| Endbearbeitung
der Partitur |
Die graphische Verbesserung einer
Partitur kann durch die vier nachfolgenden Schritte erreicht werden: 1. AUSRICHTUNG
TAKT
2. AUSRICHTUNG NOTEN
3. BESONDERE FÄLLE DER AUSRICHTUNG
4. TIPPS BEZÜGLICH DES NEIGUNGSWINKEL DER VERBALKUNGEN |
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| 1. Ausrichtung Takt |
Hier finden Sie einige Beispiele wie Takte
ausgerichtet werden sollten um ein gutes graphisches Ergebnis zu erhalten. |
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Beispiel 1 |
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Diese drei Takte enthalten exakt die
gleiche Anzahl Noten (zwölf Sechzehntelnoten in jedem Takt); wenn man ihnen gleichen Raum
gibt, wird das Programm die Noten automatisch ausrichten und weitere Arbeit vermeiden. Das
ist hilfreich, um den ersten Takt des Baßschlüssels zu messen (da diese breiter ist als
der Violinschlüssel), und vom letzten Kreuz oder Be in einer Tonart, wenn welche
vorhanden sind. Wenn es Wiederholungszeichen gibt sollte der Takt von den Punkten aus
gemessen werden. |
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Wie man Takte mißt: Wir empfehlen ein Lineal
in der Palette "Text" zu erstellen um die Abstände zwischen den Taktstrichen zu
messen:
Öffnen Sie das Textfenster durch Klicken auf das entsprechende Feld auf der Palette und
fügen Sie eine Reihe von + mit der Schriftart Times New Roman, Größe 9 ein. |
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Gehen Sie zurück zu Partitur und
klicken Sie an einer beliebigen Stelle damit das Lineal erscheint. Jetzt können Sie es
mit dem Pfeilwerkzeug auf der Partitur bewegen und es in Bezug auf die präziese
Ausrichtung der Taktstriche benutzen. |
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Beispiel 2 |
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In diesem Fall ist es der erste
Takt, der den Rest des Systems koordiniert: verlängern Sie ihn mit den Anfassern gerade
soweit, daß die sechzehnte Note klar lesbar wird.
Wenn Sie den zweiten Takt wie den ersten ausrichten, werden die Achtelnoten den doppelten
Raum der Sechzehntelnoten einnehmen. Sie sollten den Takt gerade soweit verengen (der
Abstand zwischen den Noten wird automatisch verkleinert), bis die Achtelnoten nur ein
bißchen weiter auseinanderstehen als die Sechzehntelnoten des vorangehenden Takts. Der
dritte Takt benötigt ein wenig mehr Bearbeitung. Wenn wir das Ausrichten dem Computer
überlassen, sieht der Takt so aus: |
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Die Aufgabe hier besteht darin den
Abstand zwischen den Sechzehntelnoten anzupassen, damit sie mit den Sechzehntelnoten des
ersten Takts korrespondieren. Wenn nötig kann der Abstand, da wo Vorzeichen sind,
vergrößert werden. Sie können auch den Abstand zwischen der letzten Noten und dem
Taktstrich leicht vergrößern, wieder mit dem ersten Takt als Beispiel.
DIES JEDOCH SOLLTEN SIE NUR SELTEN TUN.
Auf diese Weise lösen Sie auch das Problem des Füllens des größeren Abstands vom
ersten zum zweiten C. |
| 2.
Ausrichtung Noten |
Wenn Sie die Strg-Taste gedrückt
halten, während Sie eine Note horizontal mit der Maus verschieben, so werden sich auch
alle anderen auf dieser Note ausgerichteten Noten bewegen. So sparen Sie viel Zeit,
besonders wenn Sie mit vielen Stimmen oder auf vielen Zeilen arbeiten. |
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Einige anfängliche Regeln: 1)
Mit Notenausrichtung meinen wir den Abstand von einer Note zur FOLGENDEN.
2) Noten mit gleichem Wert erfordern einen gleichen Abstand; mit steigendem Wert, wächst
auch der Abstand. |
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BITTE BEACHTEN: Das Programm
verdoppelt automatisch den Abstand zwischen den Noten, wenn ihr Wert steigt (Bsp. 1)
Musikherausgeber jedoch folgen dem Standard von Bsp. 2. |
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In Betracht des kürzesten Notenwerts sollte der
Abstand des nächsten Werts leicht größer sein (aber nicht doppel so groß wie der
vorangehende) und so weiter.
