Schönberg, Arnold
gilt als der
Begründer der 2. Wiener Schule und wurde am 13. September 1874 in Wien geboren und starb
am 14. Juli 1951 in Los Angeles.
Schönberg lernte ab 1882 Violine und später auch Cello und schrieb schon sehr früh
Trios und Quartette für den Hausgebrauch. Er bildete sich autodidaktisch weiter, und nahm
vorübergehend Unterricht bei seinem späteren Schwager Alexander von Zemlinsky. Er wurde,
auf Empfehlung von Richard Strauss, Lehrer am Konservatorium in Berlin. Ab 1903 war er
wieder in Wien, wo er begabte Schüler unterrichtete, die er durch Gustav Mahler und dem
Musikwissenschaftler Guido Adler erhielt. Von 1925-1933 war Professor an der Hochschule
für Musik in Berlin und der wanderte 1933 (über Frankreich und Spanien) nach Nordamerika
aus. Er war dort bis 1944 Lehrer der University of South California in Los Angeles.
Schönberg kam, von der Spätromantik und dem Impressionismus ausgehend, allmählich dazu
die Tonalität zu verwerfen und er setzte an ihre Stelle das atonale Zwölftonsystem und
die Reihentechnik (Dodekaphonie)..
Hauptwerke:
Opern: 'Die glückliche Hand 1913, 'Moses und Aron' 1954, symphonische Dichtung: 'Pelleas
und Melisande', 'Verklärte Nacht' (Streichsextett), 4 Streichquartette, 5
Orchesterstücke, 2 Klavier- 1 Violinkonzert, Vokalwerke: 'Gurrelieder', 'Ode an
Napoleon', 'Ein Überlebender aus Warschau'....
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