Net gibt es Bibliotheken mit tausenden downloadbaren *.cap-Dateien. Wäre das Programm wirklich schlecht oder zurückgeblieben oder wie auch immer, hätte sich diese Entwicklung nicht vollzogen. Da hast du Recht, capella ist sehr verbreitet, und wenn es bei allen so instabil wäre, wie bei mir, wäre es das wohl auch nicht. Bloß warum ist es bei mir so instabil?? > Bei Sibelius - und hier kommt der alles entscheidende Unterschied zu Capella - würde mich jedoch der Preis ein für alle male abschrecken. Sibelius mag ein gutes Programm sein. Diesen Preis rechtfertigt es jedoch eindeutig nicht (meine ganz persönliche Meinung)! Daß Tobias Sibelius "sofort kaufen würde", kann ich fast nicht nachvollziehen, da wäre mir das Geld echt zu schade, es sei denn, ich würde selbst mit den von mir erstellten Partituren Geld verdienen. Der Preis ist schon etwas hoch, aber wenn es sich lohnen würde, würde ich den auch zahlen. Vielleicht finde ich ja die Version 2 irgendwo billiger. (Geld verdiene ich damit nicht wirklich, höchstens wenn der Kirchenchor oder der Posaunenchor mal was transponiert oder was Handgeschriebenes gesetzt brauchen, dann krieg' ich dafür vielleicht 10€ oder so ;-) Bisher sehe ich in Sibelius folgende Vorteile: - stabil - kein "Durcheinander" beim Editieren Nachteil: - Eingabe komplizierter Mir wäre es natürlich trotzdem lieber, wenn ich capella vernünftig zum Laufen kriegen würde. Encore und Octava werde ich mir mal anschauen, Englisch ist kein Problem. Wenn sich die Einarbeitungszeit lohnt, ist das ja in Ordnung. |
   
tobias89
| | Veröffentlicht am Sonntag, 10. Oktober 2004 - 17:11 Uhr: |
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Also ich habe jetzt Capella 2004 mit dem letzten Stepup auf den neuesten Stand gebracht und ein bisschen damit gearbeitet. Einmal ist es mir schon abgestürzt, das konnte ich aber nicht mehr reproduzieren. Dann ist es aber nochmal abgestürzt, und dieser Absturz ist reproduzierbar. Ich lade jetzt einfach mal die Capella-Datei hoch: http://www.braun-abstatt.de/tmp_capella/bug.zip (nicht über den Inhalt wundern, ist eine Transkription für den Geburtstag meines Opas ;-) Der Fehler ist folgender: Wenn ich auf der zweiten Seite oben rechts in der Stimme "Akkordeon" nach der letzten Achtelpause von g1 bis g2 eine Markierung mache und CTRL+X drücke, stürzt capella ohne irgendeine Meldung ab. Zweites Problem: Ganz unten das letzte System ist leer. Wenn ich es mit dem oberen System verbinde, ist das obere System leiser als der Rest der Partitur. Deshalb möchte ich es nicht mit dem Oberen verbinden, sondern löschen. (Wie) geht das? Tobias |
   
rhalstenbach
| | Veröffentlicht am Dienstag, 12. Oktober 2004 - 16:22 Uhr: |
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Der Bug ist interessant - denn unter Windows ME tritt er nicht auf! Wenn ich aber WindowsXP benutze, stürzt Capella (manchmal - nicht jedesmal) ab. Ich werde es an Capelle einschicken, die sollen sich darum kümmern. >Ganz unten das letzte System ist leer. Wenn ich es mit dem oberen System verbinde, ist das obere System leiser als der Rest der Partitur. Deshalb möchte ich es nicht mit dem Oberen verbinden, sondern löschen. (Wie) geht das? Ganz einfach: mit dem Cursor in die allerletzte Zeile wandern und dann für jede Zeile einmal 'Ctrl+Del' (bzw. 'Strg.+Enf' auf deutscher Tastatur) drücken - dabei wird jedesmal eine Zeile gelöscht und der Cursor hoppst eine Zeile höher. Nach viermaligem Drücken ist das gesamte System weg. |
   
paul
| | Veröffentlicht am Dienstag, 12. Oktober 2004 - 17:34 Uhr: |
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Der Fehler hat sich bei Stepup 06 eingeschlichen. Wenn mehr als eine Note am Zeilenende markiert ist und diese gelöscht werden, so stürzt capella ab. Bei mir unter Win2000. Gruss Paul |
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