Unterwegs war uns ein
Dschungelwanderweg" aufgefallen und den wollten wir uns ansehen. Gleich am
Anfang befindet sich eine schwankende, gut gesicherte Hängebrücke, von der aus man eine
grandiose Aussicht über die Bucht und zur Nachbarinsel Pangkor Laut hat. |
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![]() Die lange Hängebrücke |
![]() Gut gesichert geht man drüber |
![]() Dschungelweg |
![]() Aussicht auf die Nachbarinsel |
| Gut
ausgerüstet waren wir nicht und die Wege waren rutschig und schmierig vom letzten Regen.
So kehrten wir nach einer halben Stunde wieder um, vor allem auch wegen der Gelsen, die
sich über uns, die Futterquelle, freuten. Beim Ausgangspunkt angekommen, warfen wir einen Blick auf unsere dreckigen Schuhe und entdeckten dabei die Blutegel auf unseren Füßen. Die Bisse waren nicht zu spüren gewesen. Der Versuch, die Blutegel einfach abzuklauben, war erfolglos und so kamen wir auf die Idee, diese mit dem Feuerzeug kurz zu "schrecken", was die Tiere tatsächlich zum sofortigen Loslassen bewog. Unangenehm war jedoch, dass die kleinen Wunden lange nachbluteten. Mehr "wilde Tiere" haben wir an diesem Tag nicht gesehen. |
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| PS.: Während
ich den Bericht geschrieben habe, gab es auf dem Balkon, wo Johannes gelesen und Kakao
getrunken hat, lautes Angriffsgeschrei der Affen. Ich bin sofort hinaus und wollte helfen,
besser wäre gewesen, die Videocamera mitzunehmen. Ungefähr 20 Affen waren in
Angriffsstellung auf unserem und den Nachbarbalkonen und drohten, fletschten die Zähne
und starteten Scheinangriffe. Sie ließen sich auf der einen Seite scheinbar vertreiben
und griffen sofort von der anderen Seite an. Erst als Johannes sich ins Innere des Chalets
zurückzog, beruhigten sie sich und verzogen sich auf die Dächer, von wo sie alles genau
beobachteten. Auf mich reagieren sie bei weitem nicht so aggressiv, sie lassen mich sogar
relativ nahe heran, wenn ich ihnen gut zurede. Anscheinend mögen sie nur Männer nicht,
es sind auch immer die Affenmännchen, die sich so auffallend gebärden. |
| Am Abend waren wir dann wieder in einem Nachbarort, um einzukaufen und etwas zu essen. Da es uns schon beim ersten Mal beim Chinesen so gut geschmeckt hat, besuchten wir wieder sein Lokal, um auch andere Speisen zu kosten. |
![]() Supermarkt |
![]() Das Familienfahrzeug |
![]() |
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| Der
Besitzer freute sich sichtlich, dass wir wieder da waren und zeigte und erklärte alle
seine Speisen. Es scheint hier üblich zu sein, dass man das Abendessen im Lokal kauft und
mitnimmt. Immer wieder kamen Leute vorbei und kauften mehrere Portionen. Das ist auch
nicht verwunderlich, denn eine kostet nur ein paar Schilling. Verpackt ist das Essen
in einem Bananenblatt und darüber liegt noch eine Folie.
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![]() |
![]() |
![]() Der stolze Restaurantbesitzer lässt sich gerne fotografieren |
| Dass wir an diesem Tag keine gefährlichen Tiere gesehen hätten, muss ich jetzt korrigieren. Auf der Heimfahrt lag neben und zum Teil schon auf der Straße eine schwarze Kobra, die sich bedroht fühlte und zum Angriff aufrichtete. Wir sind schnell vorbeigefahren, aber spannend war es doch. Kobras sind in der Nähe von Siedlungsgebieten recht häufig. Sie ernähren sich von Nagetieren, kleinen Säugetieren und Vögeln und sind ziemlich giftig. |
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