Manta Show Koh Bon |
Manta Video
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| Reisebericht: Khao Lak, am 15. Jänner 2009 Von da an hat alles super geklappt. Das Gepäck war da,
das Taxi (im voraus gebuchter Transport-Service (Minibus) vom Flughafen Phukte nach Khao Lak) auch und die Hotelanlage
Nangthong Bay Resort in Khao Lak hat alle Erwartungen noch übertroffen. Der Bungalow
steht mitten in einem tropischen Garten, nahe dem Strand und dem Swimmingpool und dem
Restaurant. Überall wachsen die schönsten Orchideen. |
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Similan Islands (Similan Marine National Park) auf einer größeren Karte anzeigen |
| Khao Lak, am 18. 01.
2009 Am Freitag waren wir auf den Similans, einem Naturschutzgebiet, das aus 9 Inseln besteht. Mit einem Pickup wurden wir abgeholt und zum Hafen gebracht. Dort sind wir dann auf ein Speedboot umgestiegen, das mit ca. 50 - 60 km/h über das Wasser brettert. Dementsprechend heftig war die Überfahrt. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf, wenn dann das Tauchen so toll ist. Bei den Inseln haben wir auf das Tauchschiff übergewechselt. Ab da wars nur mehr angenehm und schön; viel Platz, gutes Essen, nette Leute. Die Landschaft über und unter Wasser sieht eigenartig aus, überall türmen sich große und sehr große, glatte, runde Granitfelsen auf. Unter Wasser sind sie voll mit den schönsten Hart- und Weichkorallen bewachsen. Dazwischen tummeln sich die Fische. Der erste Tauchplatz war "West of Eden" und der zweite "Deep Six". Beide Tauchgänge waren wunderbar entspannt und es gab viel zu sehen. Die Heimfahrt auf dem Speedboot haben wir schlafend genossen. Platz war jetzt genug, da viele Schnorchler über Nacht auf dem Tauchboot blieben. Am Samstag waren wir in der Nähe tauchen. Mit einem Longtailboot fuhren wir eine halbe Stunde zum Boonsung-Wrack, einem Zinnbaggerschiff, das vor 20 Jahren gesunken war. Vom Ufer aus muss die gesamte Ausrüstung und die Flaschen durch das seichte Wasser an Bord geschleppt werden, vielleicht heißt es deshalb Sporttauchen. Das Wasser rund ums Wrack ist trüb, und die wirklich riesigen Fischschwärme verdunkeln es zusätzlich. So viele Fische auf einmal wird man sonst nirgends finden können! Heute sind wir ein wenig mit dem Motorroller, einer Honda die nagelneu ist, herumgefahren und haben uns die Gegend angesehen. Den Nachmittag haben wir dann faul am Strand, im Meer und am Pool verbracht. |
| Khao Lak, am 21. 01.
2009 Der Ausflug zum Khao Sok Stausee Nationalpark war eine ganz neue Erfahrung. Wieder war vereinte Hilfe und Arbeit notwendig: Bei der Tauchschule die Ausrüstung und 18 Tanks auf den Pickup verladen, an der Staumauer umladen ins Boot, bei den Unterkünften abladen und zum Tauchen wieder alles aufs Boot umschlichten. Zurück geht's dann in der umgekehrten Reihenfolge. Die anderen 6 Taucher waren sehr nett und wir haben uns gut verstanden. Der Stausee im Khao Sok Nationalpark ist 156 km² groß und weit verästelt. Aus dem Wasser ragen steil größere und kleinere dicht bewachsene Kalkberge heraus, die an der Außenseite zum Teil schöne Tropfsteine zeigen. So sehen sie auch unter Wasser aus. Wir fanden im 27 Grad warmen Wasser in ca. 20 m Tiefe große und kleine Tropfsteinhöhlen und Grotten mit kleinen Welsen. Die Sicht war schlecht, da der Wind der letzten Wochen die Sedimente gut verteilt hatte, es war aber trotzdem wirklich schön zwischen Tropfsteinen tauchen zu können. Die Unterkunft waren kleine, schwimmende Bambushütten, durch einen wackligen Brettersteg miteinander verbunden, in der Mitte das Restaurant, und am Festland einfachste Toiletten. Ruhig wars und friedlich und entspannend, alle waren traurig, als wir am nächsten Tag nach dem 2. Tauchgang wieder fahren mussten. (Fotos: Rajaprabha Stausee - Khao Sok Nationalpark) Was wir an Ruhetagen machen? Länger schlafen, zum Frühstück fahren, Baden an einem schönen Strand, massieren lassen, lesen, wieder an den kleinen Standeln etwas zum Essen kaufen, wieder lesen, baden ... Auch so vergeht der Tag sehr angenehm. |
| Khao Lak, am 29. 01.
