Urlaub in Malaysien - Ein Livebericht

Die. 18. September 2001  

In der Nacht hat es heftig geregnet, aber die Regenfälle dauern nie lange und schon bald scheint wieder die Sonne und es kühlt nicht ab.
Heute vormittag mussten wir zur einzigen Tankstelle der Insel fahren, weil das Benzin langsam zur Neige ging. Sie war auf der sehr ungenauen Karte zwar eingezeichnet, man konnte also erahnen, in welchem Ort sie sein müsste. Dort fuhren wir die Straßen auf und ab und suchten, aber da war nichts. Die Auskünfte in den Geschäften waren nur vage und im letzten Geschäft sagte die Verkäuferin, dass sie gegenüber dem Geschäft liege. Johannes stand davor und was ich sah, glich eher einem Verkaufsstand für Erfrischungsgetränke. Aber in den Plastikflaschen war tatsächlich Benzin und nach längerer Suche des Einfüllstutzens konnten wir tatsächlich tanken. Den Trichter und die leeren Flaschen gibt man wieder beim Verkaufsstand ab.

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Die "Tankstelle"
Die "Tankstelle"
 

Unterwegs war uns ein „Dschungelwanderweg" aufgefallen und den wollten wir uns ansehen. Gleich am Anfang befindet sich eine schwankende, gut gesicherte Hängebrücke, von der aus man eine grandiose Aussicht über die Bucht und zur Nachbarinsel Pangkor Laut hat.
  

Die Hängebrücke im Dschungel
Die lange Hängebrücke
 
Die Hängebrücke im Dschungel
Gut gesichert geht man drüber
Dschungelweg
Dschungelweg
 
Aussicht auf die Nachbarinsel
Aussicht auf die Nachbarinsel
Gut ausgerüstet waren wir nicht und die Wege waren rutschig und schmierig vom letzten Regen. So kehrten wir nach einer halben Stunde wieder um, vor allem auch wegen der Gelsen, die sich über uns, die Futterquelle, freuten.
Beim Ausgangspunkt angekommen, warfen wir einen Blick auf unsere dreckigen Schuhe und entdeckten dabei die Blutegel auf unseren Füßen. Die Bisse waren nicht zu spüren gewesen. Der Versuch, die Blutegel einfach abzuklauben, war erfolglos und so kamen wir auf die Idee, diese mit dem Feuerzeug kurz zu "schrecken", was die Tiere tatsächlich zum sofortigen Loslassen bewog. Unangenehm war jedoch, dass die kleinen Wunden lange nachbluteten.
Mehr "wilde Tiere" haben wir an diesem Tag nicht gesehen.
 
PS.: Während ich den Bericht geschrieben habe, gab es auf dem Balkon, wo Johannes gelesen und Kakao getrunken hat, lautes Angriffsgeschrei der Affen. Ich bin sofort hinaus und wollte helfen, besser wäre gewesen, die Videocamera mitzunehmen. Ungefähr 20 Affen waren in Angriffsstellung auf unserem und den Nachbarbalkonen und drohten, fletschten die Zähne und starteten Scheinangriffe. Sie ließen sich auf der einen Seite scheinbar vertreiben und griffen sofort von der anderen Seite an. Erst als Johannes sich ins Innere des Chalets zurückzog, beruhigten sie sich und verzogen sich auf die Dächer, von wo sie alles genau beobachteten. Auf mich reagieren sie bei weitem nicht so aggressiv, sie lassen mich sogar relativ nahe heran, wenn ich ihnen gut zurede. Anscheinend mögen sie nur Männer nicht, es sind auch immer die Affenmännchen, die sich so auffallend gebärden.
 
Am Abend waren wir dann wieder in einem Nachbarort, um einzukaufen und etwas zu essen. Da es uns schon beim ersten Mal beim Chinesen so gut geschmeckt hat, besuchten wir wieder sein Lokal, um auch andere Speisen zu kosten.
Supermarkt
Supermarkt
 
Familienfahrzeug
Das Familienfahrzeug
Restaurant
Der Besitzer freute sich sichtlich, dass wir wieder da waren und zeigte und erklärte alle seine Speisen. Es scheint hier üblich zu sein, dass man das Abendessen im Lokal kauft und mitnimmt. Immer wieder kamen Leute vorbei und kauften mehrere Portionen. Das ist auch nicht verwunderlich, denn eine kostet nur ein paar Schilling. Verpackt ist das Essen in einem Bananenblatt und darüber liegt noch eine Folie.

China_r_Rechnung.jpg (8699 Byte)

Abendessen
  Abendessen
Restaurantbesitzer
Der stolze Restaurantbesitzer lässt sich gerne fotografieren
Dass wir an diesem Tag keine gefährlichen Tiere gesehen hätten, muss ich jetzt korrigieren. Auf der Heimfahrt lag neben und zum Teil schon auf der Straße eine schwarze Kobra, die sich bedroht fühlte und zum Angriff aufrichtete. Wir sind schnell vorbeigefahren, aber spannend war es doch. Kobras sind in der Nähe von Siedlungsgebieten recht häufig. Sie ernähren sich von Nagetieren, kleinen Säugetieren und Vögeln und sind ziemlich giftig.

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