Ober und Unterstimme
| Autor |
Beitrag |
   
schlumpfi
| | Veröffentlicht am Samstag, 15. Mai 2004 - 19:23 Uhr: |
|
Wie kann ich Capella dazubringen das ich erst ab einen bestimmten Takt eine Ober bzw Unterstimme habe ?Wenn ich zb. nur in vier Takten ne Oberstimme brauche dann musss ich bei den anderen Takten stets eine Pauser für die Oberstimme machen geht das auch anders ?? |
   
hofes
| | Veröffentlicht am Samstag, 15. Mai 2004 - 20:09 Uhr: |
|
Tja, in Capella ist einiges zeilenmässig organisiert, z.B. das Abspieltempo oder eben auch die Anzahl der Stimmen. Man muss also die Stimmen für die ganze Zeile anlegen und alles was man nicht braucht mit unsichtbaren Pausen auffüllen. Sibelius ist da wesentlich flexibler - ich finde, das muss man aber in Relation zum Preis sehen... Grüße, Thomas |
   
rhalstenbach
| | Veröffentlicht am Samstag, 15. Mai 2004 - 20:29 Uhr: |
|
Ich finde das nicht besonders störend, die Pausen macht man unsichtbar und fertig. Das sind nur wenige Mausklicks. Wobei ohnehin nur führende Takte ausgeführt werden müssen - nachfolgende kann man weglassen. Das "Problem" des Abspieltempos ist ebenfalls zweitrangig, Capella ist ein Notensatzprogramm und kein Sequenzer. Einzig die Druckresultate sind für mich interessant und wie schnell ich die erzielen kann:ich erziele mit Capella sehr gute Resultate. Allemal wenn man den Preis bedenkt - Sibelius kostet drei mal so viel. Ich persönlich finde das Notenbild von Sibelius nicht besser und finde es auch nicht einfacher zu bedienen. Und: wesentlich wichtiger als die "Flexibilität" eines Programms ist die Fähigkeit des Anwenders, wie er mit dem Programm umgehen kann. Grüße Rainer |
   
hofes
| | Veröffentlicht am Montag, 17. Mai 2004 - 01:37 Uhr: |
|
Stimme in allen Punkten zu - vor allem das mit dem Notenbild ist richtig, und auf das kommts natürlich an. Was außerdem wieder für Capella spricht: Ich habe noch kein anderes Scan-Programm wie das aktuelle Capella-Scan gesehen, das so gute Ergebnisse liefert und bei der Nachbearbeitung so übersichtlich und angenehm ist. Was aber für mich noch kein Programm gelöst hat: Stimmenauszüge, die einen internen Zusammenhang mit der Partitur behalten, sodass nachträgliche Änderungen in der Partitur auch automatisch in den Auszügen erscheinen. Gerade bei Korrekturen größeren Orchestersachen fängt doch jeder an, in den Stimmen durchzukorrigieren (die mit einigem Aufwand in Form gebracht wurden), bevor er neue Stimmenauszüge erzeugt und die alle wieder formatiert. Und dabei entstehen klarerweise Fehler... Schöne Sonntagabend-Grüße! Thomas |
|
|