2009 So viele Leute warteten gemeinsam mit uns darauf, endlich auf die Manta Queen einchecken zu können. 24 Gäste, 6 Diveguides und 8 Besatzungsmitglieder sollten also die nächsten vier Tage auf engstem Raum verbringen. Aber siehe da, es war Platz genug und wir haben uns nie beengt gefühlt, auf so einem großen Schiff verteilen sich die Menschen. Unsere Kabine lag ganz vorne im Bug, weit weg von den Motoren, dem Kompressor und dem Stromgenerator, der unermüdlich, Tag und Nacht lief. Die Zeit verging mit einem leichten Frühstück vor dem Tauchen, einem ausgiebigen Frühstück nach dem Tauchen, Tauchen, dem Mittagessen, etwas Zeit um zu lesen, Tauchen, einer Jause, Tauchen, dem Abendessen und dem Nachttauchgang. Sollte trotzdem jemand noch Hunger haben, konnte er sich selbst jederzeit etwas nehmen. Wie der Koch und seine Helferin es geschafft haben in der kleinen Küche für die Gäste so eine große Auswahl an thailändischen und europäischen Gerichten zu zaubern und auch für die Mannschaft unabhängig davon extra Spezialitäten mit viel Fisch und sehr, sehr scharf zu kochen, war bewundernswert. Wir hatten mit unserem Tauchguide Leo Glück und er auch mit uns 4 Gästen. Mathias, Felicitas und wir wollten langsam und gemütlich tauchen, fotografieren und brauchten alle gleich wenig Luft. Leo fotografierte auch gerne, besonders Nacktschnecken von oft nur einem Zentimeter Größe, unter Überhängen und auch sonst nur dort, wo man besonders schwer dazukommt. Gesehen haben wir unter Wasser viel: Mantas, Schildkröten, Geisterpfeifenfische, Seeschlangen, Oktopusse, Garnelen, Krabben, große Barrakudas, Seepferdchen usw. Manche Felsen waren über und über mit violetten Weichkorallen bewachsen. Die bunten Korallen aller Arten und ihre Bewohner haben nicht nur uns gut gefallen. Der Richelieu Rock war dann vormittags derart überlaufen, dass wir zu tun hatten den Überblick zu bewahren und den vielen Japanern auszuweichen, die keinerlei Scheu zeigten alles anzugreifen, sich hineinzuknien, sich vorzudrängen und sich ungut aufzuführen. Am Nachmittag waren sie dann Gott sei Dank weg und wir hatten noch 2 schöne Tauchgänge am Richelieu Rock. Mit den anderen Gästen (aus vielen Nationen) haben wir uns gut unterhalten, und am Abend gehen sowieso alle früh schlafen. In der Nacht ist der Kapitän zur nächsten Insel gefahren, und nach dem melodischen Weckruf von Vic um 6:30 Uhr durften wir schon bald wieder ins Wasser. Schön waren die vier Tage und jetzt gönnen wir uns drei faule Tage mit Besichtigungen, Shopping und Strandleben. Und natürlich mit Essen, man kann hier sehr gut oder ausgezeichnet essen, aber immer günstig. |
| Khao Lak, am 8. Feb.
2009 Statt der Tagesausflüge (Daytrip) auf die Similaninseln ist es viel angenehmer auf dem Tauchboot zu übernachten (Overnight). Man fährt mit dem Speedboot in der Früh zum Tauchboot und macht mit den anderen Tagesgästen 2 Tauchgänge. Die meisten Taucher, und vor allem die Schnorchler, verlassen das Schiff dann am Nachmittag und himmlische Ruhe kehrt ein. Wir schauen dem Speedboot nach und beziehen in Ruhe unseren Schlafraum, zwei Betten und ein Kästchen haben Platz. Am Abend machen wir noch einen Sunsetdive oder später einen Nightdive und in der Früh den Early-Morning-Dive. Meist sind nur 4 bis 6 Taucher und 1 - 2 Guides an Bord. Schön, nicht? Die Ruhe dauert bis ca. 9:30, dann sind die nächsten Tagesgäste da, zuletzt waren es 30 Taucher und 7 Guides (Gott sei Dank war diese große Anzahl aber die Ausnahme, nicht immer so viele da). Tauchen rund um die Similans ist wunderbar. Es gibt einfache und anspruchsvolle Tauchplätze, viel Strömung oder wenig, aber alle sind sehr, sehr schön. Manche zeigen unter Wasser riesige Granitblöcke, zwischen denen man durchtauchen kann, oder auch nicht, wenn die Strömung ordentlich pfeift. Andere Plätze bieten Hart- und Weichkorallenfelder mit einzeln stehenden Felsen, rund um die sich die Fische versammeln. Der berühmteste Tauchplatz liegt vor der Insel Koh Bon, und hier treffen sich, wenn man Glück hat, die Mantas. So ein Glück hatten wir, wir waren zwei Stunden lang bei den Mantas zu Besuch. Sie sind immer wieder ganz nah herangekommen und über uns hinweggesegelt, dann haben sie eine Runde gezogen und sind uns wieder angeschwommen. Wir sind einfach auf einem Platz geblieben und haben uns darüber gefreut. Die anderen Taucher waren etwas weiter weg oder schon aus dem Wasser und so hatten wir sie für uns alleine. Was für eine Aufregung und was für ein unbeschreibliches Gefühl. Koh Bon befindet sich im Nordwesten der Similan Islands in der Andamanen See (siehe Markierung auf der Karte oben). Koh Bon auf einer größeren Karte anzeigen Was wir sonst noch gemacht haben? Wir sind zu einem Wasserfall gewandert, eine schweißtreibende Angelegenheit. Man muss durch den Dschungel bergauf bis zur ersten Stufe gehen und dann mehrere Stufen daneben sich steil bergan kämpfen (Fotos...). Mit dem Moped sind wir viel herumgefahren und haben uns die Gegend und andere Strände angeschaut, eine Orchideenausstellung besucht, den Nationalpark besucht, Tsunamimemorials besichtigt, haben immer super gegessen und ein bisschen eingekauft. So schnell können vier Wochen vergehen. Für die Rückfahrt zum Flughafen Phuket haben wir wieder Mr. Roth engagiert, welcher sehr zuverlässig und ein sehr ruhiger, sicherer Fahrer ist. Monika KK |
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