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Quantizing - Wäre nett wenn mir jeman...


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janorz
Veröffentlicht am Montag, 10. Juni 2002 - 23:45 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Hallo Leute!!

Ich arbeite jetzt schon seit einem Monat mit Cubase und komme gut zurecht (ok gestern hab ich mir mal das "Getting started" pdf durchgelesen und nochmals ein paar interessante Sachen entdeckt aber egal). Ich habe das Schlagzeug von unserer Band aufgenommen. Es klingt gesamt gesehen von Grund auf schon sehr gut. Ich habe 8 Kanäle benutzt, d.h. Snare; Bass; Hi-hat; linke Tom; rechte Tom; große Tom; linkes Overhead; rechtes Overhead; Eine Sache vorneweg ist noch, dass ich das ganze na sagen wir mal halbprofessionell aufgenommen habe, da eben auf jedem Mic alle anderen Trommeln leise im Hintergrund drauf sind. Naja egal, mein Hauptproblem ist folgendes:
Von Anfang an haben mein Freund (der gerade die Gitarre einspielt) und Ich gemerkt, dass der Schlagzeuger einfach nur ungenau gespielt hat,d.h. er wird oft kurz schneller als das Metronom und passt sich dann auf einen Schlag wieder ans Metronom an und das immer wieder Bis jetzt haben wir immer die Gitarre einmal probemäßig zu jedem Lied aufgenommen und ich habe wirklich eklige (also zu 100% hörbare) Timingfehler dadurch behoben, indem ich die Stellen per Hand im Audio-Editor von Cubase nach und nach geschnitten habe. Trotzdem sind für einen mittelmäßigen Musiker immer noch Temposchwankungen (und zum teil massive) zu hören. Vor zwei Tagen bin ich dann auf QUANTIZING aufmerksam geworden und habe damit rumprobiert. Wenn ich die M-Punkte erzeuge, dann an den M-Punkten schneide und diese dann quantisiere kommt ein perfekt getimtes Schlagzeug dabei raus, das Problem sind nur die fetten Knackser, weil ja viele mini Lücken entstehen. Also habe ich versucht das Quantizing auszuprobieren, das die WAV Dateien verändert und stretcht. Ich habe alles genauso gemacht wie es in der Anleitung steht, aber leider funktioniert diese Variante bei mir überhaupt nicht. Sprich wenn auch hier Knackser wären wäre das verständlich aber es stimmt weder das Timing nach dieser Methode noch hört es sich gut an. Klar müsste ich einzelne M-Punkte noch genau bearbeiten, aber es stimmt grundelegend nichts bei der Methode. Mache ich etwas falsch?! Mein Ziel ist es also das Timing so schön hinzukriegen wie mit dem Quantizing, das die einzelnen Stellen nur verschiebt, dabei aber keine Knackser zu bekommen, weil einfach die verbleibenden Lücken irgendwie noch geschlossen werden sollen. Ist das überhaupt möglich!!? Bitte bitte gebt mir schnell ein paar Tips und beschreibt mir bitte genau was ich in Cubase dafür tun muss/kann. Hilfe wäre also echt superbe!!

Danke & Tschau

JanOrz
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eisenberg
Veröffentlicht am Dienstag, 11. Juni 2002 - 23:07 Uhr:   Schnellansicht    IP-Adresse sperren (Nur für Moderatoren)

Also: Du gehst in den Audio-Editor, da siehst Du
Deine Audiodatei. Sagen wir mal, sie soll
genau 1 Takt lang sein, endet jetzt aber noch
kurz vor dem Ende des Taktes. Ziehe mit dem Loop (in der Linealzeile) genau 1 Takt auf auf (oder
Eingabe per Zahlenwert darüber), markiere die gesamte Audiodatei mit Strg + a, dann wähle (bin gerade nicht zu Hause, weiß nicht, wie es genau heißt) Funktion/Audio an Loop anpassen.
Das wars. Du siehst dann dabei, es gibt auch die Möglichkeit, Midi Dateien an Dein Audio anzupassen, also umgekehrt vorzugehen
(wobei "Midi-Daten" eigentlich nur das
im Arrange Feld gewählte Takt-Schema samt Tempo
meint, man braucht also nicht wirklich irgendwelche Midi-Daten).
Wichtig: wenn Du "Audio an Loop" anpassen wählst,
ist das nicht mehr ohne weiteres rückgängig
zu machen, die Audiodatei selbst wird verändert:
darum spricht man von "destruktivem" Bearbeiten!
Darum Regel Nr. 1: Kopier Deine Audiodateien zur Sicherung!
Regel Nr.: 2: Um so kürzer der Audioschnipsel
ist, der angepasst werden soll, umso besser das Ergebnis. Mehr als zwei Takte mache ich nie auf einmal! Das Timing bei längeren Dateien stimmt sonst nicht mehr. Wenn man also z.B. ein eingespieltes Schlagzeug anpassen will, muß
man Takt für Takt, oder sogar Teile des Taktes nacheinander bearbeiten, das
ist dann richtig Arbeit!
Mit den M-Punkten warst Du eigentlich schon ganz gut dabei, hast Du auch die Option aktiviert
"an Nulldurchgängen schneiden" (oder so ähnlich)?
Damit soll das Knacken eigentlich verhindert werden!
Viel Glück also
wünscht
Eisenberg