Wenn die Takte zu schmal sind, könnte es sein, daß Noten, die den Sechzehntelnoten
untergeordnet sind, die gleiche Ausrichtung wie Sechzehntelnoten haben. |
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3) Beachten Sie, daß die kleinen
Noten die gleiche Ausrichtung in jedem System haben. Mit ansteigenden Notenwerten müssen
Sie beurteilen, ob das gleiche Prinzip berücksichtigt werden sollte. Jeder einzelne Fall
muß separat betrachtet werden: |
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Die Viertelnoten (untere Zeile), die mit den
Sechzehntelnoten übereinstimmen sollen (obere Zeile) müssen weiter auseinanderstehen als
die freien Noten. Die freien Viertelnoten können jedoch gleich sein (in diesem Takt und
in anderen Takten dieses Systems). Um sicherzugehen, daß die Ausrichtung präzise ist,
ist es eine gute Idee ein Lineal mit der Taxtpalette zu erstellen.
(Wir empfehlen: "||||||" = "shift + \"; nach Wunsch verlängerbar;
Times New Roman 9 normal). |
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4) Beispiele für die Ausrichtung mit
Vorzeichen. |
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· Bsp. 1 Wenn das Vorzeichen keine
der umliegenden Noten berührt, bleiben die bereits gegebenen Regeln gültig.
· Bsp. 2 Wenn es leicht eingeengt ist und Berührung riskiert, dann ist es eine einfache
Lösung die veränderte Note leicht nach rechts zu rücken.
· Bsp. 3 Wenn es sehr eingeengt ist, erziehlen die Anweisung in Punkt B ein zu schwaches
Ergebnis; hier sollten Sie eher:
· Bsp. 4 die veränderte Note soweit wie nötig bewegen und dann alle fogenden neu
ausrichten.
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| 3. Besondere
Fälle der Ausrichtung |
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1) Eine Tonart unmittelbar gefolgt von einer
gebeugten Note: |
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In diesem Fall wird Vivaldi durch
Standardeinstellung die erste Note zu nah an den Vorzeichen plazieren. Das lösen Sie am
besten, indem Sie den Takt etwas vergrößern und alle Noten, durch Rücken nach rechts,
neu ausrichten. |
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2) Zu nah an den Notenhälsen |
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Der Abstand zwischen G und A sollte
nicht identisch mit den anderen Abständen sein (Bsp. 1), weil die Notenhälse ihn
schmaler erschienen lassen würde. Machen Sie ihn etwas größer (Bsp. 2). |
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3) Zeilenübergreifende Verbalkung |
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Im Fall von zeilenübergreifender
Verbalkung trifft das Problem des visuellen Effekts auf. Es kann durch Verrücken der
dritten und vierten Noten nach rechts gelöst werden. |
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4) Notenhälse zu weit auseinander |
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In diesem Fall sollte der Abstand
zwischen D und A nicht identisch mit dem der anderen Sechzehntelnoten sein (Bsp. 1), da
er, auf Grund des Abstandes der beiden Notenhälse, größer erscheinen würde. Dieser
Abstand sollte etwas verringert werden (Bsp. 2). |
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5) Vertikale Anordnung der Noten mit anderen
Noten und/oder Pausen |
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Wenn Sie eine Note mit der
gedrückten Strg-Taste bewegen, dann werden alle Noten, die mit ihr gespielt werden
sollen, automatisch ausgerichtet. In besonderen Fällen können Sie die Palette Noten als
ein vertikales Lineal benutzen, also wenn Appoggiaturas, Acciaccaturas, Pausen oder Noten
Xtolen-Gruppen verhanden sind. Noten und Pausen werden links ausgerichtet. |
| 4. Tipps
bezüglich des Neigungswinkels der Verbalkungen: |
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Eine Notengruppe durch eine Verbalkung verbinden
1. Wenn die Noten an den beiden Enden der Gruppe dieselbe Tonhöhe haben: benutzen Sie
einen geraden Balken
2. Wenn die äußeren Noten nicht die gleiche Tonhöhe haben:
- der Balken sollte abwärts geneigt sein, wenn die letzte Noten niedriger als die erste
ist
- der Balken sollte aufwärts geneigt sein, wenn die letzte Note höher als die erste ist
- Bei der äußeren Note, die näher an der Verbalkung steht, als Referenzpunkt, sollte
der Balken gerade sein, wenn die Gruppe Noten enthält, die gleichwertig mit dieser Note
sind oder dichter am Notenhals stehen. Die Neigung der Verbalkung sollte weder zu
akzentuiert noch zu gerade sein, selbst wenn die Verbalkung Noten, die weit
auseinanderliegen, verbindet.
Praktische Beispiele: |
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